Vergleichstest: Santa-Rosa-Notebook

Teil 2: Santa Rosa Notebooks

  1. Santa Rosa Notebooks
  2. Teil 2: Santa Rosa Notebooks

Das Aspire 5920G von Acer ist ein gewichtiger Begleiter. Mit einem Gewicht von fast 3,2 Kilogramm macht sich der schicke Klotz deutlich im Handgepäck bemerkbar. Dafür führen Sie einen universellen Rechenknecht mit sich, der Sie bei keiner Aufgabenstellung im Stich lässt. Aufwändige Berechnungen meistert das Notebook ebenso mühelos wie anspruchsvolle 3D-Spiele.

Santa Rosa Notebooks

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Das Aspire 5920G ist ein üppig ausgestattetes Notebook mit hervorragenden Leistungswerten, das sich dank langer Akkulaufzeiten auch im mobilen Einsatz noch tapfer behauptet.

Zusätzlich überzeugt das Gerät mit einer nahezu vollständigen Ausstattungsliste. Neben den Standards wie USB-2.0-Anschlüssen und einer Firewire-Buchse sind auch ein Videoausgang und eine Buchse für den Anschluss externer Monitore vorhanden. Neu hinzugekommen ist in dieser Geräteklasse der HDMI-Anschluss für die Verbindung zu Flachbildschirmen: entweder für die Wiedergabe von hochauflösenden Filmen oder aber auch zum Arbeiten.

Ebenfalls neu ist die eingebaute WLAN-Karte, die jetzt auch den Standard 802.11n unterstützt. Doch hier merkt man, dass Acer das Budget für das Notebook vollständig ausgereizt hat. Intern finden sich nur zwei Antennen. Die dritte Antenne fehlt, so dass man mit dem Aspire nicht die volle Leistung des verbauten WLAN-Modules ausreizen kann.

Punkte: 85

Gesamtwertung: sehr gut

Preis: 1199 Euro

Asus F3Sc

Der Verkaufspreis des F3Sc von Asus beträgt stattliche 1249 Euro. Es ist damit eines der teuersten Geräte in diesem Test. Dafür erhalten Sie ein sehr solide verarbeitetes Notebook, das jedoch bei den Leistungswerten nicht mit dem Testsieger mithalten kann. Die verbaute Grafiklösung von nVidia reicht für grundlegende Arbeiten und die optischen Spielereien von Windows Vista, doch für moderne 3D-Spiele ist sie nicht zu gebrauchen.

Santa Rosa Notebooks

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Die Stärken des F3Sc von Asus sind die solide Verarbeitung und die durchdachte Ausstattung. Doch die Akkulaufzeit ist kurz und die Systemleistung fällt trotz eigenständiger Grafiklösung schwach aus.

Bei Standardanwendungen zeigt sich das Notebook durchwegs geeignet, auch wenn die 1 GByte Arbeitsspeicher manchmal für leichte Verzögerungen des Arbeitsflusses sorgen. Insgesamt lässt sich mit dem System gut arbeiten. Hierfür trägt auch das hochwertige Display und die sehr komfortable Tastatur mit bei. Die Ausstattung braucht sich ebenfalls nicht zu verstecken. Das F3Sc stellt nahezu alle Schnittstellen zur Verfügung, die man üblicherweise benötigt. Darunter findet sich beispielsweise GBit-Ethernet, Bluetooth, Firewire und auch ein digitaler Audioausgang.

Es fehlt ein HDMI-Anschluss. Beim F3Sc müssen Sie sich mit einem DVI-D-Ausgang begnügen oder Sie greifen auf den VGA-Ausgang zurück. Besonders praktisch erweist sich der Fingerprintleser, der ein vergessen von Passwörtern sicher verhindert.

Punkte: 69

Gesamtwertung: befriedigend

Preis: 1249 Euro

Fujitsu Siemens Amilo Pi 2515

Das Amilo Pi 2515 ist eines der leisesten Notebooks in diesem Test. Mit einem maximalen Geräuschpegel von nur 30,7 dB(A) ist selbst bei starker Beanspruchung nur ein leichtes Strömen der Luft und ein sanftes Surren der Kühlung zu vernehmen. Doch dieser Zustand stellt sich nur selten ein. Meist schweigt der Lüfter. Sollte dennoch jemand die Geräuschentwicklung als störend empfinden, kann per Knopfdruck die Taktfrequenz reduziert und damit auch die Geräuschkulisse verringert werden. In diesem Betriebszustand reicht die Leistung zwar nur noch für die einfachen Officeanwendungen, doch dafür ist das Notebook auch vornehmlich konzipiert.

Santa Rosa Notebooks

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Gute mobile Eigenschaften, ein solides Display und der günstige Preis sprechen für das Amilo Pi 2515. Doch die Systemleistung reicht nur für klassische Office-Anwendungen.

Auf eine leistungsstarke dedizierte Grafiklösung hat Fujitsu Siemens verzichtet, ebenso auf schnelle Netzwerkanbindungen. Mit dem Amilo erhalten Sie lediglich einen 100-MBit-LANAnschluss und auch bei Wireless LAN begnügt sich das Notebook mit dem Modul für die Standards 802.11a/b/g. Das Gerät überzeugt im mobilen Einsatz. Erreicht hat dies Fujitsu Siemens mit einem geringen Gewicht von nur 2,7 Kilogramm und einer langen maximalen Akkulaufzeit von über vier Stunden. Nur die Ladezeiten sind mit bis zu vier Stunden zu lange.

