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Gratis-Software Die 5 besten kostenlosen SSD-Tools für Ihre High-Speed-Laufwerke

Wir stellen die fünf besten Gratis-Tools für SSD-Laufwerke vor. Damit verlängern Sie die Lebensdauer, erhöhen die Performance, verhindern einen SSD-Crash und haben somit länger Spaß an Ihren Solid-State-Drives - völlig kostenlos.
festplatte, ssd, umzug © Hersteller/Archiv
Die besten kostenlosen SSD-Tools: Hier gibt es Gratis-Tuning für Solid-State-Drives.

SSD-Laufwerke verbreiten sich rasend. Sie sind nicht nur pfeilschnell, sondern mittlerweile auch im Preis erschwinglich. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel die fünf besten kostenlosen SSD-Tools vor, damit Sie unter Windows 8 & Co. das Maximum an Leistung aus den flinken Datenträgern holen. Wir verraten, mit welchen Programmen Sie die Lebensdauer erhöhen und einen SSD-Crash verhindern können.

Außerdem erfahren Sie, wie Sie die Leistung Ihrer Solid-State-Drives im Benchmark messen und Ihre Tuning-Maßnahmen somit bewerten können. Klicken Sie sich durch die folgende Galerie, um sich die fünf besten Gratis-Tools für SSDs zu besorgen. Denn neben einer Beschreibung halten wir natürlich auch einen Download-Link parat. Anschließend finden Sie wichtige Grundtipps, damit Windows besser mit den SSD-Festplatten zusammenarbeitet.

Die besten kostenlosen SSD-Tools

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© alex-is.de
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Mit dem AS SSD Benchmark können Sie unter anderem die Lese- und Schreibleistung Ihre SSD messen. Verschiedene Testverfahren ermitteln Übertragungsraten und zeigen sie Ihnen übersichtlich an.

SSD-Festplatte einbauen - So einfach geht’s

Im Gegensatz zu herkömmlichen Hard-Disk-Drive-Festplatten (HDD), die mit mechanischen Magnetleseköpfen arbeiten, funktionieren Solid-State-Drives (SSD) vollkommen elektronisch auf Flash-Basis. Ein Betriebssystem muss die passenden Daten auf einer SSD nicht erst suchen beziehungsweise per Lesekopf ausfindig machen, sondern kann sie mehr oder minder direkt aus dem Flash-Speicher auslesen. Dementsprechend sollte man es vermeiden, seine SSD zu defragmentieren. Denn je häufiger Schreibzugriffe auf einer SSD stattfinden, desto stärker verkürzt sich die Lebenszeit.

SSD-Ratgeber: So deaktivieren Sie die automatische Defragmentierung

Deaktivieren Sie daher die automatische Defragmentierung (direkt im Windows-eigenen „Defrag“-Tool unter Optionen, beziehungsweise in den Laufwerkseigenschaften im Windows-Explorer unter dem Tab „Tools“). Es empfiehlt es sich zudem, Windows-Funktionen wie die Indizierung, „Prefetch“ und „Superfetch“ auszuschalten.

Ratgeber: SSD-Einstellungen unter Windows 7

Die Indizierung erhöht die Geschwindigkeit der Suche, indem Windows Dateien katalogisiert. Das kostet Ressourcen und erfordert viele und ständige – bei SSDs schädliche – Schreibzugriffe. Hinweis: Windows 7 erkennt den Einsatz einer SSD und nimmt die Änderungen automatisch vor. Kontrollieren Sie die jeweiligen Optionen dennoch, zur Sicherheit.

SSD-Ratgeber: So deaktivieren Sie die Windows-Indizierung

Den Indizierungsdienst schalten Sie aus, indem Sie im Windows-Explorer mit der rechten Maustaste auf den Buchstaben des jeweiligen Laufwerks klicken. Wählen Sie Eigenschaften und demarkieren Sie direkt im ersten Tab unten den Punkt „Laufwerke für schnelle Dateisuche indizieren“. Lassen Sie die Änderungen nach einem Klick auf „OK“ für alle Unterordner und Dateien übernehmen. „Prefetch“ verschiebt in der Regel häufig gebrauchte Programme an den „Anfang“ einer Festplatte.

SSD-Ratgeber: So deaktivieren Sie Prefetching

Bei HDDs ist dies sinnvoll, um die Zugriffszeit zu verkürzen. Bei SSDs erübrigt sich das Thema. Sie schalten „Prefetch“ in der Registrierung aus. Klicken Sie dafür gleichzeitig auf „Start“ und „R“. Tippen Sie anschließend „regedit“ ein und bestätigen Sie mit „Enter“. Navigieren Sie zu dem Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management\PrefetchParameters“, doppelklicken auf „EnablePrefetcher“ und ändern den Wert gegebenenfalls auf „0“ (Null). Starten Sie den Rechner anschließend neu und die Änderungen werden aktiv.

SSD-Ratgeber: So beschleunigen Sie den Systemstart

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„Superfetch“ lädt häufig genutzte Programme in den Arbeitsspeicher. Das beschleunigt die Arbeit unter Windows, verlängert in der Regel jedoch den Systemstart. Durch den Einsatz einer SSD ist das Starten von Programmen aus dem RAM nicht mehr nötig. Zwar sind SSDs noch deutlich langsamer als der Arbeitsspeicher des PCs, jedoch muss man schon sehr empfindlich sein, um diesen Unterschied tatsächlich zu merken.

Kaufberatung: SSD-Laufwerke

Ihr Rechner kann also mehr Speicher verwenden und Sie freuen sich durch die Deaktivierung von „Superfetch“ über einen kürzeren Bootvorgang. „Superfetch“ deaktivieren Sie, indem Sie in der Systemverwaltung (Im Windows-Explorer etwa mit Rechtsklick auf Computer, Verwaltung) den Punkt „Dienste“ anklicken, „Superfetch“ heraussuchen und deaktivieren.

 
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