Das Ende von DRM

Teil 2: Musik DRM-frei

  1. Musik DRM-frei
  2. Teil 2: Musik DRM-frei

Mini-Workshop: Internetradiosender mit MP3-Recorder 2008 mitschneiden

Um Internetradiosender aufzuzeichnen, benötigen Sie ein Programm wie etwa den MP3 Recorder 2008.

Sollen die Mitschnitte als MP3-Dateien gesichert werden, müssen Sie einen MP3-Encoder (z.B. MediaCoder 0.6.1) installieren. Um das Programm im vollen Umfang nutzen zu können, müssen Sie es registrieren. Sie erhalten dann einen Freischaltcode per E-Mail.

Step 1: Folgen Sie den Installationsschritten und führen Sie zunächst den Soundtest durch. Dabei prüft das Programm die Leistung Ihrer Soundkarte.

Step 2: Im nächsten Schritt fügen Sie den MP3-Encoder hinzu. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Lame suchen" und öffnen Sie das Verzeichnis, in dem sich der Media- Coder befindet. Im Ordner "MediaCoder/ Codecs" befindet sich die gesuchte Datei "lame.exe". Markieren Sie die Datei und klicken Sie auf "Öffnen", um den Encoder zu installieren.

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Installieren Sie zunächst den MP3-Encoder.

Step 3: Mit einem Klick auf "Weiter" und schließlich auf "Fertig stellen" beenden Sie die Installation des Programms.

Step 4: Das Programm läuft im Hintergrund und die Oberfläche lässt sich über das Symbol in der Taskleiste öffnen. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Kopfhörer-Symbol und wählen Sie "MP3 Recorder 2008 anzeigen".

Step 5: Um einen Song mitzuschneiden, öffnen Sie die Webseite des Senders, suchen den gewünschten Song aus. Spielen Sie den Titel ab und starten Sie parallel die Aufnahme, indem Sie im Fenster des MP3 Recorders auf "Start" klicken.

Step 6: Ist das Ende des Songs erreicht, klicken Sie auf "Stop", um den Mitschnitt zu speichern. Wählen Sie den gewünschten Ordner und tragen Sie den Namen des Songs ein. Mit einem Klick auf "Speichern" wird Ihr Mitschnitt gesichert.

Internetradios

Wer kostenlos Musik aus dem Internet beziehen will, muss nicht zwingend nervige Werbung in Kauf nehmen. Ein riesiges Angebot an kostenloser Musik im Internet bieten die unzähligen Internetradiosender an. Zu finden sind dort fast alle Künstler und fast alle Hits. Nur liegen die Songs nicht als MP3-Datei zum Herunterladen bereit, sondern als Streaming-Datei zum Lauschen. Wer hier seinen Lieblingsmusiker samt Songs sucht, fahndet zunächst nach dem Sender, der diese Musik spielt und hört sich anschließend die Songs an.

Bei vielen Sendern lässt sich gezielt nach einer Musikrichtung, einem Musiker oder einem bestimmten Song suchen. Recht ergiebig ist unter anderem last.fm (). Dieser Radiosender verfügt nicht nur über eine komfortable Suche, sondern auch über eine breite Community. So gibt es Bewertungen, eine Liste ähnlicher Künstler und Empfehlungen.

Wer allerdings Musik eines Internetradios auf seinen PC oder seinen MP3-Player bannen will, muss mit Tricks und der richtigen Software arbeiten. Der Trick besteht darin, den gestreamten Song über die Soundkarte des Rechners mitzuschneiden. Möglich ist dies mit verschiedenen Programmen. Dazu zählt unter anderem der MP3 Recorder 2008, der auf der Heft-DVD verfügbar ist (siehe Kurzworkshop). Außerdem gibt es Freeware-Programme, wie etwa ClipInc 4.0 (ebenfalls auf Heft-DVD). Bei einigen Webradiosendern, die dort gelistet sind, gibt es Informationen zu Künstlern und Alben sowie Songtexte.

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25 Millionen Songs wollte Qtrax bereitstellen. Noch sind das Versprechen.

Komfortabler und leistungsfähiger sind kommerzielle Programme wie Radiotracker. Für knappe 30 Euro ist das smarte Tool zu haben. Das Programm verfügt über eine integrierte Musiker-Datenbank und bietet den Zugriff auf 15.000 Internetradiostationen. Über eine Suchfunktion lässt sich so fast jeder Künstler finden und seine Musik mitschneiden.

Während es durchaus erlaubt ist, sich über Webradiosender seine Musiksammlung aufzufüllen, sind kostenlose Download-Archive von Tauschbörsen (oder Peer-to-Peer-Netzwerken) verboten. Trotz massiver Verfolgung von Raubkopierern und illegalen Tauschbörsen im Netz glaubt die Musikindustrie, dass 2006 noch 374 Millionen Titel illegal getauscht wurden. Im Vergleich dazu sind die 27 Millionen gekaufte Titel fast vernachlässigbar. Und neuer Unmut droht mit Foren und Blogs, in denen Alben und Titel gepostet werden, meist noch bevor sie veröffentlicht werden.

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Fast jeden Song und interessante Alternativen gibt's bei Last.fm.

Wer sich nicht auf dünnes Eis begeben will, kann auf das gigantische kostenlose Repertoire der Webradiosender und legale Download-Dienste im Netz zurückgreifen. Und möglicherweise freunden sich die großen Plattenfirmen doch mit werbefinanzierten Diensten wie Qtrax an, um ihre Musik unter die Leute zu bringen und trotzdem daran zu verdienen.

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