DivX extreme

Teil 3: Archivierung mit MPEG4-Codec

Im ersten Schritt öffnen Sie die zu bearbeitende MPEG-2-Quelldatei mittels VirtualDubMod, indem Sie unter File auf Open Video File klicken. Kommt als Quelle eine VOB-Datei zum Einsatz, erscheint automatisch ein Auswahldialog, in dem Sie zwischen den vorhandenen Audiostreams auswählen können. Mangels eindeutiger Bezeichnung ist die Wahl der richtigen Tonspur allein anhand des Format-IDs allerdings schwierig. Hilfreich ist hier die die Input Playback-Schaltfläche im linken unteren Fensterbereich, die unmittelbar nach dem Importieren eine schnelle Kontrolle der Tonspur erlaubt. Dient hingegen eine DVB-Aufnahme als Quelle, öffnen Sie an dieser Stelle die zugehörige AVS-Scriptdatei.

Archivierung mit MPEG4-Codec

© Archiv

Universal-Tool: VirtualDubMod wartet nicht nur mit MPEG-1/-2-Unterstützung auf, sondern verarbeitet auch AC3- und DTS-Tonspuren.

Liegen Video- und Audiomaterial in getrennten Dateien vor, erfolgt der Import der zugehörigen Audiospur mittels der Add-Schaltfläche unter dem Menüpunkt Streams/Stream list. In der Stream list werden zugleich die Einstellungen für die Audiokompression vorgenommen. Ein Rechtsklick auf die angezeigte Audiospur öffnet das zugehörige Kontextmenü. Hier wählen Sie als Bearbeitungsmodus den Full processing Mode aus. Gehen Sie anschließend auf den Menüpunkt Compression, klicken Sie im linken Fensterbereich auf den zuvor installierten Lame MP3-Codec Lame MP3 und wählen anschließend im rechten Fensterbereich zwischen den verfügbaren Bitraten aus. Für eine gute Tonqualität empfiehlt sich eine Bitrate von 128 kBit/s bei 48000 Hz im CBR-Modus (Constant Bitrate). Soweit die MP3-Tonspur direkt aus dem AC3- Stream einer VOB-Datei erzeugt wird, muss das Timing zwischen Bild und Ton vor dem Kodieren noch entsprechend angepasst werden, da die Tonspuren bei DVD-Material gegenüber dem Videostream immer etwas zeitlich versetzt starten. Die zugehörigen Optionen finden Sie ebenfalls im Kontextmenü der in der Stream list angezeigten AC3-Datei unter Interleaving. In den angezeigten Audio/Video Interleave Options dient die Audio skew correction zur Feinsynchronisation. Hier lassen sich entsprechende positive wie negative Millisekundenwerte eingeben. Die Input Playback- Schaltfläche dient hierbei wiederum zur schnellen Kontrolle, ob Bild und Ton nach der Korrektur tatsächlich synchron laufen.

Die Einstellungen zur Videokompression werden unter dem Menüpunkt Video vorgenommen. Um das Quellvideo mittels DivX-Codec zu komprimieren, überprüfen Sie zunächst, ob der Videomodus im Full processing mode arbeitet. Ist das nicht der Fall, nehmen Sie die entsprechende Einstellung per Hand vor. Anschließend rufen Sie unter Video/Compression das Select video compression-Dialogfenster auf. Hier können Sie dann im linken Fensterbereich den DivX Pro 5.1-Codec auswählen. Die zugehörigen Encoder-Optionen erreichen Sie mittels Mausklick auf die Configure-Schaltfläche. Welche Einstellungen hierbei nennenswerten Einfluss auf die spätere Bildqualität haben und wie die Einstellungen vorgenommen werden, erfahren Sie auf den nächsten Seiten. Sind alle Voreinstellungen erledigt, klicken Sie auf File/Save as. Sobald das Zielverzeichnis und ein Dateiname für die Zieldatei eingegeben sind, beginnt die Kodierung des Films.

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