Drei Desktop-Suchmaschinen im Vergleich

Teil 2: Check: Windows Search, Google Desktop und Hulbee Desktop

Windows Search

Microsoft hat die Suchfunktion namens Windows Search in Vista direkt eingebaut. Für XP kann man sie bequem per Windows Update (im Internet Explorer unter "Extras" oder "Sicherheit") installieren.

Unter XP verankert sich Windows Search mit einer Symbolleiste in der Taskbar. Sobald Sie hier einen Suchbegriff eintippen erscheinen die ersten Treffer in einem Kasten, der oberhalb der Taskbar eingeblendet wird. Unter Vista funktioniert Windows Search ganz ähnlich, ist aber direkt in das Start-Menü integriert. Auch Outlook 2007 beschleunigt die interne Suche durch den Rückgriff auf Windows Search.

Wenn Sie Suchoptionen benötigen, die über die Eingabe von Stichworten hinausgehen, dann klicken Sie im Startmenü auf "Suchen". Daraufhin erscheint der Windows Explorer in der Ansicht "Windows Search" - komplett mit Suchoptionen wie Datum, Dateigröße, Autor und zu durchsuchendem Ordner.

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Windows Search
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Die Trefferliste lässt sich nach allen Suchkriterien sortieren. Unter anderem ist auch eine Spalte enthalten, die über eine Anzahl von Sternen anzeigt, wie gut der jeweilige Treffer zum eingegebenen Suchbegriff passt.

Oberhalb der Trefferliste zeigt Windows Search einige Schaltflächen, über die Sie die Ergebnisse nach Dateitypen filtern können. Die Unterscheidung in "Dokumente" und "Andere" ist dabei allerdings nicht hilfreich. Nach einem Klick auf "Andere" erscheinen aber sinnvolle Unterteilungen wie "Bilder & Videos", "Musik" und "Kommunikation", letzteres mit den Unterkategorien "E-Mail", "Termine", "Chats" und "Aufgaben".

Einen dürftigen Eindruck hinterlässt die neben der Trefferliste platzierte Vorschaufunktion von Windows Search. Sie vermag zwar PDF-Dateien anzuzeigen, muss dafür aber erst zeitaufwändig den Acrobat Reader starten. Und Office-Dateien konnte die Vorschau trotz auf dem Test-PC installiertem Office 2007 gar nicht anzeigen.

Windows Search indiziert Microsoft zufolge 200 verschiedene Dateitypen. Über so genannte iFilter, die Sie aus dem Netz herunterladen, lässt sich die Suchfunktion um zusätzliche Dateitypen erweitern. Eine Liste verfügbarer iFilter hat Microsoft online veröffentlicht. In der Voreinstellung indiziert Windows Search den Inhalt von C:\Dokumente und Einstellungen\. Weitere Ordner - auch Laufwerksfreigaben im lokalen Netzwerk - lassen sich über die Optionen hinzufügen.

Wo die Stärken von Googles Desktop-Suche liegen, lesen Sie auf Seite 3...

zm_timkaufmann

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