Die Schwarze Liste des Webs

Teil 3: Abofallen im Internet: Abzocke erkennen und vermeiden

Checkliste: So erkennen und vermeiden Sie Kostenfallen

Auf versteckte Preisangaben achten!Wenn die Kosten eines Online-Dienstes gar nicht, nur in den AGBs oder versteckt am Bildrand aufgeführt sind, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen Abzocker. Glauben Sie nicht alles!Die "Alles umsonst"-Mentalität vieler Internet-Surfer lässt sie in die Hände der Betrüger geraten. Seien Sie also kritisch, wenn Ihnen jemand etwas kostenlos anbieten will. Keine privaten Daten angeben!Taucht ein Formular auf, in das Sie Name, Anschrift und E-Mail-Adresse eintragen müssen, sollten bei Ihnen die Alarmglocken schrillen, besonders dann, wenn Sie eine vermeintlich kostenlose Dienstleistung nutzen wollen.

AGBs durchlesen!Stimmen Sie Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) oder sonstigen Kunden- oder Verbraucherinformationen nicht blindlinks zu, ohne sie vorher gelesen zu haben.Impressum prüfen!Abzocker entziehen sich aus gutem Grund der deutsche Gerichtsbarkeit und haben ihren Firmensitz ins Ausland verlegt. Beliebt sind etwa die Jungferninseln, Dubai oder Rumänien. Nicht einschüchtern lassen!Abzocker behaupten gerne, Sie anhand einer gespeicherten IP-Adresse belangen zu können. Das ist Unsinn. Bei der Anmeldung zu einem Online-Dienst können Sie völlig legal auch erfundene Namen und Adressen angeben.

Kostenfallen im Internet: Die wichtigsten Ratschläge für Betroffene

Sie haben eine Rechnung oder Mahnung von einem dubiosen Internet- Dienst erhalten? Dann helfen Ihnen diese Tipps weiter. 1. Nicht bezahlen! Nur weil Ihnen jemand eine Rechnungen schickt, müssen Sie diese noch lange nicht begleichen.2. Widersprechen! Ist die Geld- forderung unberechtigt, sollten Sie der Rechnung widersprechen, entsprechende Vorlagen be- kommen Sie bei den Verbraucherzentralen. Treffen danach weitere Rechnungen, Mahnungen oder Drohbriefe ein, können Sie diese getrost ignorieren.3. Ruhe bewahren! Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, setzen einige Abzocker auf die Unterstützung von Anwälten und Inkassofirmen. Lassen Sie sich von angeblich drohenden Schufa-Einträgen oder dem Verlust Ihrer Kreditwürdigkeit nicht verunsichern. Den eigenen Anwalt müssen Sie nicht zwingend einschalten.

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computerbetrug.de gibt weitere hilfreiche Tipps, sollten Sie Opfer einer Abofalle geworden sein.

4. Mahnbescheid widersprechen! Sollte Ihnen dagegen ein gerichtlicher Mahnbescheid zugestellt werden, müssen Sie innerhalb von 14 Tagen widersprechen. Wichtig zu wissen: Gerichtliche Mahnbescheide kann jeder beantragen, das Gericht prüft zunächst nicht, ob die Forderung berechtigt ist. Dies würde erst in einem Zivilprozess erfolgen. Haben Sie die Einspruchsfrist verpasst, kann der Gläubiger einen Vollstreckungsbescheid beantragen. Widersprechen Sie, kommt es zum Prozess. Widersprechen Sie nicht, droht Ihnen der Besuch eines Gerichtsvollziehers.

Auf der letzten Seite lesen Sie ein Interview mit Petra von Rhein vom Referat Recht der Verbraucherzentrale Bayern e.V...

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Kostenfalle www.opendownload.de: Allein die Anmeldung kostet 96 Euro.

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