Neues Windows für die Hälfte

Teil 2: Windows 7 günstiger: 60 Prozent beim Betriebssystemkauf sparen

Die richtige 7er-Version für Sie

Vorbestellbar sind diese Vollversionen von Windows 7 schon jetzt, sowohl für den Download als auch auf DVD. Die Möglichkeit eines günstigen Updates für Besitzer der Vorversion Vista wird es in Europa entgegen früherer Ankündigungen nun doch geben. Nur bei Windows XP muss man den Rechner komplett neu aufsetzen! Welche Version für Sie richtig ist und wodurch sich Home Premium, Professional und Ultimate unterscheiden, zeigt die Übersicht. Neben den drei genannten Versionen will Microsoft noch mit einer abgespeckte Varianten kommen, die vor allem für Netbooks gedacht ist. Über diese "Starter"-Edition ist noch am wenigsten bekannt, insbesondere auch der Starttermin. Klar aber ist so viel, dass man mit vielerlei Einschränkungen leben muss. So fehlt das Aero- Design mit den transparenten Fenstern, das Media Center, der XP-Modus sowie die Anschlussmöglichkeit für mehrere Bildschirme, um nur einige Abspeckmaßnahmen zu nennen. Vermutlich liefert Microsoft diese Variante nur vorinstalliert auf Netbooks aus.

Windws 7 günstiger

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Wichtig beim derzeitigen Kauf von Vista ist die Berechtigung zum Upgrade auf Windows 7.

System Builder Versionen: Kommen wir nach dem Vor- und dem regulären Verkauf zu Möglichkeit 3, den sogenannten System Builder Versionen. Dabei handelt es sich im Prinzip um "ganz normale Software-Versionen" - mit kleinen Einschränkungen. Zum einen gibt es in der Regel weder ein Handbuch noch die gewohnte bunte Verkaufsverpackung. Wichtig ist zudem, dass der System Builder Version ein anderer Lizenzvertrag zugrunde liegt. So muss insbesondere nicht der Hersteller, also Microsoft, Support leisten, sondern der Händler. In der Praxis bedeutet dies allerdings keinen Nachteil: Oder haben Sie schon einmal bei Microsoft angerufen, um Hilfe bei einem Windows-Problem zu bekommen? Diese Versionen sind völlig legal, lassen sich genauso aktivieren und dauerhaft anwenden. Zudem gibt es den gleichen Online-Support in Form von Updates, Patches und Service Packs. So gesehen spricht sogar alles für die System Builder Variante, weil diese erheblich billiger ist als die normale Handelsversion.

Zwar gibt es derzeit Windows 7 noch nicht zu kaufen, allerdings bieten viele Internethändler den Vorgänger Vista als System Builder Version mit einem Gutschein zum kostenlosen Umstieg auf Windows 7 an. So verlangt der günstigste Internethändler für Vista Home Premium inklusive "Windows 7 Home Premium Voucher" rund 80 Euro. Gegenüber dem regulären Preis von 120 Euro sparen Sie auf diese Weise etwa 40 Euro. Noch größer ist die Ersparnis bei Windows 7 Professional und Ultimate. Diese kosten in der Umstiegsvariante derzeit 120 Euro (über Vista Business) beziehungsweise 150 Euro (über Vista Ultimate). Der Rabatt gegenüber den Vollversionen für jeweils rund 300 Euro liegt also bei 50 bis 60 Prozent. Wegen des relativ geringen Aufpreises von Windows 7 Professional oder Ultimate in der System Builder Variante gegenüber der Home-Version, können Sie also durchaus überlegen, ob Sie das zusätzliche Geld nicht hinlegen. Die "mittlere" Version, also Windows 7 Professional, kann uns am wenigsten überzeugen - nichts Halbes und nichts Ganzes.

Unser Rat lautet deshalb generell: Entweder Sie nutzen alle Funktionen und machen das Geld für die Ultimate-Version in der System Builder Variante locker. Oder Sie kaufen gleich das günstige Home Premium. Keine relevanten Unterschiede zwischen den drei Versionen existieren übrigens bei der Nutzung des maximalen Arbeitspeichers, der Unterstützung mehrerer Kerne und CPUs. Hier liegen die Unterschiede vielmehr zwischen 32Bit- und 64Bit-Version, die es aber von allen 7er-Versionen gibt. Während Windows 32Bit maximal 4 GByte Hauptspeicher verwalten kann, kommt das 64Bit-System mit mindestens 16 GByte klar.

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Software:Betriebssysteme:Windows

Der Link auf die Info-Seite von Windows 7 ist nur ein schwacher Trost - denn das günstige Angebot für 50 Euro ist weg.

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