Diese Geräte saugen das Geld weg

Strom sparen: Heimliche Stromfresser erkennen

Was verbrauchen Fernseher, Blu-ray-Player, HiFi-Anlage & Co. wirklich? Und wie viel Strom verbrauchen Haushaltsgeräte wie Ofen oder Kühlschrank? magnus.de zeigt, wo Sie am leichtesten - und am meisten - Strom sparen können.

  1. Strom sparen: Heimliche Stromfresser erkennen
  2. Sparpotenzial
  3. Stromverbrauch in Zahlen
Nagetier mit Glühbirne

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Service Praxis 07/09

Was verbrauchen Fernseher, Blu-ray-Player, HiFi-Anlage & Co. wirklich? Und wie viel Strom verbrauchen Haushaltsgeräte? Video-HomeVision zeigt, wo Sie am leichtesten Strom sparen können.

 Wenn das Schreiben über die Erhöhung des monatlichen Strombeitrags auf dem Tisch liegt, ist das gerne der letzte Auslöser, sich Gedanken über seinen Energieverbrauch zu machen und auch die Frage zu stellen: Wo kann man denn überhaupt sparen?Lohnt es sich bei seiner liebevoll zusammengestellten Heimkino-Anlage zu beginnen oder liegen die wahren Energiesünder ganz woanders? Bevor wir den Stromverbrauch gesondert betrachten, sollte man sich zunächst vor Augen führen, was wir insgesamt an Energie benötigen. Das Auto nicht mit eingerechnet, gehen Dreiviertel des privaten Energieverbrauchs zum Heizen und nochmals zehn Prozent in die Warmwasserbereitung.

Insgesamt benötigt man also 85 Prozent zum Heizen, ohne jedoch hier den Anteil von vier Prozent für das Kochen zu berücksichtigen. Elf Prozent der Energie entfallen damit auf den Rest: auf Licht, Kühlschrank, Waschmaschine, PC, Fernseher und all die anderen Verbraucher im Haushalt. Das größte Einsparungspotenzial beim Energieverbrauch besteht also beim Heizen.

Der reine Stromverbrauch liegt bei einem Drei-Personen-Haushalt in Deutschland durchschnittlich bei etwa 3.500 Kilowattstunden (kWh). Geht man von einem Preis von 20 Cent pro kWh aus, belaufen sich damit die jährlichen Stromkosten auf 700 Euro. Ein Technik-oder Computerfreak braucht dagegen schon 10.000 kWh und wer mit Strom heizt, für den sind 10.000 kWh noch wenig.

Hauptstromfresser: Heizen

Generell gilt: Alles was elektrisch heizt, braucht viel Leistung. Eine Kochplatte benötigt beispielsweise zwischen 1000 und 2500 Watt, der Backofen liegt bei etwa 3000 Watt. Die Zubereitung eines ansprechenden Abendessens mit teilweise drei Herdplatten im Betrieb verschlingt damit in etwa 2,5 kWh und 50 Cent. Im Jahr verbraucht man gut und gerne 900 kWh für das Kochen, was 180 Euro entspricht und den größten Anteil im Haushalt darstellt.

Beim Kühlen macht sich vor allem der fortwährende Betrieb bemerkbar. Ein Kühlschrank benötigt jährlich 100 bis 150 kWh, ein Gefrierschrank zieht sogar 140 bis 450 kWh aus der Steckdose. Im Durchschnitt fallen damit 350 kWh auf das Kühlen, was 70 Euro und zehn Prozent des häuslichen Stromverbrauchs entspricht.

Deutlich ins Gewicht fallen auch die Waschmaschine und besonders der Wäschetrockner. Ein 60-Grad- Waschgang benötigt etwa 1 kWh an Energie. Wer seine Kleidung nicht an die Leine hängt, sondern einen Trockner benutzt, muss für eine Ladung 2 bis 4 kWh rechnen. Ein Drei-Personen-Haushalt, der drei Wäscheladungen pro Woche in die Maschine wirft, muss für 150 kWh jährlich 30 Euro zahlen. Ein zusätzlicher Trockner verdoppelt bis vervierfacht die Kosten. Auch der Geschirrspüler braucht fleißig Strom: 1 kWh pro Ladung. Bei fünf Spülgängen pro Woche übertrifft das den Verbrauch einer Waschmaschine um 100 kWh im Jahr.

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