Neuauflage des Aldi-Notebooks P6613 vom Februar

Teil 2: Check: Aldi-Notebook Medion Akoya P6613

  1. Check: Aldi-Notebook Medion Akoya P6613
  2. Teil 2: Check: Aldi-Notebook Medion Akoya P6613

Ausstattungs-Check: Anschlüsse gibt's beim Medion Aloya P6613 in Massen

Beileibe nicht beschweren kann sich der Käufer über die gebotenen Anschluss- und Verbindungsmöglichkeiten des Medion Akoya P6613. Ins Internet geht es zum Beispiel über WLAN 802.11 b/g und n-Draft mit bis zu 300 Mbit/s oder über einen Ethernet-Netzwerkport mit den Standards 10/100/1.000 Mbits/s. Wer über das Internet die Freuden der modernen Kommunikation voll ausschöpfen möchte, darf sich auf eine integrierte VGA-Webcam nebst Mikrofon im Display-Rahmen freuen. Für den schnellen Datenaustausch mit externen Festplatten steht ein eSATA-Port bereit, entsprechende externe eSATA-Festplatte natürlich vorausgesetzt. Zu einem separatem Monitor oder Flachbildfernseher gelangt das Bildsignal des Medions Akoya P6613 entweder über eine VGA-Buchse oder einen modernen HDMI-Anschluss.

Für die Soundwiedergabe sorgen intern zwei Stereo-Lautsprecher. Wen das erwartungsgemäß dünne Klangbild nicht befriedigt, kann über einen integrierten analogen und digitalen 5.1-Soundausgang (S/P-DIF) und einem entsprechenden Heimkino-System Abhilfe schaffen. Natürlich findet man zusätzlich noch einen normalen Stereo-Ausgang, genauso wie einen Mikrofon- und Line-In-Eingang.

Aldi-Notebook Medion Akoya P6613

© Archiv

Ein schöner Rücken kann auch entzücken: das Aldi-Notebook Akoya P6613 von der Draufsicht.

Als sonstige Extras wären noch zu erwähnen ein eingebauter 4in1-Kartenleser, drei USB-Buchsen, ein Express Card Slot 54 sowie auf der Tastatur ein eigener Ziffernblock. Zusätzlich findet man im Paket eine Notebooktasche, eine USB-Notebook-Maus, eine Windows Vista Home Premium Recovery-CD in 32- und 64 bit und - weil es Aldi in seinem Prospekt gar so schön als Extra hervorhebt - ein externes Netzteil sowie ein 8-Zellen-Akku ... da sollte sich Aldi mal trauen, diese Extras wegzulassen...

Software-Check: Mehr Masse statt Klasse beim Medion Akoya P6613

Wie bei Discounter-Angeboten üblich liegen neben dem Betriebssystem noch allerlei mehr oder weniger sinnvolle Programme bei. Zu den sinnigeren Anwendungen gehört sicherlich das Office Paket Microsoft Works 9.0, das DVD-Abspielprogramm Power-DVD 7 und die Bildbearbeitung Corel Draw Essentials 3. Für die meisten Leute hingegen recht überflüssig dürften die vorinstallierten Versionen von Microsoft Office und BullGuard Internet Security sein, da diese bereits nach 60 bzw. 90 Tagen ohne kostenpflichtige Lizenzerwerbung ihren Dienst einstellen und nur noch Festplattenkapazität belagern. Hier ist die vollständige Liste an beiliegender Software beim Medion Akoya P6613:

Microsoft Works 9.0 Microsoft Office Home and Student 2007 Trial Edition (60 Tage Testedition) MEDION Home Cinema Suite PowerDirector 7 PowerProducer 5 PowerDVD 7 MediaShow BullGuard Internet Security (90 Tage Testversion) Corel Draw Essentials 3 Corel MediaOne Nero Essentials Nero Burning ROM 8 Essentials Nero Recode 3 SE Essentials Nero Express 8 Essentials Nero Vision 5 Essentials System Recovery von Symantec

Fazit zum Medion Akoya P6613: Faires aber unspektakuläres Angebot von Aldi

Im Februar galten die von Aldi geforderten 699 Euro als fair, wenn auch nicht übermäßig supergünstig. Unfair ist der Preis für das Medion Akoya P6613 auch im April nicht, besser wird er über die Zeit allerdings nicht. Angebote für Notebooks mit ähnlicher Ausstattung zu billigeren Preisen (etwa 600 bis 650 Euro) nahmen in den letzten zwei Monaten deutlich zu. Das liegt natürlich auch etwas an der uninspirierten Allrounder-Klasse des Medion Akoya P6613. Im Gegensatz dazu konnten sich die im Herbst 2008 erschienenen Aldi-Notebooks [int:article,83742]Medion Akoya P8610 mit 18-Zoll-Display[/int] oder mit leichten Abstrichen auch das [int:article,79707]Medion Akoya MD 97110 mit 16-Zoll-Display und Spielergrafik[/int] noch deutlich besser von dem Preisverfall der 08/15-Geräte am Markt distanzieren.

Trotzdem gilt für das Medion Akoya P6613 von Aldi weiterhin: Wer für sich zu Hause ein Arbeitsgerät für die üblichen Office-, Internet- und Foto-Arbeiten sucht, macht mit dem neuen Aldi-Notebook grundsätzlich nichts falsch. Spiel-Enthusiasten, Blu-ray-Liebhaber und ambitionierte Videoschnitt- und Encodierungs-Anwender werden aber nicht umhin kommen, für ein paar Euro mehr auf ein anderes Notebook auszuweichen.

Tipp: Das prinzipiell fast identisch ausgestattete und 3D-technisch sogar leistungsstärker bestückte Notebook MSI Megabook EX623GS-T3443VHP (mit Nvidia GeForce 9500M GS mit 512 MB Grafikspeicher) wird bei Internet-Händlern mittlerweile ab ca. 580 Euro (plus Versand) gehandelt. In der Regel liegt außer Windows Vista zwar kaum noch Software mit dabei. Wer aber auf diesen Silberscheibenstapel sowie auf die von Aldi angebotene 3-Jahres-Garantie verzichten kann, findet im MSI-Notebook eine potentere und günstigere Alternative zum Medion Akoya P6613.

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