Fremdsprachen lernen

Sprachen online lernen: Diese Tipps helfen

Wir zeigen, wie Sie im Internet am besten neue Sprachen lernen können. Unsere Tipps führen Sie schneller zum Erfolg.

Schüler lernen zusammen

© ArtWell / shutterstock.com

Sprachen online lernen: Das Internet erspart Ihnen Abendkurse oder die Volkshochschule. Doch es gilt, Tipps zu beachten!

In unserer globalen Gesellschaft ist es notwendig, neue Sprachen zu lernen. Das Internet bietet mit Sprachkursen, Wörterbüchern und Communitys dafür die beste Hilfestellung an. Starten Sie durch mit unseren Tipps.

Für den Menschen im 21. Jahrhundert sind Fremdsprachen längst kein Luxus mehr. Englisch als Brückensprache ist sowohl im Alltag als auch im Geschäftsleben unerlässlich. Glaubt man den Ökonomen, so könnte dies auch bald für Chinesisch zutreffen. In jedem Fall dienen beide aber als nützliche Beispiele, einerseits für das Lernen von etablierten und andererseits für uns exotischeren Sprachen.

Online-Kurse und Sprachsoftware sind dabei nur zwei Bausteine von vielen, die Ihnen beim Lernen helfen. Bevor Sie unter Umständen viel Geld für Lernkurse und Materialien ausgeben, hilft es, wenn Sie vorher herausfinden, welcher Lerntyp Sie sind.

Suche nach dem Lerntyp

Jeder lernt unterschiedlich. Beachten Sie bei der Auswahl und der Gestaltung Ihres Lernprogramms Ihre Vorlieben und Anforderungen. Und diese können sich seit der Schulzeit drastisch geändert haben. Gegebenenfalls bereits bestehende Vorkenntnisse und vor allem das individuelle Zeitbudget sind wichtige Faktoren bei der Suche nach Ihrem Lernprogramm. Gleichzeitig sollten Sie nicht vor unvertrauten Methoden zurückschrecken. Nur so finden Sie heraus, welcher Lerntyp Sie sind.

Busuu

© Busuu

ArBusuu gibt den Kontext für neues Vokabular in Situationen vor.

Wichtig ist, dass Sie folgende Aspekte abdecken: Sie sollten versuchen, auf verschiedenste Arten alltägliche Kommunikationssituationen zu beobachten und daran teilzuhaben. Sie sollten dort versuchen, sich mit Sprechern der Zielsprache auszutauschen, was Ihnen die Möglichkeit gibt, gelegentlich nach der Bedeutung von Wörtern und Phrasen zu fragen. Währenddessen sollten Sie sich aber immer die Option offenhalten, auf Deutsch nachzufragen.

Die vier Lerntypen

In der Linguistik unterscheidet man vier verschiedene Herangehensweisen zur Aneignung von Fremdsprachen. Ein solcher Ansatz deckt sich aber selten zu hundert Prozent mit dem Lernenden, sodass Sie am besten eine Mischung aus mehreren anstreben, ganz nach Ihren Vorlieben.

  1. Der relationale Ansatz ist für Menschen, die am besten zusammen mit anderen lernen. Bei Sprachen, die dem Deutschen ähnlich sind (ob strukturell oder mit verwandtem Wortschatz), tun sich diese Lerner leicht. Sprachen, die sich vom Deutschen stark unterscheiden, haben im relationalen Ansatz aber ein sehr großes Frustrationspotenzial.
Yabla

© Yabla

Yabla vermittelt die Sprache fast vollständig anhand von Videokursen.
  1. Im starken Kontrast dazu befindet sich der analytische Ansatz. Solche Lerner eignen sich zunächst lieber die Grundprinzipien an, nach denen die Zielsprache organisiert ist. Geschriebene und gesprochene Texte sind hierbei hilfreich; aktives Sprechen darf aber nicht vernachlässigt werden!
  1. Aus der Schule kennt man den strukturellen Ansatz des Sprachenlernens. Der strukturelle Lerner profitiert am meisten von Lernprogrammen mit einem Zeitplan, der Vorgaben setzt und auf bestimmte Ziele ausgerichtet ist. Langfristige Lernprogramme in einer Sprachschule sind dafür ideal, aber auch nicht gerade günstig. Alternativ können Sie auch einen eigenen Plan mit Interimszielen selbst erstellen. Ein Sprachpartner ist hier besonders hilfreich, da Sie gegenseitig die Lehrerrolle füreinander übernehmen.
  1. Das Gegenteil dazu nimmt der energetische Ansatz ein. Energetische Lerner stehen mit stark strukturierten Lernplänen auf Kriegsfuß und bevorzugen Flexibilität. Unter Umständen brauchen energetische Lerner Hilfe beim Erstellen ihres Plans, der aber genug Freiräume für eine Vielfalt an Aktivitäten bieten sollte, wie zum Beispiel gemeinsame Mahlzeiten, gemeinsames Arbeiten, Spiele, kommunikative Übungen und weitere kreative Aktivitäten.

Online-Materialien als Sprungbrett zum Fremdsprachenlernen

Sind Sie sich nicht sicher, welcher Lerntyp auf Sie passt, hilft ein Blick ins Internet. Online gibt es eine Fülle an Lernmaterialien, die Sie größtenteils völlig kostenlos nutzen und ausprobieren können. Vielleicht lernen Sie ja sogar eine neue Sprache kennen, die Sie interessiert!

Google Translate

© Google

Als Ergänzung zum Wörterbuch: Die App von Google Translate nutzt Ihre Smartphone-Kamera, um Texte zu übersetzen und automatisch im Bild anzuzeigen.

Eine direkte Konfrontation mit der Sprache ist nur eine Google-Suche entfernt: Unter Erweiterte Suche in den Google-Einstellungen können Sie nur Ergebnisse in einer bestimmten Sprache auswählen bzw. die Ergebnisse auf ein bestimmtes Land begrenzen. So finden Sie zum Beispiel Videoportale in der Zielsprache und können so erst mal ganz intuitiv hineinschnuppern. Oft findet man dort sogar ganze Serien frei zur Verfügung.

Ist das anfängliche Interesse erst einmal geweckt, ist es hilfreich, sich einen Überblick über die Sprache zu verschaffen. Webseiten mit Grammatiklektionen zeigen Ihnen die Komplexität der Sprache auf und geben Ihnen eine etwaige Vorstellung, welchen Umfang der Lernprozess umfassen wird.

Sprachdienste und Hilfsmittel

Erste praktische Erfahrungen sammeln Sie am besten in einem der vielen, oft kostenlosen Sprachkurse im Internet. Ergänzend dazu sind Webseiten oder Apps hilfreich, die Sie als Nachschlagewerke und Lernressourcen verwenden können: Online-Wörterbücher (teils mit Fachwortschätzen und Wortfeldern), Thesauren, Leitfäden zur Aussprache und mehr.

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