Im Concord Card Casino Wien

Teil 2: Austrian Classics

  1. Austrian Classics
  2. Teil 2: Austrian Classics

Am Mittwoch, den 1. Oktober, fand dann das 550-Euro-Turnier statt. Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ein Rebuy für 500 Euro zu tätigen. Durch das hohe Buy-in kam ein stattlicher Preispool von 37.500 Euro zusammen. Der Ungar Bela Uarady holte sich den Sieg (10.550 Euro) vor den beiden Österreichern Klaus Provaznik und Sigi Rath, die jeder 8.300 Euro gewannen. Wie aus dieser Preisgeldaufteilung leicht erkennbar ist, wurde auch hier ein Deal unter den letzten drei Spielern geschlossen.

Am Donnerstag wurde noch ein Super Satellite für das Main Event gespielt, ehe es am Freitag mit dem 2.120-Euro-Freezeout-Main-Event so richtig interessant wurde. Ein stark besetztes Teilnehmerfeld von 83 Spielern startete gegen 15.00 Uhr in das zweitägige Turnier. Es ging um einen Preispool von beachtlichen 166.000 Euro und da wunderte es auch nicht, dass viele Pros mit von der Partie waren. So sahen wir Spieler wie Markus Golser, Stefan Rapp, Harry Casagrande, Vlado Sevo, Alex Leviev, Andreas Krause, Dr. Michael Keiner, Stefan und Niki Jedlicka, Bobby G, Eskimo, Sigi Stockinger und Erich Kollmann. Nach über 12 Stunden Pokeraction waren nachts gegen 3.00 Uhr noch 12 Spieler im Turnier. Der Ungar Szabolicz Sasköy ging als Chipleader in den Finaltag.

Turniere & Events: Austrian Classics

© Archiv

Thomas Kremser, Johnny Lütkenhorst und die Gewinner des Turniers, Florian Schleps und Oliver Bösch.

Von den Pros überlebten nur Michael Keiner, Sigi Rath und Niki Jedlicka den ersten Tag. Am Samstag ging es dann um 15.00 Uhr weiter und es mussten noch drei Spieler ausscheiden, bevor es Geld gab. In nur wenigen Minuten wurden Peter Zamiska und Csaba Dencz eliminiert und der Final Table stand. Doch jetzt wurde es Ernst, denn der Nächste sollte der Bubble Boy werden. Es dauerte nur wenige Hände, ehe Thomas Dolezal mit Pocket Queens All-in ging und Niki Jedli-cka mit A, K offsuit callte. Niki traf Ass und König und Thomas wurde der Bubble Boy. Den neunten Platz belegte Szabolcz Sasköy, der mit A, 10 an den Pocket Fünfern von Raphael Wurm scheiterte. Szabolcz traf zwar die 10, doch Raphael machte das Set Fünfer. Als Nächster musste Andreas Koroknai gehen. Er scheiterte mit A, 2 an 9, 2 von Niki Jedlicka, der die Neun im Board fand. Raphael Wurm schaffte dann den Doppelschlag, als er mit Pocket 6 gegen A, K und A, Q von Sigi Rath und Helmut Buchinger gewann.

Nun wurde auch die Luft für Michael Keiner dünner. Er war mit A, 4 All-in gegen Q, K von Niki. Auf dem River kam die Q und Michael wurde Fünfter. Mit einem bösen Bad Beat musste sich Raphael Wurm verabschieden. Es war All-in mit J Pik, J Karo und wurde von Florian Schleps mit 10 Karo und 10 Kreuz gecallt. Das Board brachte A Herz, Q Pik, J Herz, 2 Karo und K Karo. Somit reichte das Set Jacks nicht gegen die Straight von Florian. Niki Jedlicka, der bei nur noch drei Spielern klarer Chipleader war, musste einige große Pötte abgeben und war schließlich mit A, Q All-in. Dumm nur, dass in diesem Moment Florian Pocket Asse hielt, die schlussendlich auch gewannen. Niki Jedlicka wurde so Dritter. In guter CCC-Manier wurde nun über einen Deal verhandelt, doch beide entschlossen sich weiterzuspielen.

Wir hofften schon alle, dass wir jetzt mal eine finale Hand zu sehen bekommen, doch nach einigem Hin und Her einigten sich auch Oliver Bösch und Florian Schleps, doch einen Deal zu machen. Offizieller Sieger wurde Florian Schleps der 1.000 Euro mehr und den Pokal für den ersten Platz bekam. Wenngleich die Teilnehmerzahlen bei den diesjährigen Austrian Classics ein wenig enttäuschend waren, mit über 1.000 Startern und einem Preisgeld von über einer halben Million Euro darf man zu Recht von einer gelungenen Turnierwoche reden und man muss den internationalen Vergleich nicht scheuen. Im Gegenteil, einmal mehr hat das CCC bewiesen, warum alljährlich so viele Spieler zu den Turnieren nach Wien reisen. Denn wie steht an jeder Stadteinfahrt zu lesen? "Wien ist anders". Im Falle des CCC gilt dies im positiven Sinn.

Platz Name Preisgeld
1. Florian Schleps 38.365 Euro
2. Oliver Bösch 37.365 Euro
3. Niki Jedlicka 18.920 Euro
4. Raphael Wurm 15.770 Euro
5. Michael Keiner 12.610 Euro
6. Helmut Buchinger 11.030 Euro
7. Sigi Rath 9.460 Euro
8. Andreas Koroknai 7.880 Euro
9. Szabolcz Saskoy 6.300 Euro

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