Parallelwelt mit Tücken

Teil 2: SPEZIAL: Windows 7 neben Vista und XP in einer virtuellen Maschine installieren

  1. Windows 7 neben Vista und XP in einer virtuellen Maschine installieren
  2. Teil 2: SPEZIAL: Windows 7 neben Vista und XP in einer virtuellen Maschine installieren
  3. Bootmanager und erste Einrichtungsschritte

Platz schaffen

Wichtig: Wir empfehlen für ein Testsystem immer eine Neuinstallation. Sie können zwar eine vorhandene Windows-Installation technisch gesehen auf Windows 7 aktualisieren, etwa wenn Sie Vista mit SP1 oder SP2 betreiben, eine Neuinstallation ist aber die elegantere Lösung. Bei XP und Windows 7 hat Microsoft eine Update-Sperre eingebaut, diese Versionen funktionieren nicht als Grundlage für eine Betriebssystem-Aktualisierung.

Windows 7 neben Vista und XP installieren

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Die Installation von Windows 7 sieht fast genauso aus wie beim Vorgänger; sie geht aber schneller über die Bühne.

Schon vor der Installation sollten Sie sich Gedanken über den nötigen Festplattenplatz machen. Eine freie Partition mit mindestens 16 GByte ist für Windows 7 Pflicht. Wie bei den Vorgängern kann auch Windows 7 nicht auf externe USB-oder Firewire-Laufwerke aufgespielt werden. Belegt eine Vista- Installation die komplette Festplatte, dann kann sie einfach mit Bordmitteln verkleinert werden: Starten Sie die Datenträgerverwaltung und klicken Sie die Systempartition mit der rechten Maustaste an. Wählen Sie aus dem Kontextmenü den Punkt Volume verkleinern. Das System berechnet daraufhin die maximal mögliche Verkleinerung. Klicken Sie auf Verkleinern und schon legt Vista los mit dem Schrumpfen der Systempartition.

Tipp: Ist der Festplattenplatz knapp bemessen und Vista kann nicht sofort 16 GByte frei machen, dann klappt es meist, die Systempartition in mehreren Schritten zu verkleinern. Wie das unter XP funktioniert, erklärt der Absatz "XP-Partition verkleinern", Vista-Nutzer können einfach über die Datenträgerverwaltung schrumpfen.

Um Windows 7 zu installieren, müssen Sie von der Installations-DVD starten. Damit das gelingt, müssen Sie eventuell die Boot-Reihenfolge im BIOS anpassen. Wichtig ist, dass in der eingestellten Reihenfolge das DVD-Laufwerk vor der Festplatte abgefragt wird.

Schnelle Installation

Bei der Installationsgeschwindigkeit war Vista schon ein Fortschritt gegenüber XP, Windows 7 ist nochmals einen Tick hurtiger auf der Platte. Dabei unterscheidet sich das Setup eigentlich nicht von Vista. Nach dem Booten von DVD kommt ein schwarzer Startbildschirm mit Fortschrittsbalken, danach ein Übersichts-Bildschirm. Hier nehmen Sie die grundlegenden Einstellungen vor: Installationssprache, Uhrzeit und Währungsformat sowie das Tastatur-Layout. Es sollte schon alles auf Deutsch eingestellt sein.

Windows 7 neben Vista und XP installieren

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Mit einem Klick auf Weiter erscheint der nächste Screen, der auf den ersten Blick als Sicherheitsabfrage funktioniert. Erst auf den zweiten Blick sieht man die beiden Optionen Wissenswertes und Computerreparatur. Unter dem ersten Punkt finden Sie noch ein paar Tipps zur Installation, hinter den Reparaturoptionen sind Funktionen zum Reparieren von Windows versteckt. Klicken Sie auf Jetzt installieren und akzeptieren Sie den Lizenzvertrag. Klicken Sie danach auf den Button Weiter.

Wählen Sie jetzt Benutzerdefiniert für eine Neuinstallation von Windows 7. Im nächsten Schritt müssen Sie eine freie Partition aussuchen. Diese sollte mindestens 16 GByte groß sein. Wenn Sie noch genügend freien Speicher auf der Festplatte haben, können Sie über Erweitern die Laufwerksoptionen aufrufen und eine Partition erstellen, erweitern, löschen oder formatieren. Belegt Ihr bereits installiertes Windows die komplette Festplatte, müssen Sie die Partition vorher verkleinern.

Steht der passende Festplattenplatz bereit, starten Sie mit einem Klick auf Weiter die Installation.

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