Italienisches Festival bei der EPT in Prag

Teil 2: EPT Prag

  1. EPT Prag
  2. Teil 2: EPT Prag

An Tag 1b war der Andrang mit 298 Spielern etwas größer. Die insgesamt 570 Teilnehmer brachten einen Preispool von beachtlichen 2.764.500 Euro zusammen. Da Prag dieses Jahr zum ersten Mal auch fürs Fernsehen aufgezeichnet wurde, waren wieder viele Stars mit dabei. Die Deutschen Fahnen wurden unter anderen von Katja Thater, Michael Keiner, Sandra Naujoks, Stefanie Bergener, Florian Langmann, Marcel Baran, Andreas Krause, Nico Behling und Martin Kläser hochgehalten. Mit Erich Kollmann, Ivo Donev, Christoph Haller und Stefan Rapp waren auch einige bekannte Österreicher mit dabei.

EPT Prag

© Archiv

Salvatore Bonavena nimmt 774.000 Euro mit nach Hause

Die Riege der internationalen Stars wurde von Weltmeister Peter Eastgate angeführt, ansonsten sahen wir noch Alex Kravchenko, Dario Minieri, Noah Boeken, Andreas Hoivold, Sander Lyloff, Juha Helppi und Mike McDonald. Unter den 94 Überlebenden von Tag 1b waren Dario Minieri und Juja Helppi noch die bekanntesten. Mit Erich Kollmann und Christoph Haller schafften es gerade mal zwei Österreicher unter die letzten 177. Aus Deutschland waren noch Marcel Baran, Andreas Eiler, Nasr El Nasr, Andreas Krause, Helfried Bernhardt, Joachim Baumann und Julian Herold mit dabei. Ganz bitter war das Ausscheiden von Nico Behling, der mit Pocket Asse ausgerechnet gegen A, K von Martin Kläser das Nachsehen hatte. Martin hielt den Herz König und bekam vier weitere Herz im Board.

Der Tag der langen Messer

Der Tag 2 begann mit einem regelrechten Massaker, denn nach gerade mal zwei gespielten Levels waren schon 70 Spieler gebusted. Als noch 57 Spieler im Turnier waren ging das Bubble Play los, und ausgerechnet Erich Kollmann hatte es an seinem Geburtstag erwischt. Erich war mit A Karo, Q Herz all-in und lief gegen K Karo und K Herz seines Gegners. Das Board brachte 5 Karo, 10 Herz, 9 Kreuz, Q Kreuz, 7 Kreuz und alle anderen waren im Geld. Unter ihnen war auch Andreas Eiler, der aber kurze Zeit später auch seinen Platz räumen musste. Bei noch 32 verbliebenen Spielern wurde Tag 2 gestoppt. Noch im Rennen waren die Deutschen Daniel Drescher, Sebastian Ruthenberg, Roy von der Locht, Nasr El Nasr und Haward Speer, sowie der letzte Schweizer Alexander Andermatt. Den Chiplead hatte mittlerweile der Finne Fredrik Nygard übernommen.

Tag 3 begann dann gar nicht gut aus deutscher Sicht, als Erstes musste Roy von der Locht, der dem Kartentod ins Auge sah, an Platz 30 gehen. Ihm folgte kurz darauf Haward Speer mit Platz 28, beide nahmen aber noch 11.000 Euro mit nach Hause. Dann war auch die Zeit für den letzten Schweizer abgelaufen. Alexander Andermatt bekam 13.800 Euro für Platz 23. Kurz vor dem Final Table ging dann auch der Sunday-Million-Gewinner Daniel Drescher mit 30.400 Euro und Platz 11. Noch knapper war es für unsere Luckbox Sebastian Ruthenberg. Der hatte im Verlauf des Tages den Italiener Salvatore Bonavena gleich zweimal aufgedoppelt und musste schließlich als Letzter den Tag 3 verlassen. Für Platz 9 konnte er allerdings weitere 42.800 Euro seiner Bankroll hinzufügen. Noch als Shortstack gestartet ging Salvatore Bonavena schließlich als Chipleader an den Final Table. Einziger Deutscher am Finaltag war der 23jährige Nasr el Nasr aus Berlin.

Für ihn war dann allerdings an Platz 7 Schluss mit dem Traum vom EPT Sieg. Nasr war mit J Karo und K Karo all-in und fand seinen Gegner in dem Kanadier Andrew Chen. Der zeigte 10 Pik und 10 Herz. Das Board brachte 10 Karo, 4 Karo, 2 Kreuz, 7 Pik, 8 Pik und Nasr el Nasr konnte für seine geplante Weltreise ein Taschengeld von 99.500 Euro mitnehmen. Als nur noch fünf Spieler aktiv waren und gleich drei von ihnen aus Italien kamen, kochte die Stimmung unter den Zuschauern hoch. Man hatte das Gefühl, beim Stadt Derby AC gegen Inter Mailand zu sein.

Italienische Sprechchöre sorgten für Stadionatmosphäre, Fahnen wurden geschwenkt und als mit Salvatore Bonavena und Massimo Di Cicco gleich zwei von ihnen im Heads-up waren verstand man fast sein eigenes Wort nicht mehr. Der Chiplead wechselte mehrfach zwischen den beiden, ehe Massimo auf einen Flop von 8 Herz, 3 Herz, 2 Herz mit A Karo und 4 Pik all-in ging. Einen Call von Salvatore wollte er wohl nicht sehen, doch genau der kam. Salvatore zeigte 8 Karo, 7 Karo für Top Pair. Der Turn war eine 6 Kreuz und der River brachte einen Jack Pik und Salvatore Bonavena war der erste italienische EPT-Gewinner und zusätzlich um 774.000 Euro reicher.

Platz Name Land Preisgeld
1. Salvatore Bonavena Italien € 774.000
2. Massimo Di Cicco Italien € 445.000
3. Andrew Chen Kanada € 257.000
4. Konstantinos Alexiou Griechenland € 199.000
5. Francessco Cirianni Italien € 166.000
6. Fredrik Nygard Finnland € 130.000
7. Nasr El Nasr Deutschland € 99.500
8. Raul Mestre Spanien € 71.800
9. Sebastian Ruthenberg Deutschland € 42.800
10. Daniel Duhamel Kanada € 42.800
11. Daniel Drescher Deutschland € 30.400
23. Alexander Andermatt Schweiz € 13.800
28. Howard Speer Deutschland € 11.000
30. Roy Von der Locht Deutschland € 11.000

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