...DIE SCHLECHTEN INS KRÖPFCHEN!

Teil 12: Spam-Filter im Test

Spam

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  • Nach wie vor ist das wichtigste Mittel gegen Spam, dafür zu sorgen, dass die eigene E-Mail-Adresse nicht bekannt wird. Es ist also sinnvoll, für Web-Anmeldungen, News und dergleichen eine eigene Mail-Adresse zu verwenden. Es gibt auch Einmal-Adressen, die nach ein paar Stunden wieder verfallen, was für eine Anmeldung bei einem Webdienst aber oft ausreicht (z.B.: www.temporaryinbox.com). Für die Kontaktadresse auf der eigenen Homepage sollte der Webmaster ebenfalls eine eigene Adresse verwendet. Sie zieht zwangsläufig Spam auf sich, er muss sie aber auch nicht so oft überprüfen.
  • Adresshändler erfinden Adressen oft, indem Sie bekannte Domains nehmen und per Zufallsgenerator Adressen erzeugen (xyz...@yahoo.de). Daher ist es sinnvoll, einen langen Benutzernamen zu wählen, der nicht dem realen Namen entspricht.
  • Wenn Sie einen gleich bleibenden Bekanntenkreis haben, arbeiten Sie in ihrem Spam-Filter am besten mit einer Positivliste aller Kontakte und Newsletter. Dann stellen Sie die Einstellungen des Filters hoch, so dass alle Absender jenseits dieser Liste verdächtig sind. Wenn Sie hingegen auch Nachrichten von Unbekannten bekommen (z.B. über die Webseite), sollten Sie den Filter nicht so streng stellen. Dann müssen Sie mit etwas Spam leben.
  • Antworten Sie nie auf Spam, sonst zeigen Sie, dass Ihre Adresse in Benutzung ist. Dann bekommen Sie noch mehr Spam.
  • Spam ist in Deutschland verboten. Bekommen Sie Spam einer deutschen Firma, so beschweren Sie sich: Leiten Sie die Mail mit dem kompletten Header an die Verbraucherzentrale: beschwerdestelle@spam.vzbv.de. Den Header finden Sie in Outlook unter Ansicht/Optionen und in Thunderbird unter Ansicht/Nachrichten Quelltext.

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