Karl Klammers Erben

Teil 2: Bugs in Microsoft Office

  1. Bugs in Microsoft Office
  2. Teil 2: Bugs in Microsoft Office

Wenn Sie einen weiten Bereich von mehreren hundert Zellen markieren wollen, den Startbereich markieren und dann mit der Maus runterscrollen, erhöht Excel immer mehr das Tempo. So schießt man oftmals über das Ziel hinaus.

Bugs in Microsoft Office

© Tom Rathert

Rufen Sie Exel-Zellen direkt auf.

Um größere Zellbereiche zu markieren, hilft nur eine Änderung der Arbeitsweise. Entweder Sie scrollen mit den Curserpfeilen der Bildlaufzeile an der rechten Seite, bei der das Scrollen im gleichmäßigen Tempo passiert, halten dann die Umschalttaste gedrückt und klicken auf das letzte Feld. Alternativ dazu können Sie, wenn Sie das Endfeld wissen, das erste Feld markieren, das Endfeld in das Feld links oben eingeben, die Umschalttaste gedrückt halten und auf Eingabe drücken.

Negative Zeit

Wer hat an der Uhr gedreht? Microsoft! Das Arbeiten mit Uhrzeiten in Excel funktioniert nicht, falls es zu Fehlzeiten kommt.

Bugs in Microsoft Office

© Tom Rathert

Negative Uhrzeiten dank falscher Datumsangaben.

Wenn man in Excel mit negativen Uhrzeiten rechnen will, etwa wenn man Gleitzeit hat und in einem Monat Überstunden abbaut, muss man in irgendeiner Form tricksen. Wer quasi nur eine Arbeitsmappe hat, in der er mit Uhrzeiten rechnet, kann unter Extras/Optionen im Register Berechnen vor 1904-Datumswerte ein Häkchen setzen. Dann zeigt Excel keine Rauten mehr, sondern - bei entsprechender Formatierung - eine Uhrzeit mit Minuszeichen davor. Wenn Zeiträume jedoch eine Rolle spielen und Sie mit anderen Rechnern Arbeitsmappen tauschen, kann diese Einstellung bei Quartalsergebnissen zu Fehlern führen, da schon vorhandene Datumswerte davon betroffen sind und umgerechnet weden.

Ein anderer Trick: Die Zeit in Kommazahlen umwandeln, mit denen Excel problemlos rechnen kann. Alternative, sollten Sie mit der negativen Zahl nicht weiterrechnen müssen. Geben Sie die Formel

=WENN(A1-B1<0;TEXT(-(A1-B1);"-[hh]:mm");A1-B1)

in die Zelle ein, wenn in A1 und B1 die Uhrzeiten stehen.

Kategorie-Transfer

Beim Umzug auf einen neuen Rechner werden in Outlook die Kategorien nicht mit übertragen, sondern nur die übrigen Inhalte.

Abhilfe schafft das Übertragen von Registry-Schlüsseln. Rufen Sie Start/Ausführen auf und geben Sie regedit ein. Markieren Sie den Schlüssel HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftOffice9.0OutlookCategories. Die Versionsnummer 9.0 steht für Office 2000, 10.0 für XP, 11.0 für Office 2003 und 12.0 für Office 2007. Passen Sie diesen Wert Ihrer Konfiguration entsprechend an. Klicken Sie im Registrierungseditor Categories mit der rechten Maustaste an und wählen Sie Exportieren. Bestimmen Sie einen Speicherort, geben Sie der Datei einen Namen und achten Sie darauf, dass Ausgewählte Teilstruktur angekreuzt ist. Die Registry-Datei spielen Sie auf dem neuen Rechner mit einem Doppelklick auf. Eventuell müssen Sie den Ordner anschließend in den dort vorhandenen Outlook-Ordner verschieben. Registry-Änderungen nehmen Sie wie immer auf eigene Gefahr vor.

Vollständige Menüs anzeigen

Viel Nerven kosten ganz oder teilweise ausgeblendete Menüs aus. Oftmals sind die Menüpunkte, die Sie gerade benötigen, nicht zu sehen.

Bugs in Microsoft Office

© Tom Rathert

Fehlende Menüpunkte sind ein Ärgernis, kein Feature.

Was als Zeitersparnis und für eine bessere Übersicht gedacht war, bedeutet für viele Anwender jedoch ein zusätzliches Geklicke. Wenn Sie alle Tastaturkürzel im Kopf haben, sind Sie auf die Menüs nicht angewiesen. Alle anderen helfen sich mit einem Trick: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Symbolleisten. Wählen Sie Anpassen und öffnen Sie das Register Optionen. Setzen Sie ein Häkchen vor Menüs immer vollständig anzeigen, um die Befehle künftig ungekürzt zu sehen.

Zwischenablage öffnet sich automatisch

Die Office-Zwischenablage öffnet sich immer, wenn Sie das zweite Mal einen Inhalt kopiert haben.

Bugs in Microsoft Office

© Tom Rathert

Das Anzeigen der Office-Zwischenablage unterdrücken Sie beliebig.

Wer nur einen kleinen Monitor hat, möchte den vorhandenen Platz möglichst zum Schreiben verwenden. Zusätzliche Fenster stören da nur. Um die Office-Zwischenablage nicht mehr zu sehen, müssen Sie nur einmal die Zwischenablage öffnen und auf Optionen klicken. Zur Auswahl stehen fünf Optionen, so dass Sie entsprechend Ihrer Arbeitsweise das Erscheinen des Fensters anpassen können.

Was nervt Sie an Software?

Wenn Sie sich selber über Fehler in Anwendungen oder dem Betriebssystem ärgern, tragen Sie das Problem in unsere Bug-Liste ein. PC Magazin hilft Ihnen, die schlimmsten Fehler in Windows und Office zu beseitigen.

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