Black Mamba gewinnt die EPT Dortmund

Teil 2: PokerStars European Poker Tour Dortmund 09

Nach acht gespielten Levels waren noch 115 Teilnehmer im Turnier. Den Chiplead hatte PokerStars Pro William Thorson übernommen, dicht gefolgt von den beiden Deutschen Robert Zipf und Jan Collado.

EPT Dortmund

© Archiv

Die Finalisten von Dortmund

Wer nun dachte, dass Tag 1a nicht mehr zu toppen war, der wurde eines Besseren belehrt. Mit 361 Spielern platzte der Spielsaal des Casinos Hohensyburg aus allen Nähten. Somit hatte man die Rekord- Teilnehmerzahl von 667 Teilnehmern erreicht, die um ein Gesamt-Preisgeld von 3.335.000 Euro spielten. Damit war die EPT Dortmund natürlich das bisher höchstdotierte Poker-Turnier das Deutschland je gesehen hat - und nach der PCA Bahamas das zweitgrößte Turnier der EPT Season 5. Auch die Liste der Stars musste sich nicht hinter der des ersten Tages verstecken: Allen voran Weltmeister Peter Eastgate und US Poker Pro Clonie Gowen.

Die PokerStars Pros waren mit Noah Boeken, Luca Pagano, Dario Minieri, Bertrand "Elky" Grospellier und Katja Thater vertreten. Außerdem sahen wir noch Titelverteidiger Michael McDonald, Marcel Luske, Max Pescatori, Markus Golser, Christoph Haller, Julian Thew, Ivo Donev, Erich Kollmann und Danny Ryan. Mit Anton Allemann, Johannes Steindel, Sandra Naujoks, Florian Langmann, George Danzer und Jan Heitmann waren auch die restlichen Mitglieder des PokerStars Team Shooting Stars angetreten.

Die weitere Liste der Deutschen Spieler wäre ellenlang, darum hier nur die Bekanntesten wie zum Beispiel Ex-Fußball-Nationalspieler Thomas Brdaric, Stefanie Bergener, Roy von der Locht, Roland Specht, Nico Behling, Ming, Michael Schultze, Markus Lehmann, Jerome Evans, Jan Peter Jachtmann, Jan Meinberg, Eddy Scharf, Dr. Michael Keiner, Denys Drobyna, Christophe Gross, Christiane Klecz, Benny Spindler, Andy Altmeyer, Alex Jalali, Andreas Gülünay, Nasr El Nasr, Mathias Kürschner und Soraya Homam.

Wie schon am Tag zuvor begann das Spektakel mit einer Verspätung, ehe Thomas Kremser den Startschuss geben konnte. Bei der üblichen EPT-Struktur mit einer Startdotation von 10.000 Chips und Levelzeiten von einer Stunde sollten alle genug Zeit zum Taktieren haben. Doch wie so oft ging die Action gleich richtig los. Tisch Nr. 17 hatte eine besondere Anziehungskraft für die Stars. Er sollte sich zum "Todestisch" entwickeln. Hier waren zum Beispiel unsere beiden WSOP-Bracelet-Gewinner Katja Thater und Michael Keiner involviert.

Zu ihnen gesellten sich so namenhafte Spieler wie Titelverteidiger Michael McDonald, EPT Warschau 07-Gewinner Michael Schultze, Danny Ryan oder Full Tilt Pro Roland Specht. Ja - und wenn mal einer gehen musste, kamen Poker Pros wie Anthony Lelloche oder David Kitai hinzu. Den Kampf an diesem Monster Table überstanden schlussendlich nur Dr. Michael Keiner und Michael McDonald. Weniger gut lief es für Katja Thater, die erst eine teure Hand mit Pocket Kings aufgeben musste, um schließlich mit Q, J gegen A, K zu verlieren. Einen bösen Bad Beat musste Elky erleiden. Am Turn wanderten alle Chips in die Mitte und Elky zeigte Nut Flush, doch sein Gegner machte am River das Full House und bustete den Franzosen.

Nach Mitternacht war auch Tag 1b Geschichte und 136 Spieler blieben übrig für Tag 2. Der Deutsche Marco Noll konnte noch mehr Chips sammeln als William Thorson am Tag zuvor und ging somit als Chipleader in Tag 2.

Der zweite Tag

Am Tag 2 gingen insgesamt 251 Starter in den Kampf um die 64 bezahlten Plätze. In den ersten beiden Levels glich der Spielsaal einem Schlachtfeld: Fast 100 Spieler fielen dem Gemetzel zum Opfer. Eine Achterbahnfahrt fürs Lehrbuch legte Jan Heitmann hin. Im Minutentakt war er immer wieder All-In. Doch immer wenn der Gegner ihn coverte, gewann er, bis kurz vor der Bubble dann auch ihm die Luft ausging. Kurz vor 23 Uhr platzte die Bubble schließlich. Toby Newton war der Unglückliche, der mit Pocket 6ern All-In war und von Claudio Cecchi mit A, 4 gecallt wurde. Das Board brachte A, 2, 10, J, A und Toby nahm Platz 65. Schon eine Hand später ging das Gefecht weiter. Erstes Opfer war Nasen- Mann Malte Strothmann, der für Platz 64 6.600 Euro bekam.

Zu einem Giganten-Treffen kam es in einer Hand zwischen Tobias Reinkemeier und Holger Karnich, die beide zu diesem Zeitpunkt unter den Chipleadern zu finden waren. Tobias callte das All-In von Holger mit A, Q und musste sich gegen A, K geschlagen geben. Für Tobias bedeutete das Platz 48 und ein Preisgeld von 10.000 Euro. Die vorletzte noch im Turnier befindliche Frau war Full Tilt Pro Christiane Klecz, die auf Platz 42 ausschied. Während diese Spieler alle so ihre Probleme hatten, starte Sandra Naujoks so richtig durch.

EPT Dortmund

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917.000 Euro für die Gewinnerin, Sandra Naujoks. Auch für die beiden Herren an ihrer Seite, Holger Karnich und Marc Gork hat sich die Sache rentiert. Wenn man jetzt noch Genaueres über den Deal wüsste...

Wenn es mal läuft, dann bekommt man auch schon mal einen Straight Flush. Sandra konnte weiter oben mitspielen und beendete den Tag 2 als Dritte in Chips. Nur Holger Karnich und Marc Gork lagen am Ende noch vor ihr. Erstaunlich war auch, dass die beiden Sieger der ersten deutschen EPTs Michael McDonald und Andreas Hoivold immer noch im Rennen waren. Nach Ende von Level 16 stoppte Thomas Kremser das Turnier und 35 Spieler durften an Tag 3 wiederkommen.

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