Finger weg von Blu-ray-Schnäppchen!

Teil 2: Sony BDP-S300E & Samsung BD-P1400: Blu-ray unter 250 Euro

  1. Sony BDP-S300E & Samsung BD-P1400: Blu-ray unter 250 Euro
  2. Teil 2: Sony BDP-S300E & Samsung BD-P1400: Blu-ray unter 250 Euro

Purzel, purzel - so entstehen die kleinen Preise

Wie immer, wenn der technische Fortschritt den Absatzzahlen am Markt zu sehr voraus eilt, taucht eine altbekannte Spezies bei den diversen Elektrogroßhändlern auf: die des Ladenhüters. Die Ladenhüter aus dem Blu-ray-Lager stauben seit etwa ein bis zwei Jahren in den Händlerregalen vor sich hin und wissen wenig bis nichts von 24p, BonusView und BD-live. Arbeiten würden diese Player also mit dem Blu-ray-Profil 1.0, wenn man sie denn ließe. Die einzigen Veränderungen finden frontseitig am Preisschild statt, wo sich die Zahlen aus dem vierstelligen Bereich unaufhörlich der Dumping-Zone annähern.

Samsung BD-P1200

© Archiv

Samsungs BD-P1200 ist ein Dinosaurier unter den Blu-ray-Abspielern und versteckt sich mittlerweile im Gehäuse des Sony BDP-S300E. Features wie 24p, BonusView oder BD-live kennt er nicht.

Gutes Beispiel etwa ist Sonys BDP-S300E. In ihm steckt in Wirklichkeit ein Samsung BD-P1200, der im Frühjahr 2007 für 1.300 Euro auf den Markt drängte. Unter dem Sony-Banner wird er nun beim Durchforsten diverser Preissuchmaschinen bereits ab 234 Euro (plus Versand) verhökert. Sein Nachfolger, Samsungs BD-P1400, kennt immerhin schon 24p. Trotzdem verschicken ihn zahlreiche Internet-Versender bereits ab 211 Euro (plus Versand). Das aktuelle Samsung-Modell BD-P1500 findet man mancherorts ebenfalls für unter 300 Euro. Immerhin beherrscht es schon das Blu-ray-Profil 1.1 und somit das Feature BonusView. Allerdings zeigt es sich bei der Wiedergabe diverser Formate weniger flexibel als sein Vorgänger.

Bei kleinem Budget - Abwarten oder doch PS3

Was also tun, wenn einem die aktuelle Geräteklasse zu teuer ist, man sich aber keinen alten Kram unter den Fernseher stellen will? Derzeit erste Wahl bleibt immer noch Sonys Playstation 3. Dank ihrer Upgrade-Fähigkeit beherrschte die Spielekonsole als erstes die Blu-ray-Profile 1.1 und 2.0 und somit die Features BonusView und BD-live. Außerdem wartet die schicke Daddelkiste weiterhin mit der größten Rechenpower auf (wichtig etwa für Bonusspiele auf diversen Film-Blu-rays) und glänzt zudem immer noch mit den kürzesten Einlesezeiten aller derzeit am Markt verfügbaren Player. Und steht die PS3 erstmal im Wohnzimmer, bekommt der Spieltrieb vielleicht zusätzlich Aufwind.

Passt das PS3-Design so gar nicht zum Einrichtungsstil, warten Sie am Besten die IFA ab. Aller Voraussicht nach werden die Hersteller dort die 300-Euro-Klasse mit neuen Gerätschaften auffüllen. So kündigte Sony bereits eine Eigenproduktion als Nachfolger für den Billigheimer BDP-S300E an, den BDP-S350E. Für einen Listenpreis von 329 Euro soll er das derzeit technisch Machbare umsetzen. Und Samsung, Panasonic und Co. werden Sony mit Sicherheit nicht alleine nach vorne preschen lassen. Sobald wir das Sony-Gerät getestet haben, werden Sie mehr darüber auf magnus.de lesen - schließlich sollen Sie ja wissen, ob sich das Warten wirklich lohnt.

Sony BDP-S350E

© Archiv

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