XP in the Box

Systemvoraussetungen und XP-Installation

Systemvoraussetzungen

Vor dem Download sollten Sie aber einen kritischen Blick auf Ihre Hardware werfen. Denn Windows Virtual PC erwartet einen Prozessor, der Hardware-Virtualisierung unterstützt. Ohne die richtige CPU startet die virtuelle Maschine erst gar nicht. Das beherrschen seit etwa drei Jahren sowohl Intel- als auch AMD-CPUs. Allerdings gibt es auch aktuelle preiswerte und/oder stromsparende Modelle, denen die Eigenschaften fehlen. Intel nennt die Funktion Virtualization Technology oder kurz Intel VT, bei AMD schlicht AMD-V.

Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte sich auf der Webseite des Prozessorherstellers umsehen: Intel bietet unter der Adresse ark.intel.com eine sehr bequeme Möglichkeit, herauszufinden, was der eigene Prozessor kann. Für AMD-Prozessoren gibt es eine ähnliche Seite, die Sie unter products.amd.com/de-de/ finden. Prüf-Tools gibt es bei Intel beziehungsweise AMD.Neben dem passenden Prozessor muss auch genügend Arbeitsspeicher vorhanden sein. Mindestens 1,25 GByte, besser 2 GByte oder mehr sollten im System stecken. Auf der Festplatte sollten mindestens 15 GByte frei sein, die benötigt Virtual PC für die simulierte Festplatte. Außerdem ist zwingend Windows 7 (RC) erforderlich, auf älteren Windows-Versionen lässt Windows Virtual PC erst gar nicht installieren. Für ältere Windows hat Microsoft im Mai dieses Jahres das Service Pack 1 für Virtual PC 2007 veröffentlicht.

Windows XP installieren

Nach der Installation von Windows Virtual PC ist zunächst wenig zu sehen. Im Startmenü steht unter dem gleichnamigen Menüpunkt der Eintrag Virtual Windows XP. Beim Anklicken öffnet er zumindest in der Beta-Version die Download-Webseite der entsprechenden Image-Datei mit etwa 450 MByte Umfang. Ob man diesen Weg wählt oder das Image selbst herunterlädt und installiert ist einerlei.

Nur am Rande erwähnt: Virtual PC gilt für Windows 7 nicht als Programm, sondern als Update. Wer es also entfernen will, findet es nicht in der normalen Deinstallationsliste der Systemsteuerung, sondern unter Installierte Updates anzeigen. Der XP-Modus dagegen gilt als normales Programm. Am Ende der Installation erfragt der XP-Modus ein Passwort, das für das Benutzerkonto unter XP verwendet wird. Es hat nichts mit irgendwelchen Benutzerkennungen unter Windows 7 zu tun. Damit Sie nicht jedes Mal beim XP-Start das Passwort eingeben müssen, bietet sich die Option Anmeldeinformationen speichern an.

Die automatischen Updates für XP sollte man danach ebenfalls aktivieren, das Online-Update von Windows 7 kümmert sich nämlich nicht im geringsten um das Schachtel-XP. Nun folgt eine längere Einrichtungsprozedur für XP, die immerhin automatisch abläuft. Entsprechend sollte Ihre erste Handlung nach dem automatischen Start von XP sein, das Online-Update aufzurufen. Virtual PC schafft dafür transparent Zugriff auf die Internetverbindung von Windows 7, für XP und alle Programme sieht es wie eine direkte Leitung aus.

Wie Sie die Konfiguration aufrufen und gemeinsame Ordner freigeben, steht auf der dritten Seite...

Mehr zum Thema

festplatte, hardware, pc, hdd
Gelöschte Dateien wiederherstellen

Wir zeigen Ihnen, wie Sie verloren geglaubte Daten retten können - etwa mit dem kostenlosen Tool Recuva.
image.jpg
Windows 7 und 8

Wer Windows 7 oder 8 im langsameren IDE-Modus installiert hat, kann seine Festplatte mit Tricks nachträglich auf den AHCI-Modus umstellen.
Daten löschen - Datenmüll (Symbolbild)
Temp-Ordner

Die Datenträgerbereinigung von Windows 7/8/10 entfernt nicht allen Datenmüll. So können Sie die Dateien im Temp-Ordner selbst löschen.
Windows Energieeinstellungen optimieren
Die besten Tipps

Die Energieeinstellungen in Windows lassen sich flexibel anpassen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Ihren eigenen Energiesparplan optimieren.
Windows 10 - Erste Schritte
Startmenü, Edge & Co.

Zum Ende der Gratis-Update-Phase von Windows 10 gibt es noch einmal einen Schwung neuer Nutzer. Wir führen durch Funktionen, Apps und Einstellungen.