XP-Stellräder

Benutzereinstellungen

Windows XP speichert Benutzereinstellungen wie Desktopeinstellungen, Dateien und Ordner getrennt von Computereinstellungen wie Hardware- und Netzwerkkonfigurationen. Die Trennung bringt den Vorteil, dass - sobald mehrere Anwender mit einem Rechner arbeiten -, die Computereinstellungen für alle gleich sind, während jeder seine eigenen Benutzereinstellungen hat. Computereinstellungen sind Daten zur Systemkonfiguration wie die Verwaltung der Benutzernamen, der Verzeichnisse und Prozessorinformationen. Die Benutzereinstellungen speichert XP nach einer Standardinstallation im Benutzerprofil.

Umgebungsvariablen in Windows XP

© Tom Rathert

In den Systemeigenschaften rufen Sie das Dialogfenster zum Anzeigen und Ändern der Umgebungsvariablen auf.

Benutzerprofile befinden sich abhängig von der Installation in %SystemDrive%Dokumente und Einstellungen (Neuinstallation, Update von Windows 98, 2000) oder %SystemRoot%Profiles (Update von Windows NT 4.0). Ihre Einstellung finden Sie in der Registry unter HKLMSoftwareMicrosoftWindows NTCurrentVersionProfileList. Der Schlüssel ProfileDirectory zeigt den Pfadnamen als Wert an. Den Registry-Editor öffnen Sie mit Start/Ausführen und dem Befehl regedit.

Umgebungsvariablen in Windows XP

© Tom Rathert

Um Temp- und TMP-Ordner dauerhaft zu verschieben, müssen Sie bei System- und Benutzervariablen den Pfadnamen ändern.

Die Liste der vorhandenen Profile sehen Sie in Windows XP im Dialogfeld Benutzerprofile unter Start/Systemsteuerung/Leistung und Wartung/System in den Systemeigenschaften auf der Registerkarte Erweitert.

Umgebungsvariablen in Windows XP

© Tom Rathert

Im Wert einer Umgebungsvariablen lassen sich auch andere Umgebungsvariablen einsetzen.

Programme greifen von jedem Nutzer aus mit einem Befehl auf die durch die Umgebungsvariablen bestimmten Verzeichnisse und Systeminformationen zu, ohne das Programm selbst anpassen zu müssen.

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