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Teil 2: Photoshop-Workshop: Bilder retuschieren

  1. Photoshop-Workshop: Bilder retuschieren
  2. Teil 2: Photoshop-Workshop: Bilder retuschieren

Aufnahme-Tipps: richtig portraitieren

1. Tageszeit Beim Fotografieren im Freien kommt es auf die richtige Tageszeit an: Meiden Sie die grelle Mittageszeit. Das hohe Umgebungslicht hat zur Folge, dass das Motiv die Augen zusammenkneift. Es entstehen außerdem harte Kontraste im Gesicht und hässliche Schlagschatten um Nase und Augen. Nutzen Sie lieber das weiche Licht zur so genannten goldenen Stunde am Morgen oder späten Nachmittag.

Photoshop Workshop: Bilder retuschieren

© Archiv

Links das Original: Restfältchen einer durchwachten Nacht und der fahle Teint trüben die eigentlich gelungene Aufnahme. Rechts die Retusche: Wenige Mausklicks verhelfen dem Modell zu neuer Frische.

2. Umgebungslicht Positionieren Sie aus dem gleichen Grund Ihr Modell im (Halb)-Schatten und nicht in der direkten Sonne. Mäßige Lichtspiele können dabei einen besonderen Reiz haben. Alternativ können Sie im Gegenlicht fotografieren. Damit das Gesicht des Modells nicht zu dunkel erscheint, verwenden Sie den Aufhellblitz Ihrer Kamera oder einen separaten Aufheller (Reflektor, etwa ein Hama Faltreflektor, ca. 35 Euro, der das Sonnenlicht auf das Modell reflektiert. Achten Sie außerdem darauf, dass kein direktes Licht in das Objektiv fällt. Nutzen Sie dazu die Gegenlichtblende oder notfalls Ihre Hand, um das Sonnenlicht abzuhalten.

3. Blitzen Blitzen Sie eine Person in Innenräumen direkt an, entstehen Schlagschatten an Wänden oder im Gesicht. Blitzen Sie deshalb entweder immer nur indirekt oder halten Sie ein weißes Blatt Papier im 45-Grad-Winkel vor den Blitz, um das Licht zur Decke zu lenken. Auch ein Butterbrotpapier, das Sie vor dem Blitz befestigen oder halten, softet das Licht ab. Reduzieren Sie parallel die Blitzintensität im Kamera-Menü.

4. Blende Eine große Blendenöffnung (kleine Blendenzahl) kombiniert mit einer leichten Telestellung verringert die Tiefenschärfe, der Hintergrund verschwimmt. So hebt sich das Modell deutlich von der Umgebung ab. Wichtig ist das vor allem bei unruhigen Hintergründen. Wählen Sie für Portraits eine Blende zwischen 2,8 bis 5,6 per Blendenvorwahl (Zeitvorwahl) Ihrer Kamera. Die Belichtungszeit verkürzt sich entsprechend automatisch.

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Der Hama-Reflektor ist auf der einen Seite mit Gold beschichtet und reflektiert das Sonnenlicht besonders warm. Wer Geld sparen will, nutzt einfach eine zugeschnittene Styroporplatte, um das Gegenlicht zu streuen.

5. Aufnahmewinkel Frontal von vorne fotografiert wirkt eine Person meistens langweilig, das Gesicht des Portraitierten platt. Von unten fotografiert entsteht schnell ein Doppelkinn. Dass die Person zur Kamera aufsehen muss, verbietet sich von selbst.

Fotografieren Sie lieber leicht schräg und begeben Sie sich auf Augenhöhe mit Ihrem Modell, notfalls mit einer kleiner Trittleiter oder einem Stuhl.

6. Spitzlichter Spitzlichter sind ein interessanter Effekt, um der Aufnahme noch mehr Tiefe zu geben und gleichzeitig das Modell von einem gleichfarbenen Hintergrund zu trennen. Positionieren Sie Ihr Modell draußen im Gegenlicht am Schattenrand, so dass die Sonne nur leicht die Haare streift.

7. Der richtige Rahmen Suchen Sie bewusst einen passenden Hintergrund: Soll eine Gesichthälfte ins Dunkle übergehen, wählen Sie einen schwarzen Hintergrund. Unruhige, farbige Backgrounds, etwa ein grüner Laubbaum im Freien, wirken natürlicher, lebendiger. Lässt man die Umgebung mit ins Bild einfließen, fängt man ganz nebenbei die Stimmung ein.

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