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Teil 2: Webeditoren im Test

  1. Webeditoren im Test
  2. Teil 2: Webeditoren im Test

Die Freeware erleichtert das Entwerfen von Webseiten in einer angenehm einfach zu nutzenden Bedienerführung. Der Editor erlaubt Ihnen das simultane Bearbeiten mehrerer Projekte. Die Software ist ähnlich einfach und intuitiv zu bedienen wie ein Zeichen- oder Layout- Programm. Nachdem Sie ein neues Dokument geöffnet haben, sehen Sie rechts ein großes Fenster mit einem Raster, dem Arbeitsblatt.

Webeditoren im Test

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Die Werkzeugleiste am linken Rand dient zum Einbinden von Bildern, Buttons, Textfeldern und Beschriftungen. Das Platzieren der Elemente ist denkbar einfach: Klicken Sie zuerst auf das Werkzeug und dann auf die Stelle, an der das Objekt in der HTML-Seite erscheinen soll. Das Verschieben innerhalb des Dokuments mit der Maus ist dabei ebenso möglich wie das Verändern der Größe.

Zum Editieren eines markierten Objekts erscheint rechts eine Eigenschaften-Tabelle. Haben Sie beispielsweise ein Textfeld platziert, öffnet sich ein neuer Dialog. Hier geben Sie den Text ein und wählen Schriftart, -größe und -farbe aus. Ein Doppelklick auf ein Objekt, etwa ein Bild, führt zu weiteren Funktionen. Bilder versehen Sie hier ohne zusätzliches Bildbearbeitungsprogramm mit Ereignissen und Effekten wie Blur, Relief und Emboss. Aus allen Angaben erzeugt der DHE Editor fertige HTML-Seiten mit absoluter Positionierung. Beim Exportieren wählen Sie zwischen dynamischer und statischer Seite. Bei dynamischen Seiten ist die eigentliche HTML-Datei schlanker, weil ein großer Teil des Quelltextes in andere Dateien ausgelagert wird.

Webeditoren im Test

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Namu6 2.4

Der grafische HTML-Editor nach dem WYSIWYG-Prinzip setzt keinerlei HTMLKenntnisse voraussetzt. Der Hersteller beschreibt die Einfachheit der Bedienung übersetzt mit folgenden Worten "Wenn Sie schreiben, einen Webbrowser benutzen und Schaltflächen klicken können, dann sind Sie für die Nutzung von Namu6 qualifiziert". Entsprechend gering sind die Anforderungen an den Webdesigner, allerdings muss man auf viele grundlegende Funktionen verzichten.

Webeditoren im Test

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Eine Bearbeitung im Quelltext ist nicht möglich, ebenso fehlen der schlichten Bedienerführung eine Werkzeugleiste bzw. erweiterte Bearbeitungsfeatures. Nach dem ersten Start der Software begleitet ein Assistent bei der Auswahl des Themes in den Bereichen "Business", "Personal" oder "School". Einige einfache Vorlagen mit mehreren Webseiten werden mitgeliefert, weitere stehen auf der Projekt- Homepage kostenlos zum Download bereit.

Steht das Layout der einzelnen Seiten, kann eigener Text eingefügt und bearbeitet werden. Die Schriftart ist zunächst fest vorgegeben, lediglich Schriftgröße und -farbe kann geändert werden. Nur sehr versteckt unter "Edit Theme" hat man mehr Handlungsfreiheit bei der Gestaltung. Neue Bilder lassen sich per Drag & Drop im Dokument platzieren. Das Wechseln zwischen den einzelnen Seiten eines Projekts über den Button "Find Page" ist zu umständlich und wird Einsteiger verwirren. Die fertige Webseite kann mit dem Publishing- Modul auf einen Webserver übertragen oder als HTML-Dateien exportiert werden.

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NVU 1.0

Der Open-Source-HTML-Editor wurde auf Basis des Netscape Composers entwickelt und glänzt vor allem durch seine Kompaktheit. Ein Doppelklick auf eine HTML-Datei bringt das Tool inklusive der zu editierenden Datei in kürzester Zeit auf den Bildschirm. Trotzdem fehlt es nicht an professionellen Funktionen, mit denen sich Webseiten komfortabel erstellen lassen.

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Zwischen der WYSIWYG- und Code-Ansicht wechseln Sie ganz einfach auf die entsprechenden Tabs, auch das individuelle Anpassen der Toolbar an eigene Bedürfnisse ist möglich. Möglich ist auch das gleichzeitige Bearbeiten mehrerer Dokumente. Mit der NVU-Seitenverwaltung stellt man alle Dateien, die zum aktuellen Projekt gehören, zusammen.

