So bleibt Ihre Stromrechnung niedrig

Energie sparen: Stromfresser im Haushalt ausschalten - so gehts

Spätestens seit letzten den saftigen Preiserhöhungen ist Energie sparen nicht nur für Ökofreaks und Birkenstock-Träger ein Thema. Wo heimliche aber auch unheimliche Verbraucher auf Sie warten, klärt der folgende Beitrag.

Energie sparen: Stromfresser im Haushalt

© Archiv

Energieverbrauchsmesser

Energie ist ein teures Gut, das spürt man nicht nur an der Tankstelle. Nachdem uns die Versorger in den Jahren des Booms direkt an den gestiegenen Ölpreisen teilhaben ließen, ist vom krisenbedingten Rückgang der Energiepreise bei der Stromrechnung nichts zu spüren. Strom ist teuer: Im Durchschnitt darf man mit 20 Cent für die kWh rechnen.

Energie sparen: Stromfresser im Haushalt

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Legt man den durchschnittlichen Stromverbrauch eines 3-Personen-Haushalts von 3500 kWh pro Jahr zu Grunde, ergibt das jährliche Stromkosten in Höhe von 700 Euro. Die Energiemenge, die in einer Kilowattstunde steckt, entspricht in etwa dem Brennwert von 100 ml Heizöl oder Benzin. 3500 kWh währen also mit rund 350 Liter des teuren Nasses gleichzusetzen.

Besitzer älterer Haustechnik aber auch so manche Technik- und Computerfreaks kommen problemlos auf 10 000 kWh und mehr. Allzu sorglosen Umgang mit elektrischer Energie geht also schnell ins Geld.

Unheimliche Stromfresser

Stellt sich zunächst die Frage, wer die wahren Stromfresser im Haushalt sind. Besonders kritisch beobachtet man naturgemäß Geräte, mit extrem hoher Leistungsaufnahme. Im Vergleich zu einer Kochplatte mit 2000 Watt, einem Backofen mit 3000 Watt, einem Föhn mit 1600 Watt oder einem Wasserkocher mit 1800 Watt - sprich allem, was elektrisch heizt - erscheint selbst einen Spiele-PC als Energiesparer.

Entscheidend für den Energieverbraucht ist aber nicht nur die aufgenommene Leistung, sondern auch die Zeit, die so ein Gerät im Betrieb ist. Und das sind bei Verbrauchern wie Wasserkocher, Fön oder Backofen oft nur wenige Minuten am Tag. Die testweise im Backofen zubereitete Pizza benötigte weniger als eine kWh, kostet also keine 20 Cent an Strom. Ein Liter kaltes Wasser, im Wasserkocher zum Sieden gebracht, benötigte 0,1 kWh, entsprechend gerade mal 2 Cent.

Auch der Fön ist mit rund 0,5 Cent pro Minute Haarpflege durchaus finanzierbar. Eine elektrischer Herdplatte kostet auf "Vollgas" rund 40 Cent pro Stunde. Die Zubereitung eines angemessenen Abendessens mit zeitweise drei Herdplatten im Teillast-Betrieb sollte nicht mehr als 50 Cent für Strom verschlingen. Dennoch summiert sich das im Jahr auf gut und gerne 900 kWh, entsprechend 180 Euro und dürfte so in der Küche den größten Anteil ausmachen.

Heimlichen Stromfresser

Auf alle Fälle beobachten sollten Sie Verbraucher, die die zwar weit weniger Leistung benötigen, dafür aber stets und immer im Betrieb sind. An vorderster Front rangiert hier das Kühlen. Ein normaler Kühlschrank verbraucht 100 bis 150 kWh im Jahr, eine Gefrierschrank ist mit 150 bis 350 kWh dabei. Zusammen ergäbe das 250 bis 500 kWh pro Jahr.

Eine gebräuchliche Kühl-Gefrier-Kombi schlägt jährlich mit 150 bis 250 kWh zu Buche. Nicht zu unterschätzende Dauerverbraucher, die kaum Beachtung finden, sind zudem Heizungs- und Zirkulationspumpen im Haus. Während die Heizungspumpe meist nur in der kalten Jahreszeit im Betrieb ist, sorgt die Zirkulationspumpe im Dauerbetrieb dafür, dass beim Aufdrehen des Wasserhahns möglichst schnell warmes Wasser sprudelt und nicht erst nach Minuten.

Je nach Bauart können solche Pumpen bis zu 150 Watt pro Stück konsumieren. Moderne Varianten, wie in unserem Musterhaus, begnügen sich mit 15 bis 35 Watt. Zwei Pumpen a 30 Watt ergeben 500 kWh bzw. 100 Euro Stromkosten im Jahr.

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