Computer:PCs

Teil 2: Workshop: den Rechner fix einrichten

Und jetzt wird aufgeräumt

Es ist kaum zu glauben, aber ein Großteil aller fabrikneuen Rechner ist weder optimal konfiguriert noch ausgestattet. Was bringt Ihnen das Original-Microsoft-Office, wenn die Software zwar beiliegt, aber nach 60 Tagen erst durch den endgültigen Kauf weiter benutzbar bleibt? Solche und andere Schnupperangebote sind fast auf jedem neuen Rechner installiert, egal, ob es sich um einen PC oder ein Notebook handelt. Die Hersteller wissen: Wer das Programm erst einmal genutzt hat, der wird schon aus reiner Bequemlichkeit nur selten auf ein anderes Programm umsteigen. Deshalb ist es ratsam, schon zu Beginn Programme zu installieren und zu nutzen, deren Einsatz keine hohen Folgekosten nach sich zieht. Doch Sie sparen nicht nur an den Folgekosten, sondern auch an teurem Speicherplatz! Zwar sind Festplatten größer als in der Vergangenheit, doch sind die Dateigrößen ebenfalls gewachsen - man denke nur an Filmdateien oder die eine oder andere Software. Schaffen Sie also Platz, indem Sie ungenutzte oder ungewollte Software deinstallieren! Gehen Sie deshalb über "Start/Systemsteuerung" auf "Software" und sehen Sie nach, welche Programme installiert sind. Falls vorhanden, beginnen Sie am besten mit der Deinstallation der 60-Tage-Testversion von Microsoft Office. Markieren Sie dazu im Hauptfenster unter "Zurzeit installierte Programme" das entsprechende Paket und klicken Sie auf "entfernen". Übrigens: Wo ein Office-Testpaket installiert wurde, befinden sich ganz oft noch weitere Programme, die Teil des Gesamtpaketes sind und auch nach der oben beschriebenen Deinstallation noch auf der Festplatte verbleiben. Suchen Sie also im selben Fenster nach weiteren Einträgen wie zum Beispiel den "Activation Assistent for the Microsoft Office Suite", "Microsoft Office 2007 Primary Interop Assemblies", das " Message Center", "Microsoft SQL Server 2005", "Microsoft SQL Server Native Client", "Microsoft SQL Server VSS Writer", "Unterstützungsdateien für das Microsoft SQL Server-Setup" und den "Präsentationsdirektor", und entfernen Sie diese nacheinander.

Neuen Rechner fit machen

© Archiv

Sie wollen kein Abo? Dann deinstallieren Sie das vorinstallierte Virenschutzprogramm.

Nicht alle die Programme müssen zwangsläufig vorhanden sein, wundern Sie sich also nicht, wenn der eine oder andere Eintrag fehlt. Auf unserem Testrechner war außerdem eine Testversion von Norton Antivirus installiert. Natürlich kann man das gute Programm nutzen und die Virendefinitionen abonnieren. Wer aber Geld sparen möchte, der ist mit einem Gratisprogramm wie etwa Avira Antivir ähnlich gut bedient. Vor der Installation des neuen Antivirenschutz-Programms muss das mitgelieferte jedoch erst einmal entfernt werden. Ziehen Sie das Netzwerkkabel ab, um den Rechner vom Internet zu trennen, wählen Sie wie oben beschreiben den Eintrag des Virenschutzprogramms aus - in unserem Fall ist das "Norton AntiVirus" - und klicken Sie auf "Entfernen" und anschließend auf "Alle entfernen". Das Programm wird nun von Ihrem Rechner entfernt, eventuelle Rückfragen des Assistenten lesen Sie sorgfältig durch und bestätigen diese. Zwischendurch ist ein Neustart fällig. Übrigens wird das "LiveUpdate", dass ebenfalls Teil von Norton AntiVirus ist, automatisch mit entfernt. Ist das Antivirenprogramm deinstalliert, sollten Sie sofort das Antivirenprogramm installieren.

Was die letzten Schritte sind, steht auf der letzten Seite...

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