Billig - aber trotzdem gut!

Teil 2: Marken-Notebooks unter 600 €

Auch die Festplatte trägt entscheidend zur Gesamtleistung des Notebooks bei. Vor allem bei Geräten mit kleinem Hauptspeicher werden immer wieder Daten auf die Festplatte ausgelagert - kein Wunder also, dass langsame Festplatten zu Systembremsen werden können. Dabei ist die Größe der Festplatte weniger bedeutsam als die Umdrehungsgeschwindigkeit. Eine Festplatte, die mit 5.400 Umdrehungen pro Minute arbeitet, beschleunigt das System im Vergleich zu einer 4.200er Platte deutlich spürbar. Selbstverständlich ist auch die Größe der Platte nicht komplett unwichtig. Gerade wer Filme auf dem Notebook speichert, um sich während des Urlaubs zu unterhalten, dem dürfte eine Platte mit 30 GByte Kapazität sehr schnell zu klein werden. Hier sollte man, wenn möglich, zu einem Gerät mit 40er-, 60er- oder 80er-Platte greifen. Allerdings lassen sich Festplatten vergleichsweise einfach austauschen, wenn der Platz irgendwann ausgeht. Übrigens: Selbst in den Einsteigergeräten muss man auf einen DVD-Brenner nicht verzichten. DVD/CDRW-Kombolaufwerke oder gar reine CD-Brenner sind nicht mehr zeitgemäß und werden so gut wie gar nicht mehr angeboten. Die Grafikchip-Schmieden ATI und nVidia möchten die Anwender gern glauben machen, dass es einer eigenständigen Grafikkarte bedarf, um schnell genug arbeiten zu können. Das ist falsch, denn für den Office-Einsatz sind auch Onboard- Lösungen mit integrierter Grafikeinheit schnell genug. Tatsächlich sind die Einsteigerkarten kaum schneller als eine Onboard-Lösung, sodass sich weder die eine noch die andere Variante zum Spielen eignet. Wenn man dann noch bedenkt, dass eine dedizierte Grafik in jedem Fall mehr Strom verbraucht als eine Onboard-Lösung, erkennt man schnell, dass Einsteiger-Grafikkarten in Notebooks nur wenig Sinn machen. Ein Notebook für Spieler sollte mindestens mit einer X1400 von ATI oder einer GeForce Go7400 von nVidia ausgestattet sein. Diese leistungsfähigen Grafiklösungen ermöglichen auch den reibungslosen Umstieg auf das neue Betriebssystem Windows Vista. Sie kommen auch mit dessen AERO-Oberfläche zurecht, die hohe Anforderungen an die Grafik stellt.

Marken-Notebooks unter 600 €

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Beim Amilo von Fujitsu Siemens muss man sieben Schrauben lösen, um an den Speicher zu gelangen.

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