Fragen und Antworten zu DSL

Teil 2: Der optimale DSL-Tarif für Sie

Der Begriff DSL steht für Digital Subscriber Line, was sich mit "digitalem Teilnehmeranschluss" übersetzen lässt. DSL überträgt Daten über das vorhandene Telefonnetz. Die Netzbetreiber müssen also keine neue, kostenintensive Infrastruktur schaffen.

Der optimale DSL-Tarif für Sie

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Genauer gesagt handelt es sich bei DSL um die Strecke zwischen dem Telefonanschluss, also der Telefondose im Haus des DSL-Nutzers, und der Vermittlungsstelle, auch Verteiler genannt

Der optimale DSL-Tarif für Sie

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Ist von DSL die Rede, geht es eigentlich nur um die Überbrückung der so genannten "letzten Meile" zwischen Telefondose und Verteiler bzw. Vermittlungsstelle.

Diese so genannte "letzte Meile" war bei der Datenübertragung über das Telefonnetz bisher der Flaschenhals. Damit eine schnelle DSLVerbindung über die letzte Meile stattfinden kann, muss der Netzbetreiber, zum Beispiel die T-Com, die Vermittlungsstellen mit DSLTechnik aufrüsten. Hierbei stellt die Bandbreite, auch als Übertragungsleistung oder (Übertragungs-) Geschwindigkeit bezeichnet, eine wichtige Kenngröße dar. Sie besagt, wie viele Daten eine Internetverbindung pro Sekunde im Idealfall übertragen kann. Netzbetreiber bieten ihren Kunden mittlerweile verschiedene Bandbreiten für DSL-Anschlüsse an.

Für Übertragungen vom Internet auf den eigenen Rechner, auch als Download bezeichnet, standen bisher 768 KBit/s Bandbreite zur Verfügung. Daten, die in entgegengesetzter Richtung vom PC ins Internet gehen, der so genannte Upload, können mit 128 KBit/s fließen. Spricht man von der Richtung des Datenstroms, so werden auch häufig die Bezeichnungen Downstream für den Download und Upstream für die entgegengesetzte Richtung vom PC ins Internet verwendet. Anbieter bewerben in der Regel die Downstream-Geschwindigkeit, da sie für schnelles Surfen und schnelle Downloads wichtig ist.

Seit dem 1. April 2004 hat T-Com die Downstream- Geschwindigkeit von 768 auf 1028 KBit/s geschraubt. Jeder, der bisher mit 768 und 128 KBit/s (Down-/Upstream) mit dem Internet verbunden war, greift seitdem auf Bandbreiten von 1028 und 128 KBit/s zu. Damit ist die aktuelle DSL-Technik 18-mal (T-DSL 1000) schneller als ein analoges Modem.

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Der neue DSL-Standard T-DSL 1000 von T-Com ist mit 1024 KBit/s 18-mal schneller als eine analoge Verbindung über das 56K-Modem mit 56 KBit/s.

Selbst wer hauptsächlich im Internet surft und sich selten in Tauschbörsen MP3-Songs oder Filme herunterlädt, profitiert von DSL. Denn erst wenn sich Webseiten ohne merkliche Verzögerung aufbauen, macht das Surfen richtig Spaß. Und Filme oder Musik, die immer mehr Webseiten als so genannte Online-Streams bereit stellen, lassen sich erst mit DSL vernünftig nutzen. Damit nicht genug: T-Com, Arcor und andere Netzbetreiber bieten bis zu 3 MBit/s Downstream an. Das ist 55-mal schneller als eine analoge Modem-Verbindung! Allerdings sind Einsteiger mit 1028 und 128 KBit/s Bandbreite für den Anfang bestens bedient.

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