Mit Discounter-Tarifen Geld sparen

Teil 2: Vergleich: Die besten Prepaid- und Vertragstarife für Handys

Günstiger durch Prepaid

Problematisch ist bei Wechselwilligen letztlich vor allem die Fülle von Tarifen und Angeboten. In dem Tarif-Dschungel das passende Angebot zu finden ist alles andere als einfach. Zumal inzwischen auch die Discounter dazu übergegangen sind, neben einem Einheitsminuten- Tarif auch noch jede Menge Zusatz-Module wie Flatrates oder günstige Auslandsoptionen anzubieten. Insgesamt ist Handyfonieren aber billiger als je zuvor. Durch stetig steigende Konkurrenz bei den Mobilfunk-Discountern sind vor allem Prepaid- Angebote günstiger geworden.

Handytarife

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Günstige 8 Cent kostet die Gesprächsminute auch bei dem Discounter solomo.

Um die Gunst der Kunden ringen im unteren Preissegment Anbieter wie BigSIM, Bildmobil, Blau.de, Callmobile, Congstar, fonic, simyo oder solomo. Mit im Rennen sind natürlich auch die Angebote der Discounter von Aldi, Lidl, Penny über Schlecker bis hin zu Tchibo. Eine Gesprächsminute gibt es schon für 8 Cent. Auch Kurzmitteilungen sind schon für 8 Cent verschickt. Meist gibt es bei Prepaid-Angeboten günstige Startersets, bei denen die Gebühr für das Starterpaket als Startguthaben angerechnet wird. BigSIM ködert die Kunden mit einem Starterpaket für 9,95 Euro, wobei 5 Euro als Startguthaben angesetzt werden. Da eine Gesprächsminute (oder SMS) lediglich 8 Cent kostet, plaudern Neukunden ganze 62,5 Minuten mit dem Starterpaket von BigSIM.

Dank günstiger Preise greifen immer mehr Kunden zu Prepaid-Karten.

Solomo 0/8/5 BigSIM MaXXim igge & ko Fonic
Internet www.solomo.de www.bigsim.de www.maxxim.de www.igge-und-ko.de www.fonic.de
Netz E-Plus D1 D1 E-Plus O2
Startgebühr 9,95 Euro 9,95 Euro 9,95 Euro 9,95 Euro 9,95 Euro
Guthaben 10,00 Euro 5,00 Euro 5,00 Euro 5,00 Euro 111 Freimin.
Tarif (Gesprächskosten/1 Minute) 8 Cent 8 Cent 8 Cent 8 Cent, 5 Cent innerhalb des Netzes 9 Cent
Taktung 60/60 60/60 60/60 60/60 60/60
Rufnummermitnahme Möglich Möglich Möglich Möglich Nicht möglich

Stand 13. Juli 2009

Interessante Startpakete

Ein interessantes Paket gibt es auch bei blau.de. Kunden haben dabei nicht nur die Möglichkeit, die eigene Handynummer mitzunehmen - vorausgesetzt er teilt dies rechtzeitig seinem alten Vertragspartner mit. Die Gebühren von 25 Euro, die in der Regel bei einer Rufnummernmitnahme fällig sind, werden als Gesprächsguthaben bei blau.de angerechnet. Ein ähnliches Angebot gibt es zurzeit auch von Aldi Talk.

Wechselwillige, die ihre Mobilfunknummer mitnehmen, werden auch mit 25 Euro Bonusguthaben belohnt. Dafür kostet die Gesprächsminute bei blau.de 9 Cent und bei Aldi Talk 12 Cent. Wer sich aber für den Prepaid-Tarif des Lebensmitteldiscounters entscheidet, telefoniert zu anderen Aldi-Talkern (Medionmobil) supergünstig für nur 3 Cent pro Minute. Auch Kurzmitteilungen an Gleichgesinnte kosten lediglich 3 Cent. Problematisch bei den Discountern bleibt allerdings der Takt, der im 60/60-Rhythmus schlägt und kurze Gespräche teuer macht. Aldi hingegen setzt auf die 60/1-Taktung.

Verdeckte Kosten

Dass außer den Kosten für Gespräche und Kurzmitteilungen zusätzliche Gebühren anfallen, wird meist erst im Kleingedruckten erwähnt. Wer beispielsweise seine Prepaid-Karte verliert und sie sperren möchte, zahlt nicht selten 20 Euro für die Sperrung. Auch für die Ersatzkarte verlangen die meisten Discounter um die 20 Euro. Teuer wird es auch, wenn die Hotline in Anspruch genommen wird. Und selbst bei Kündigung eines Prepaid-Vertrags fallen bei manch einem Anbieter hohe Gebühren an. So stellt simyo bei Kündigung ein Kartenpfand von knapp 30 Euro in Rechnung.

Handytarife

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Zu Laufzeitverträgen der Netzbetreiber gibt es subventionierte Handys.

Wer die Karte innerhalb von drei Wochen nach Vertragsende zurückschickt, erhält das Kartenpfand zurück. Ganz schön kostspielig wird bei blau.de ein Tarifwechsel. Ganze 25 Euro verlangt der Billiganbieter von Kunden, die nach Vertragsabschluss einen anderen Tarif bevorzugen. Wer also ein echtes Schnäppchen machen will, sollte die Tarifinformationen des neuen Anbieters sehr genau prüfen. Häufig finden sich Details zu den Kosten der Service-Angebote übrigens nur in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs). Leider fließen Servicegebühren bei Tarifsuchmaschinen wie telfish, teltarif oder Verivox nicht in die Kalkulation mit ein. So lohnt es sich, die Tarife der in Frage kommenden günstigen Anbieter auf Zusatzkosten hin zu vergleichen. Aber ohne eine vorherige Überprüfung des eigenen Telefonverhaltens und älterer Handyrechnungen ist ein Tarifvergleich ohnehin nicht möglich.

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