Günstige Zeiten

Teil 2: Preisbarometer: Spiele-PCs

Geld - Leistung 1:1

Oberhalb der 400 Euro haben wir die erfreuliche Situation, dass jeder investierte Euro praktisch 1:1 in Mehrleistung umgesetzt wird. Das Preis-Leistungs-Verhältnis bleibt also im Groben konstant. Gleichzeitig steigert sich die Gesamtgeschwindigkeit - wir kommen also dem theoretisch idealen Spiele-PC immer näher. Das geht so bis etwa knapp 1000 Euro. Für diese Summe können Sie schon alles in den Warenkorb befördern, womit selbst anspruchsvolle Highend-Spiele richtig Spaß machen: einen schnellen Multicore-Prozessor, eine Grafikkarte der Spitzenklasse vom Schlage einer Ati Radeon HD4870, jede Menge Arbeitsspeicher und dicke Festplatten. Nicht umsonst sind Spiele-PCs in diesem Preisbereich besonders populär. Hier ein von uns sorgfältig zusammengestellter Vorschlag, der für deutlich unter 1.000 Euro eigentlich keine Wünsche mehr offen lässt. Selbst anspruchsvollste Spiele laufen hiermit bei sehr hohen Auflösungen butterweich.

Preisbarometer: Spiele-PCs

© Archiv

Die in Deutschland beinharte Konkurrenz unter den Online-Händlern trägt ebenfalls ihr Scherflein zu den billigen Rechnerpreisen bei.

Gesamt: ca. 925 Euro

Preisbarometer: Spiele-PCs

  • Hauptprozessor: Intel Pentium Core 2 Duo E8500, ca. 150 Euro
  • Leistungsstarker CPU-Kühler, ca. 30 Euro
  • Mainboard: Sockel 775 mit P45-Chipsatz, ca. 120 Euro
  • Arbeitsspeicher: 4 (2 x 2) GB DDR2-800, ca. 85 Euro
  • Grafikkarte: Ati Radeon HD4870, ca. 220 Euro
  • Festplatte: 3,5 Zoll SATA 640 GB, ca. 80 Euro
  • DVD-Brenner: SATA 20-fach, ca. 30 Euro
  • Netzteil: 500 bis 550 Watt, ca. 80 Euro
  • Gehäuse: Hochwertiger Marken-Miditower inkl. Lüfter, ca. 70 Euro
  • Soundkarte: Creative X-Fi Gamer, ca. 60 Euro

Grundsätzlich können nicht nur Performance-relevante Teile den Preis nach oben treiben. Auch qualitativ höherwertige oder besser ausgestattete Komponenten kosten entsprechend mehr. So gibt es beispielsweise Motherboards, die trotz gleicher Chipsatzbestückung (und damit sehr ähnlicher Leistung) das Doppelte oder gar Zweieinhalbfache de Konkurrenz kosten. Ähnliches gilt für Gehäuse: Ihnen kommen zwar gerade beim Spiele-PC zunehmend auch funktionale Aufgaben zu - sie sind die Basis für eine vernünftige Kühlung und niedriges Geräuschniveau - aber hier lassen sich genauso gut 30 Euro wie das Zehnfache ausgeben. Ohne dass der PC dadurch per se auch nur einen Deut schneller wäre.

Preisbarometer: Spiele-PCs

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Geschmacksache und Preisfrage: Gehäuse haben zwar keinen Einfluss auf die Leistung eines Rechners. Dennoch gibt es die scheinbar simplen Blechhüllen in allen möglichen Formen, Farben und Funktionen. Dementsprechend reichen die Preise auch von 30 bis 300 Euro.

Überflüssiger Luxus

Mit den 1.000 Euro wird nicht nur eine psychologisch wichtige Grenze überschritten. Es fällt auch zunehmend schwer, für die zusätzliche Investition den passenden Gegenwert zu bekommen. Gründe für einen Rechner oberhalb dieser Grenze gibt es dennoch genügend. Entweder will man extrem leistungsstarke Hardware, die eben ihren Preis hat. Oder man investiert in Ausstattung, Funktionalität und Qualität. Etwa in eine Wasserkühlung oder in ein gegenüber dem herkömmlichen DVD-Pendant deutlich teureres Blu-ray-Laufwerk.

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Preisbarometer: Spiele-PCs
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So sieht aktuell die Preis-Leistungs-Kurve bei Spiele-PCs aus. Deutlich unterhalb von 400 Euro sind sie generell zu schwach. Oberhalb von 1.500 Euro…

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