Punkte: 68

Gesamtwertung: befriedigend

Preis: 999 Euro

Lenovo 3000 N200

Lenovo setzt in diesem Vergleich als einziger ein Display mit einer Auflösung von 1680x1050 Bildpunkten ein. Alle anderen Testteilnehmer begnügen sich mit einer Auflösung von 1280x800. Vorteile bringt die hohe Auflösung vor allem bei großen Tabellen und bei einer Vielzahl an geöffneten Applikationen. Die Kehrseite sind die gesteigerten Anforderungen an den Grafikprozessor. Trotz eigenständigem Grafikchip unterstützt die GeForce Go 7300 nur DirectX-9-Funktionen. Für einfache Anwendungen reicht die gewählte Lösung trotz der hohen Display-Auflösung vollkommen aus. Bei 3D-Spielen stößt der Grafikchip schnell an seine Grenzen.

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Wer ein Notebook mit hochauflösendem Monitor sucht ist hier richtig. Doch dies erkauft man sich angesichts der nur durchschnittlichen Leistungswerte zu einem hohen Preis.

Bei der Ausstattung präsentiert sich das Notebook von Lenovo ebenfalls mit einem Mix aus alter und neuer Hardware. Bluetooth und WLAN mit 802.11n-Unterstützung sind zeitgemäß. Antiquiert hingegen sind der 100-MBit-Ethernet-Anschluss und das Fehlen von DVI oder HDMI. Knapp bemessen sind der 1 GByte Arbeitsspeicher und die 120 GByte große Festplatte. Dass hier mehr möglich ist, zeigen die anderen Testteilnehmer. Für ein hohes Maß an Sicherheit für den Zugriff auf das Gerät und die gespeicherten Daten sorgen der integrierte Fingerprintleser und die mitgelieferte Software.

Punkte: 68

Gesamtwertung: befriedigend

Preis: 1240 Euro

Maxdata Eco 4511 IW

Das ECO 4511 IW von Maxdata ist neben dem Amilo das einzige Notebook in diesem Test, das mit im Chipsatz integrierter Grafik bestückt ist. Die sich daraus ergebenden Vorteile bei der Akkulaufzeit spiegelt das Notebook im Test beeindruckend wieder. Mit einer minimalen Laufzeit von 1:45 Stunden erreicht es hier die Bestwertung in diesem Vergleich.

Santa Rosa Notebooks

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Die hochwertige Verarbeitung und das klasse Display überzeugen, doch die Ausstattung und die Leistung fallen mager aus. Dafür überzeugt der günstige Preis des ECO 4511 IW.

Ebenfalls eine Bestwertung erhält es bei der Geräuschmessung unter Last. Mit maximal 29,6 dB(A) ist es so leise wie kein anderes Notebook in dieser Disziplin. Die Wärmeentwicklung unterhalb des Notebooks ist mit maximal 47,7 Grad ebenfalls gut. Abgeschlagen muss sich das System von Maxdata bei der Systemleistung geben. Hier erreicht es mit nur 56 Prozent von der Maximalwertung den letzten Rang. Ursache dafür sind der mit 1 GByte geringe Arbeitsspeicher und die vergleichsweise langsame Festplatte, die nur eine durchschnittliche Transferrate von 32,1 MByte erreicht.

Insgesamt reicht das Leistungsniveau für alle Office-Anwendungen. Aufwändige 3D-Darstellungen sind hiermit nicht möglich. Ebenso wie beim Notebook von Lenovo fehlen dem ECO ein digitaler Videoausgang und GBit-Ethernet.

Punkte: 67

Gesamtwertung: befriedigend

Preis: 999 Euro

Samsung R70

Samsung hat das R70 in eine matte schwarze Hülle gepackt und im Inneren attraktive und leistungsstarke Hardware verbaut. Die Kombination Core 2 Duo T7300, GeForce 8600M GS und 2 GByte Arbeitsspeicher erreichen in allen Anwendungstest hervorragende Ergebnisse. Und auch zum Spielen eignet sich das 2,66 Kilogramm leichte Notebook.

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Das R70 ist ein leistungsstarkes und gut ausgestattetes Notebook mit sehr gutem Display zu einem attraktiven Preis. Nur die maximale Akkulaufzeit ist mit drei Stunden etwas knapp.

Im mobilen Einsatz kann sich das System ordentlich behaupten. An Ausstattung und Schnittstellen werden Sie fast nichts vermissen. Neben USB, GBit-Ethernet und Bluetooth sind ein VGA-Ausgang und ein HDMIAnschluss vorhanden. Ebenso wie der 802.11n kompatible WLAN-Adapter, die integrierte Webcam und der Kartenleser für SD-Karten und Sonys Memorystick.

Was fehlt, sind ein Firewire-Anschluss und ein Erweiterungsschacht für Expresskarten. Hier ist das R70 nur mit einem Schacht für die Aufnahme von PC Karten versehen. Sollten Sie trotz der langen Ausstattungsliste noch die eine oder andere Funktion vermissen, lässt sich diese vermutlich nachrüsten. Dafür steht ein interner Mini-PICe- Steckplatz zur Verfügung. Hier lässt sich beispielsweise das Turbo Memory Modul von Intel nachrüsten oder ein TV-Tuner.

Punkte: 78

Gesamtwertung: gut

Preis: 1199 Euro

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