Apple gibt Gas: Movies, MacBook Air, iPhone & Co.

Teil 2: Keynote des Apple Chefs Steve Jobs

  1. Keynote des Apple Chefs Steve Jobs
  2. Teil 2: Keynote des Apple Chefs Steve Jobs

Apple TV 2.0 mit mehr Funktionen

Das neue Apple TV hat diverse neue Funktionen eingebaut und kann auch HD-Filme wiedergeben. Davon wird es zum Start allerdings nur etwa 100 Filme im iTunes-Store geben (mit Klassikern wie Matrix und Die Hard). Wer einen Film leiht, kann schon nach wenigen Sekunden mit dem Anschauen loslegen (eine passende Breitbandverbindung vorausgesetzt). Dank Dolby-5.1-Klang dürfte damit ein richtiges Kinoerlebnis möglich sein.

Apple TV 2.0

© Archiv

Apple TV 2.0: Der Digital-Hub zu Flickr, Youtube, .mac, HD-Filmen und Kino-Hits.

Das Gerät kann sich ohne Computerunterstützung direkt mit dem iTunes-Store verbinden, um Filme zu leihen (natürlich auch die Nicht-HD-Angebote). Ebenfalls neu ist die Anbindung an .mac, Flickr und Youtube. So kann man seine Bilder und Webclips direkt aus den genannten Webangeboten auf dem Fernseher oder LCD anschauen. Sogar der Wechsel zu fremden Accounts bei Flickr ist möglich. Wer auf .mac Filme abgelegt hat, kann auch diese anschauen.

Und das Beste: Wer schon ein Apple TV hat, kann sich die neuen Funktionen gratis per Upgrade auf sein Gerät holen. Ende Januar soll es soweit sein. Neukunden zahlen zukünftig für ein neues Gerät statt 299 nur noch 229 Dollar - dreisterweise bleibt in Deutschland der Preis bei 299 Euro. Wenn man den aktuellen Umtauschkurs veranschlagt, ist das frech.

MacBook Air für 1699 Euro

Die Auguren hatten recht: Apple präsentiert ein Subnotebook mit nur 1,3 kg Gewicht, fünf Stunden Laufzeit und einer Intel-CPU, die es nur für dieses Notebook geben soll.

Apple MacBook Air

© Archiv

Das neue MacBook Air begeistert nicht nur durch geringes Gewicht, sondern auch durch Flachheit und innovative Features

Was es an aktueller Technik gibt, ist eingebaut: Eine hintergrundbeleuchtete Tastatur in Normalgröße, LED-Backlight für das 13,3-Zoll-große Display, eine eingebaute Kamera, Core2Duo mit 1,6 oder 1,8 GHz, serienmäßig mit 2 GByte RAM, eine 80-GByte-große Festplatte, alternativ auch eine SSD (Solid-State-Disk, ein Flash-Speicher ohne rotierende Teile und mit geringerem Stromverbrauch). Das Gehäuse ist aus Aluminium.

Eine weitere Besonderheit ist das Touchpad: Apple hat ihm nahezu alle Funktionen beigebracht, die man auch vom iPhone kennt: Vergrößern und verkleinern mit zwei Fingern und drehen von Inhalten.

Aber der Schrumpfungsprozess hat auch Opfer nötig gemacht: Es gibt keinen Ethernet-Anschluss, kein Firewire, kein optisches Laufwerk. Lediglich USB, Audio-Out und Mini-DVI-Anschlüsse sind zu finden. Ein externes DVD-Brenner-Laufwerk bietet Apple für 99 Euro an; den USB-Ethernet-Adapter gibt es für 29 Euro. Dafür ist das Gerät ultradünn. In einem ersten Werbevideo kann man das sehr schön sehen: MacBook Air Werbetrailer.

Technische Daten

Apple MacBook Air
Apple Inc.
ab 1699 €

Weitere Informationen -->

Weitere Details

Eindruck
Das Gerät ist ein sehr konkurrenzfähiges Subnotebook, das kaum Wünsche offen lässt.

Das Gerät kostet 1699 Euro und kann sofort vorbestellt werden. Lieferbar soll es in zwei Wochen sein.

Ein wenig Statistik

Neben den Neuigkeiten hat Steve Jobs auch ein paar Verkaufszahlen in seine Präsentation eingestreut: Leopard ist bisher 5 Millionen mal verkauft worden (und ist damit deutlich hinter Vista, aber immerhin). Dennoch lobt sich Steve Jobs selbst auf der Bühne, in dem er Journalisten wie Walt Moosberg zitiert.

Insgesamt vier Millionen iPhone hat Apple laut Jobs seit Juni verkauft. Im Bereich der Smartphones will er in den USA einen Marktanteil von 19,5% ergattert haben und jeden Tag weltweit 20.000 Geräte absetzen.

Das kurbelt natürlich auch die Absätze an. Laut Apple konnten an nur einem Weihnachtsfeiertag 20 Millionen Songs per iTunes an den Mann oder Frau gebracht werden. Insgesamt hat die Firma damit übers Internet mehr als 4 Milliarden Musikstücke verkauft. Den Börsianern in den USA war das offensichtlich zu wenig. Der Aktienkurs ist deutlich auf 165 Dollar gefallen.

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Apple MacBook Air
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Superflaches Macbook

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