Middle1
Müssen Sie von einem Software- oder Konfigurationsproblem ausgehen, ist die Festplatte also prinzipiell betriebsbereit und zwischenzeitlich fehlerfrei, restaurieren Sie Dateien und Verzeichnisse selektiv und zwar so, dass so viel wie möglich erhalten bleibt. Je nach Aktualität Ihres Backups spielen Sie einzelne Dateien des Hauptverzeichnisses ohne die untergeordneten zurück. Beklagte sich Windows im Bluescreen oder später über eine fehlende oder fehlerhafte Datei, restaurieren Sie auch diese. Reicht beides nicht für einen glatten Systemstart, stellen Sie das komplette Windows-Verzeichnis wieder her.
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Das wirkt meistens, bringt die Systemkonfiguration aber auf den Stand der Datensicherung. Was danach war, ist nicht mehr installiert, selbst wenn es im Programme-Verzeichnis noch besteht. Bei hochaktueller Datensicherung und wenn Sie den Verlust neuester Daten verschmerzen können (müssen), spielen Sie Image oder Backup komplett zurück und lehnen sich zurück, bis alles wieder gut ist.
Startet das System immer noch nicht korrekt, haben Sie den Fehler verschleppt, den Computer über den Backup-Zyklus hinaus nicht neu gestartet, so dass sich das gesicherte Problem länger nicht zeigte. Sofern nicht ein Fehler in anderer Computer-Hardware vorliegt, müssen Sie die letzte funktionstüchtige Sicherung ermitteln und einspielen.
Was Ihnen dann noch fehlt, um wieder auf dem letzten Stand zu sein, stellen Sie aus der spätesten vorhandenen Sicherung selektiv wieder her, allerdings ohne Systemdateien weil deren Zustand unklar ist. Das Kopieren der neueren Systemfiles und Dateien würde die nunmehr lauffähige Konfiguration wieder gefährden.