Virtualisierung

Teil 2: Der Rechner im Rechner

Die beiden Klassiker Virtual PC 2004 (www.microsoft.de) und VMware Workstation 5.5 (www.vmware.de) folgen dem Prinzip der nativen Virtualisierung.

Dies bedeutet in der Praxis, dass mit diesen Programmen erzeugte virtuelle Maschinen nahezu vollständig auf emulierter Hardware basieren und Gast-Betriebssysteme nur auf Teilbereiche der physischen Hardware zugreifen dürfen, darunter CD/DVD-Laufwerke, Arbeitsspeicher und CPU. Somit ist es beispielsweise nicht möglich, auf einem Host-Rechner mit 32-Bit-CPU ein 64-Bit-Gastsystem zu installieren. Auch muss sich das Gast-System mit virtueller Hardware zufrieden geben, die alles andere als aktuell ist.

Der Rechner im Rechner

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Dies betrifft in erster Linie die emulierte Grafikkarte, bei der höchste Kompatibilität wichtiger ist, als Leistungsfähigkeit. Im Gegenzug erlauben es Programme zur nativen Virtualisierung aber, nahezu alle Betriebssysteme ohne vorherige Modifizierung in einer virtuellen Maschine zu betreiben. Ein gerade für jene Privatanwender nicht unerheblicher Vorteil, die etwa eine Linux-Distribution oder Windows Vista in einer virtuellen Maschine installieren und testen wollen.

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