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Teil 2: Profi Corner: Straight Draws in Omaha

  1. Profi Corner: Straight Draws in Omaha
  2. Teil 2: Profi Corner: Straight Draws in Omaha

Typische Drawing-Fallen

Aber es gibt in Omaha auch ein etwas schwächeres Straight Draw, ähnlich dem Inside Straight Draw in Hold'em. Dieses Inside Draw bringt dem Spieler nur 9 Outs. Beispiel: Q J 10 x auf ein Board mit K 9 2. In diesem Falle hat der Spieler 9 Outs für sein Draw und jedes davon als Nut Out. Oder ein A 2 x Board auf einen kleinen Rundown 6 5 4 3 ergibt 9 Nut Outs.

Profi Corner: Streight Draws in Omaha

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Heikel sind in Omaha aber vor allem alle Straight-Kombinationen, deren Starting Hands ein Two Gap am oberen Ende aufweisen. Beispielsweise J 8 7 6. Kommt nun der Flop mit 10 9, dann hält der Spieler damit nur 7 Nut Outs. Jede Hand mit K Q J dominiert diesen Draw und in Omaha ist ganz sicher damit zu rechnen, dass jemand am Tisch diese Kombination auf der Hand hält, vor allem an einem Full Ring Table.

Eine weitere Falle, in die besonders Hold'em-Spieler beim Omaha tappen können, ergibt sich unter Umständen mit einer J 10 Hand. Mit der Starting Hand J 10 9 8 auf den Flop K Q 2 bringen nur die 9 und das Ass das Nut Straight. Fällt der Bube und jemand hält in dieser Situation A J 10 x, dann hat er das Nut Straight und das wird schnell zur bösen und teuren Falle.

Grundregel für Starting Hands

Generell kann man sich als Faustregel einprägen, dass in Omaha alle Starting Hands mit einem Gap am oberen Ende anfällig sind. Es wird dem Gesamtergebnis keinen Abbruch tun, wenn man auf diese verzichtet, vor allem in Full Ring Games. Shorthanded können diese Hände als Position Plays hinzugezogen werden, aber wenn man gegen eine größere Anzahl an Gegnern antritt, sind sie zu spekulativ, um als gute Omaha-Karten gelten zu können. Die großen Broadway Cards sind da die Ausnahme, weil nach oben ab dem Ass Schluss ist und diese daher nicht dominiert werden können.

Als grundlegende Orientierung kann man sich eine Grundstruktur der Wertigkeit je nach Lage der Gaps einprägen:

Grundregel für Starting Hands

  1. Perfect Rundowns: 10 9 8 7
  2. Single Bottom Gap Rundowns: 10 9 8 6
  3. Single Middle Gap Rundowns: 10 9 7 6
  4. Double Bottom Gap: Q J 10 7
  5. Double Single Bottom Gap: Q J 9 7
  6. Double Middle Gap: 10 9 6 5

Der perfekte Rundown ist im Einsatz die Hand mit dem höchsten Maß an Flexibilität. Der Single Bottom Gap Rundown ist ebenfalls im höheren Bereich anzusiedeln. Die anderen Karten sind dagegen schwächer und die oberen Gaps gehören zu den spekulativsten Karten. Eine besondere Situation bietet sich bei Double Middle Gap Rundowns, da dieser unter Umständen bis zu 20 Outs bringen kann, er gehört aber dennoch zu den spekulativen Händen und sollte Preflop nicht überspielt werden.

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