Werkzeuge im Web

Teil 2: Top-Software gratis

  1. Top-Software gratis
  2. Teil 2: Top-Software gratis

Wem die Kommunikation per E-Mail zu langsam ist oder wer nur schnell einen Satz übermittel und dafür nicht extra E-Mail bemühen will, der sollte auf einen Instant Messenger setzen. Solche Tools sind privat und vermehrt auch in Unternehmen beliebt. Oftmals verhindern jedoch restriktive Sicherheitsrichtlinien in Firmennetzen oder auf dem eigenen Computer den Einsatz der Programme. Abhilfe verspricht Meebo (). Das Tool fungiert als Online- Anwendung und unterstützt sechs verschiedene Messenger-Dienste: AIM, Google Talk, ICQ, Jabber, MSN und Yahoo Messenger. Nutzer melden sich einmalig bei dem Dienst an und hinterlegen auf Wunsch ihre Zugangsdaten für alle Netze verschlüsselt im Web-Interface. Registrierten Anwendern stehen außerdem Protokolldateien für die Messenger- Konversationen zur Verfügung; selbst wenn die Original-Clients das Aufzeichnen von Chat-Gesprächen nicht unterstützen.

Photoshop im Web - kostenlos!

Erst seit kurzem bietet Adobe unter eine kostenlose Online-Version von Photoshop an. Die Version namens Photoshop Express ist zwar gegenüber dem Original deutlich abgespeckt, aber für viele Zwecke vollkommen ausreichend. Nach der Anmeldung unter stehen jede Menge Möglichkeiten zur Verfügung, hochgeladene Fotos zu bearbeiten: Man kann sie zuschneiden, Farbe und Kontrast verändern sowie allerlei optische Effekte ausprobieren. Auf Wunsch entfernt eine Autokorrektur rote Augen und optimiert die Aufnahmen.

Werkzeuge sind in die Kategorien "Basic", "Tuning" und "Effects" gegliedert. Adobe stellt jedem Benutzer zwei GByte Speicherplatz kostenlos zur Verfügung, auf dem Fotos gespeichert werden können. Zudem können Nutzer ihre Fotos mit anderen teilen. Nachdem die Nutzungsbedingungen zunächst vorsahen, dass Adobe die Rechte an den bearbeiteten Fotos erhält, heißt es nun, Adobe beanspruche das Besitzrecht an den Bildern nicht. Dennoch behalte man sich das Recht vor, die bearbeiteten Daten zu nutzen, zu reproduzieren und zu modifizieren; allerdings nur mit dem Ziel, den Service weiter anbieten zu können.

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Photoshop Express zeigt, wie leistungsstark Web-Anwendungen sein können.

Kalender und Notizbuch

Google Mail wird durch die Kombination mit Google Kalender ([ext:http://www.google.com/ calendar][/ext]) zum ernsthaften Outlook-Rivalen. Der Terminplaner ist in Google Mail direkt verlinkt, so dass der Zugriff darauf und die Übergabe von Terminen ohne erneuten Login möglich sind. Wie Google Mail, so folgt auch Google Kalender der Idee vom lebenslangen Kunden: Der Speicherplatz ist unbegrenzt, so dass es nicht notwendig ist, vergangene Einträge zu löschen.

Der eigene Kalendar lässt sich mit den Daten aus so genannten Öffentlichen Kalendern (Public Calendars) anreichern, etwa der kommenden Bundesliga-Saison, oder mit den Terminplänen anderer Nutzer abgleichen. Gleichfalls steht es jedem Anwender frei, seinen persönlichen Kalender teilweise oder komplett freizugeben. So wird die gemeinsame Terminplanung in der Familienrunde oder im Freundeskreis vereinfacht. Damit der Benutzer kein Date mehr verpasst, verschickt Google Kalender zur Erinnerung E-Mails und SMS-Nachrichten oder öffnet Pop-ups.

Google Notizbuch ([ext:http://www.google.com/ notebook][/ext]) integriert sich als Plug-in in die Statusleiste des Internet Explorers oder Firefox und nimmt per Copy-and-Paste Texte, Bilder und Links aus Webseiten auf. Das Modul stellt die gesammelten Inhalte in einem Miniaturfenster oberhalb der Browserleiste dar oder öffnet per Mausklick eine Vollbildansicht im Browser. Dort modifizieren Anwender ihren digitalen Notizzettel, indem sie Beschreibungen addieren, Notizen zu Kategorien zuordnen oder die Schnipsel in eine neue Reihenfolge bringen. Zu jedem Inhalt hält Google Notizbuch fest, aus welcher Quelle er stammt. Es ist dabei an einen Google-Account gebunden. Die gesammelten Inhalte lassen sich auch für die Allgemeinheit freigeben, wobei für den Zugriff auf öffentliche Notizbücher wiederum ein Benutzerkonto bei Google erforderlich ist. Vergleichbar mit Google Notizbuch sind die Online-Anwendungen Clipmarks (), mit der Anwender ebenfalls mit einer Browser-Erweiterung Website-Inhalte einsammeln, und Furl (). Registrierte Anwender speichern mit Furl ganze Websites, kommentieren sie und fügen so genannte Tags hinzu.

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Bildbearbeitung und -verwaltung

Nicht nur Texte und Tabellen, E-Mails und Notizen lassen sich direkt im Web bearbeiten - auch für die Bildbearbeitung gibt es Online- Anwendungen. Ein solches Tool ist Snipshot (). Bilder mit einer Größe von maximal zehn MByte (5000 x 5000 Pixel) lassen sich von der lokalen Festplatte oder durch Eintippen einer Web-Adresse in die Online-Bildbearbeitung hochladen. Alle Bearbeitungsschritte werden an einer Kopie durchgeführt; das Original bleibt immer unangetastet.

Die zur Verfügung stehenden Bildbearbeitungsfunktionen erinnern stark an Googles Offline-Tool Picasa ([ext:http://picasa. google.com][/ext]), das eine ähnlich einfach strukturierte Arbeitsweise bietet. Wer seine Bilder schnell auf Vordermann bringen möchte, findet in Snipshot die grundlegenden Werkzeuge. Besonders praktisch ist die automatische Verbesserungsoption "Enhance": Mit nur einem Klick wird das Foto bezüglich Kontrast, Helligkeit und Farbsättigung optimiert. Ein Klick auf "Save" befördert die Fotos auf Wunsch auf die Festplatte oder direkt in die Foto-Community Flickr (). Das Internet-Fotoalbum ist eines der bedeutendsten Vertreter der Social Software. Um Ordnung in die Bilderflut zu bringen, sind die Anwender angehalten, ihre Fotos mit Tags (Stichworten) zu beschriften. So wird die Volltextsuche nach Motiven möglich.

Die Einordnung als Social Software verdient sich Flickr durch die Veröffentlichung privater Fotos für die Internet-Gemeinde. Anwender haben die Option, ihre Bildergalerien lediglich für ausgewählte Benutzer freizugeben, per Voreinstellung sind aber alle Aufnahmen öffentlich. 80 Prozent der Fotos sind ohne Registrierung für jeden einsehbar.

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