Compiler geschenkt

Teil 2: Visual C++ Toolkit

  1. Visual C++ Toolkit
  2. Teil 2: Visual C++ Toolkit
  3. Teil 3: Visual C++ Toolkit

Es ist ratsam, für das Konsolenfenster zum Aufruf des Compilers bzw. des Linkers die Verknüpfung Visual C++ Toolkit 2003 Command Prompt zu wählen. Leider gibt es das Toolkit nur in der englischsprachigen Ausführung, was auch für die Readme-Datei gilt. Nach erfolgreicher Installation sollte sich im Verzeichnis Microsoft Visual C++ Toolkit 2003 die Batch-Datei vcvars32.bat befinden. Sie setzt die Umgebungsvariablen für die Unterverzeichnisse bin, include und lib. Es empfiehlt sich also, vcvars32.bat sogleich auszuführen. Wie Ihnen vermutlich noch aus alten DOS-Zeiten bekannt ist, geben Sie dazu auf der Kommandozeile diesen Namen ein:

Visual C++ Toolkit

© Archiv

Ausschnitt: Die Liste der Compileroptionen füllt eine Bildschirmseite.
vcvar32 [Enter]

Danach können Sie den Visual C++-Kommandozeilen- Compiler aus jedem Verzeichnis heraus aufrufen. Insgesamt enthält die Installation folgende Module:

  • Microsoft C/C++ Optimizing Compiler und Linker. Diese Werkzeuge enthält das Visual Studio .NET 2003 Professional Version.
  • Die Standardbibliothek von C++ einschließlich der Standard Template Library sowie der Laufzeitbibliothek von C
  • Insofern es nicht bereits vorhanden ist, wird das .NET Framework Redistributable in der Version 1.1 mit der Installation des Visual C++ Toolkits gleich mit installiert. Das .NET Framework wie der Visual C++-Compiler lassen sich unabhängig voneinander auch wieder problemlos deinstallieren.
  • Zusätzlich installieren Sie vier Beispiele mit Beschreibung im Ordner samples.

Compiler cl.exe und Linker link.exe befinden sich im bin-Verzeichnis. Ein expliziter Start des Linkers ist meist nicht notwendig, da der Visual C++-Compiler den Linker steuert. Wenn Sie also cl.exe aufrufen, startet der Compiler bei Bedarf den Linker. Falls etwa der Quellcode auf die Dateien Main.cpp und Functions.cpp und eine zugehörige Headerdatei namens Functions.h verteilt ist, so erzeugt der Kommandozeilen-Befehl

cl Main.cpp Functions.cpp

das ausführbare Programm. Sie können dem Linker sogar Bibliotheken bekannt machen:

cl Main.cpp Modul1.cpp Modul2.cpp 
MyLibrary.lib

Verweise in den Quelldateien Main.cpp, Modul1. cpp, Modul2.cpp auf Objekte, welche in MyLibrary.lib definiert sind, werden nun vom Linker ohne weiteres aufgelöst. Das gilt zumindest für herkömmliche C++-Programme.Für managed Code, die Entwicklung von .NET-Programmen, müssen Sie auf der Kommandozeile den Compilerschalter /clr verwenden.

cl /clr Main.cpp Functions.cpp

Es existieren eine Vielzahl von weiteren Compiler- und Linkerschaltern wie zur Code-Optimierung, zur Generierung von DLLs, usw. Eine Auflistung nach Kategorien können Sie sich auf der Kommandozeile mit dem Befehl cl /? anzeigen lassen.

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