Haus der Gegenwart

Teil 2: Bordcomputer für Ihr zu Hause

Im Vordergrund stehen vielmehr alltäglicher Komfort und zusätzlicher Nutzen - so ähnlich, wie Sie es vom Auto vielfach schon kennen. Denn vieles, was im Haus der Gegenwart realisiert wird, existiert bei Audi, BMW und Co. bereits seit längerem. Denken Sie auch gerade an den Werbespot für den neuen VW Passat (www.volkswagen.de/passat, "Passat TVSpot")? Da staunt ein Junge während der Fahrt über den elektronischen Luxus im neuen Auto - und daheim in seinem Zimmer ruft er vor dem geschlossenen Rollo: "Geh hoch!". Nur passiert an dieser Stelle natürlich nichts.

Bordcomputer für Ihr zu Hause

© Archiv

Dieser Werbespot bringt es auf den Punkt. Im Automobilsektor haben sich Dinge durchgesetzt, an die man bei den eigenen vier Wänden nicht einmal denkt: die zentrale Schließanlage mit Funköffnung, der Regensensor, die automatischen Fensterheber beim Betrieb der Klimaanlage, der Bordcomputer, die "Licht-an"-Warnung beim Verlassen, die zentrale Abschaltung aller Stromverbraucher, die Spracheingabe zur Steuerung oder die persönliche Sitz-, Spiegelund Heizungseinstellung. Bei BMW ist vieles davon mit der Identifizierung des Fahrzeugschlüssels gekoppelt. Jeder Fahrer hat seinen eigenen Schlüssel, der Key Memory stellt dann automatisch Sitz, Kopfstütze, Lenkrad, Temperatur und Luftverteilung auf die gespeicherten Werte ein. Der Vergleich zeigt nicht nur, was technisch machbar ist. Denn die Menschen gewöhnen sich an den damit verbundenen Komfort. Warum also daheim das missen, was unterwegs mehr und mehr zum Standard wird?

Was das Übertragen aufs Zuhause bedeutet, soll insbesondere auf den drei Hauptsäulen erläutert werden. So lässt sich die Lieblingsmusik eines Bewohners drahtlos vom Wohnzimmer genauso ins Auto vor dem Haus übertragen wie die aktuellen Stauinformationen. Was die Kommunikation angeht, ist man stets per Web und Handy über alles im Haus im Bilde. Und sicherheitstechnisch erfassen beispielsweise Präsenz- und Identifizierungsmelder, wer sich wo im Haus aufhält. Letzteres geht dabei weit über Sicherheit im engeren Sinn hinaus. Wer bevorzugt welche Raumtemperatur? Wie hell soll das Licht für eine bestimmte Person gedimmt und wie die Jalousie eingestellt sein?

Neben Entertainment, Kommunikation und Haussicherheit gibt es schließlich eine vierte Säule, welche die Fachleute Senior Health Care nennen. Gemeint ist damit, der Sicherheit und Gesundheit älterer Menschen Rechnung zu tragen. In diesen Sektor ist zwar auch die eingangs erwähnte Herdüberwachung einzuordnen. Das Szenario zeigt aber zugleich, dass dieser Bereich weit über die Umsorgung beispielsweise vergesslicher Menschen hinausgeht.

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