Zahlreiche Assistenten unterstützen beim Entwurf einer Seite. So gibt es zum Beispiel Wizards für Tabellen, Bilder und CSS sowie einen Farbwähler. Insbesondere der integrierte CSS-Editor kann sich sehen lassen. Weniger geeignet ist NVU für Programmierer. Zwar lassen sich PHP-Code-Schnipsel jederzeit in ein HTML-Dokument einfügen, das Laden von PHP-Scripts quittiert das Programm aber des Öfteren mit einer Fehlermeldung.

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Der integrierte FTP-Client erlaubt das Übertragen der fertigen Webseite auf einen Webserver. Zudem ist das Ändern von Webseiten direkt im Netz möglich. Für NVU sind kostenlose Erweiterungen zu haben, etwa unter http://nvu.erweiterungen.de. Mit Table Nette entfernt man proprietäre Attribute, die Microsoft Excel oder OpenOffice Calc beim Sichern von Tabellen im HTML-Code hinterlassen.

Webpage 1.5

Die Freeware erlaubt im Editor das Gestalten von Internetseiten im WYSIWYG-Modus. Die meisten Funktionen und Befehle stellt das Programm via Kontextmenü zur Verfügung. In ein HTML-Dokument lassen sich per Drag & Drop sehr einfach beispielsweise Bilder, Texte, Frames, Formulare und Tabellen einfügen. Ebenso ist das Einbinden von Javascripts, PHP-Code und VB-Scripts über den Script-Editor möglich. Der Aufbau der Seite ist dann jedoch nicht mehr zu 100 Prozent HTML-konform gemäß den Vorgaben des W3C, da zu viele Frames verwendet werden. Das Ergebnis der Webseite zeigt ein Klick auf den Preview-Tab.

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Gut: Das Programm kann verschiedene Auflösungen von 640 x 480 bis 1024 x 768 Pixeln darstellen, so dass sich das Layout sofort überprüfen lässt. Für Profi-Webdesigner gibt es einen direkten Zugang zum Quelltext der HTML-Seite, so dass sich der Code jederzeit anpassen lässt. Im Test zeigte das Programm allerdings hierbei einige Schwächen: Beim Wechseln vom WYSIWYG- zum Quelltext-Editor "verliert" das Programm gelegentlich zuvor gesetzte Formatierungen.

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Die einzelnen Befehle (Tags) sind im Quellcode durch eine farbliche Markierung schnell zu erkennen. Änderungen lassen sich in Echtzeit mit der Quick-Preview anzeigen. Mit dem integrierten FTP-Client laden Sie Ihre fertigen Seiten direkt auf den Webspace, die Zugangsdaten lassen sich dauerhaft ablegen. Trellian Webpage integriert einige Zusatzprogramme wie Metatag- und Hyperlink-Editor. Dieser listet alle Links des aktuell geöffneten Projekts auf.

WebPlus 6.05

Die Software ist ein älterer, kostenloser Ableger der kommerziellen WebPlus-Version des Herstellers Serif. Zur Nutzung ist eine einmalige Online-Registrierung erforderlich. Das Programm erlaubt das Erstellen von Internetseiten in einem HTML-Editor auf WYSIWYGBasis. Sie müssen sich also nicht um den HTML-Quellcode kümmern und klicken stattdessen auf einen der Funktions-Buttons und platzieren beispielsweise Grafiken mit der Maus an der gewünschten Stelle im Dokument.

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Ein Assistent begleitet Sie Schritt für Schritt bei den wichtigsten Einstellungen für eine neue Webseite. Zunächst bestimmen Sie einen der Inhalts-Typen "Employment", "Personal", "Family Fun" und "Other", legen anschließend Hintergrundfarbe sowie verwendete Schrift fest. In den nächsten Dialogen fragt WebPlus verschiedene Informationen ab, die als Meta-Tags verwendet werden, etwa Herausgeber und Titel der Homepage. Ist das Anpassen der Vorlage abgeschlossen, lässt sich das Design individuell verändern.

Links in der Bedienerführung finden sich verschiedene Funktions-Buttons, mit denen man etwa Frames und Tabellen sowie Texte und Bilder einfügt. Über die Text-, Hyperlink- und Web-Picture-Manager im Tools-Menü wird ein schneller Zugriff auf eigene Texte, Bilder und Links auf Festplatte oder im Web gewährleistet. Ein gutes Extra ist die Auto-Backup-Funktion, die Projekte automatisch nach einem festgelegten Zeitpunkt sichert. Über "Publish to Web" lassen sich die fertigen Seiten ohne Zusatz-Software auf einen Webserver laden.

Hier finden Sie die Franzis Color Projects 4 Software.

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