Eine gute Verbindung

Teil 2: Borland C#-Builder: Datenbanken

Sobald Sie den gewünschten Datenbankserver, in unserem Beispiel der Borland Local InterBase, über die Systemsteuerung gestartet haben, können Sie ein erstes Projekt beginnen, um komfortabel eine kleine Datenbankanwendung zu entwickeln. Hierzu öffnen Sie ein neues C#-Projekt über den Menüpunkt Datei/ Neu/ C#-Anwendung. Damit erhalten Sie eine WinForm-Anwendung. In das Formular ziehen Sie nun die Komponente DataGrid aus der Rubrik Data Controls aus der Tool-Palette des C#-Builders. Zur einfachen Navigation und Bearbeitung der Daten legen Sie eine weitere Komponente C1dbNavigator aus dem mitinstallierten Paket der Component One Klassen in der gleichnamigen Rubrik auf der Form oberhalb des DataGrid ab. Somit ist der erste Schritt bereits erledigt.

Borland C#-Builder: Datenbanken

© Archiv

Der Daten-Explorer: Er zeigt alle verfügbaren Datenbanktreiber.

Im nächsten Schritt binden Sie das Datengitter und den DBNavigator an die entsprechende Datenbanktabelle an. Hierzu wählen Sie zuerst die passende InterBase-Datenbank aus. Im rechten oberen Bereich des C#-Builder finden Sie den Daten-Explorer, der alle derzeit verfügbaren Datenbanktreiber und somit Zugriffsklassen auflistet. Öffnen Sie hier den Ordner Interbase, um alle Tabellen der dort zugewiesenen Datenbank einsehen zu können. Um eine passende Tabelle verwenden zu können, müssen Sie aber noch die entsprechenden Zugriffsklassen in das vorbereitete Formular einbringen. Dies geht im C#-Builder sehr einfach: Markieren Sie einfach den Ordner Interbase im Daten-Explorer und ziehen diesen per Drag&Drop auf das Formular. Sie sehen sofort, wie die entsprechende Zugriffskomponente bdpConnection1 im Bereich unter dem Formulardesigner abgelegt wird. Diese Komponente ist auch sofort mit den entsprechenden Parametern konfiguriert.

Um den Zugriffsweg auf die Tabellendaten zu komplettieren, benötigen Sie noch weitere Komponenten auf der Form. Ziehen Sie je eine Komponente bdpDataAdapter und DataSet auf die Form. Auch diese beiden Komponenten werden im Ablagebereich unterhalb der Form platziert, wo generell alle nicht visuellen Komponenten gelagert werden. Entwickler, die bislang mit Delphi, Kylix oder dem C++- Builder gearbeitet haben, kennen als Ablageort die dort vorhandenen Datenmodule, die alle nicht visuellen Komponenten beherbergen. Somit ist auch der grundsätzliche Datenbank- Zugriffsweg vorbereitet und wir können die visuellen Komponenten nun an die Datenbanktabelle anbinden.

Für die Darstellung von Daten aus der Tabelle im Datengitter ist die Komponente bdpDataAdapter1 zuständig. Markieren Sie diese und wählen im Objektinspektor zuerst die Eigenschaft CommandText aus der Kategorie Fill | SelectCommand. Klicken Sie dort auf die Ellipse am rechten Rand des Eingabefeldes, so öffnet sich der Anweisungstext-Editor. Dort sehen Sie die in der Datenbank verfügbaren Tabellen und die jeweiligen Spalten der gewählten Tabelle. Für das Beispiel wählen Sie die Tabelle Customer und setzen alle Spalten ein. Im Auswahlbereich Anweisungstyp sollte die Option Auswählen markiert sein. Selektieren Sie in der Listbox Spalten das Sternchen, um alle Tabellenspalten anzuwählen. Per Mausklick auf die Schaltfläche SQL generieren erzeugen Sie den Eintrag CommandText. Auf dem zweiten Register Daten in der Vorabansicht kontrollieren Sie die Datenverbindung. Den Anweisungstext- Editor aus der Abbildung bemühen Sie später wieder.

Borland C#-Builder: Datenbanken

© Archiv

Der Anweisungstext- Editor: Er generiert automatisch die SQLStatements.

Um während der Entwicklung schon mit realen Daten aus der Tabelle zu arbeiten, müssen Sie dem Datengitter noch die Eigenschaften für die Live-Data-Option setzen. Im Objektinspektor finden Sie im Bereich Live Data die Eigenschaft DataSet, die Sie im Beispiel auf die Komponente dataSet1 setzen, welche Tabellendaten zwischenzeitlich speichert. Setzen Sie die zweite Eigenschaft Active auf True, um die Tabellendaten sofort im Datengitter anzuzeigen. Den dbNavigator schalten Sie noch auf diese Datenverbindung, um die Tabelle ansteuern zu können. Hierzu verfügt diese Komponente in der Rubrik Data über die gleiche Eigenschaft DataSet wie das Datengitter auch. Setzen Sie diese Eigenschaft auf den Wert dataSet1. Damit haben Sie beide Datenkomponenten mit der Tabelle verbunden und zeigen bereits Live-Daten an.

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