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Teil 2: IMAP: Grundlagen, Möglichkeiten, Probleme

Der wesentliche Vorteil von IMAP ist also, dass man mit verschiedenen Mail-Clients orts- und letztendlich auch geräteunabhängig auf seine Mails zugreifen kann. Vorausgesetzt, auf dem PC oder mobilen Endgerät läuft ein IMAP-fähiges Mailprogramm. Alternativ und sofern vom Provider angeboten, kann man auch per Webmail auf die Mailbox zugreifen.

IMAP: Grundlagen, Möglichkeiten, Probleme

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Der Blick per Webmail auf die Ordnerstruktur des Servers offenbart das Chaos, das diverse Mailclients hinterlassen haben. Allein drei Ordner für gelöschte Objekte (inklusive Trash).

Der Unterschied zwischen IMAP und Webmail besteht in der Möglichkeit, die Funktionen eines leistungsfähigen Mailprogramms zu nutzen und leichter mit mehreren Mail-Accounts parallel zu arbeiten. Sofern dasMailprogramm einen Disconnected Mode unterstützt, kann man aufWunsch eine lokale Kopie der Mailbox speichern, um auch offline arbeiten zu können. Bei der nächsten Internet- Verbindung werden alle durchgeführten Arbeiten (wie neu erstellte oder gelöschte) Mails mit dem Server synchronisiert.

IMAP schont die Ressourcen des Clients besser als POP3, was insbesondere beim Mobile Computing wichtig ist. Da die Mails auf dem Server gespeichert werden, braucht das Endgerät nur eine geringe Speicherkapazität. Dank an den Server übertragene Verwaltungsaufgaben wie Suchen, Filtern und Sortieren benötigt der Client auch keine hohe Rechenleistung. Unterwegs lässt sich auch mit einer niedrigen Datenrate klarkommen, da man steuern kann, welche Ordner abonniert und synchronisiert werden sollen. Genauso, wie es möglich ist, bei Mails gezielt nur auf einzelne Bereiche bzw. Felder zurückzugreifen, beispielsweise die Absenderadresse, die Betreffzeile, den Text oder Dateianhänge.

Eher für Firmen denn für einzelne Endanwender mit Postfächern bei GMX & Co. relevant ist die Fähigkeit mancher IMAP-Server zur Rechteverwaltung. Dank Zugriffssteuerung kann man damit mehreren Personen einen gemeinsamen Zugang zur Mailbox gewähren und festlegen, wer Mails beispielsweise nur lesen oder auch löschen darf. Diese fortgeschrittene Spezialfunktion unterstützen aber die meisten Mailclients nicht.

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