Daten versenden im Internet

Tauschen im Web 2.0

Tauschen im Web 2.0

Großer Datenversand im Web in Bildern

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Der klassische FTP-Server Filezilla ist schnell aufgesetzt und ermöglicht einen praktischen und gut kontrollierten Datentausch.

Viele Online-Dienste bieten inzwischen enorme Speicherkapazitäten an, die sich ebenfalls zum privaten Datentausch verwenden lassen. Vorneweg die Online-Festplatten, die im Allgemeinen eine Funktion zum Datenfreigeben besitzen. Neu am Markt ist Strato Hidrive (www.strato.de/hidrive), dessen Pakete bei 3,90 Euro im Monat für 100 GByte Speicherplatz beginnen.

Der Anwender lädt seine Daten in den Speicher, auf den er von überall Zugriff hat oder den er als sicheres Backup verwendet. Daten, die er zum Tausch mit anderen freigeben möchte, klickt er mit der rechten Maustaste an und findet den Menüeintrag Freigeben. Hidrive liefert dann einen Link, der bis zu zehn Tage gültig ist und höchstens zwanzig Downloads ermöglicht.

Die Upload-Größe über die Webseite ist auf 2 GByte begrenzt, per Web-DAV oder Netzlaufwerk (SMB) ist sie unbegrenzt.

Wer etwas weniger große Daten tauschen möchte, findet auch kostenlose Dienste. 25 GByte gibt es beispielsweise bei Windows Live mit Skydrive (sky drive.live.com). Der Live-Account-Inhaber kopiert Dateien und Ordner in diesen Online-Speicher, die allerdings nicht größer als 50 MByte pro Stück sein dürfen. Wer beispielsweise ein CD-Image mit 500 MByte tauschen will, muss es zuvor zerlegen, siehe Absatz: Große Dateien stückeln.

Ein spezieller Ordner mit dem Namen Öffentlich ist für jedermann zugänglich, der den zugehörigen Link kennt. Eine weitere Online-Festplatte bietet Humyo (www.humyo.com), die bis zu 10 GByte kostenlos ist. Das Tauschen der Daten erweist sich allerdings als etwas umständlich, denn der Versender erhält keinen Link, sondern muss dem Dienst die EMail-Adresse der Empfänger mitteilen.

Diese bekommen eine Nachricht mit Link, müssen aber selbst erst Mitglieder werden, bevor sie die Dateien letztendlich laden können.

Synchronisation

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Mit der Online-Festplatte Hidrive von Strato lassen sich Dateien schnell für Freunde freigeben.

Wer regelmäßig mit denselben Personen Daten tauscht, richtet bevorzugt einen Synchronisationsdienst wie Dropbox (www.dropbox.com) ein. Dieser installiert ein kleines Tool auf jedem angeschlossenen Rechner, das bestimmte Verzeichnisse auf allen Rechnern synchron hält.

Das funktioniert nicht nur mit Windows, sondern auch mit Mac, Linux und dem iPhone. Über die Dropbox-Webseite sind die Daten ebenfalls zugänglich. Das Tool lässt sich in einer Arbeitsgruppe verwenden, aber auch Einzelanwender können bestimmte Ordner mit anderen Dropbox-Mitgliedern synchronisieren.

Um eine Datei zu synchronisieren, kopiert der Anwender sie in den Dropbox-Ordner, den Abgleich startet der Dienst fortlaufend im Hintergrund. Ferner gibt es einen öffentlichen Ordner (Public). Wenn der Anwender eine Datei in diesen kopiert und sie anschließend mit der rechten Maustaste anklickt, lädt er im Kontextmenü Dropbox/Copy Public Link die URL in die Zwischenablage. Dann verschickt er den Link für einen Tausch zum Beispiel per E-Mail.

Der kostenlose Account ist auf 2 GByte begrenzt, 50 GByte kosten 9,99 Dollar im Monat. Einen ähnlichen Service gibt es von Microsoft, nämlich Livemesh (www.mesh.com). Es ist auf 5 GByte begrenzt und tauschen lassen sich Dateien auch nur mit anderen Microsoft-Live-Mitgliedern.

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