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Speicher aufrüsten

Tastatur ausbauen - Speicher aufrüsten

Das Aufrüsten des Arbeitsspeichers gehört zu den leichteren Übungen, man muss nur vorher wissen, ob eine Aufrüstung etwas bringt und welchen Speicher man benötigt. Mehr als drei GByte an Arbeitsspeicher unterstützen nur die wenigsten Notebooks, auch unter Verwendung eines 64-Bit-Betriebssystems.

Aber selbst für Windows Vista sind zwei GByte in einem Notebook absolut ausreichend. Die in den meisten Notebooks verwendeten S0-DIMMs sind in den Abmessungen kleiner und auch sparsamer als Desktop-Module. Noch kleiner sind die oft in Subnotebooks eingesetzten Micro-DIMMs.

Welchen Speicher Ihr Notebook im Detail benötigt, finden Sie im Handbuch oder mit Hilfe der Freeware CPU-Z: Das Tool zeigt nicht nur die verwendete CPU an, sondern liefert auch Informationen zum Arbeitsspeicher in Ihrem Notebook.

Auf jeden Fall muss der gleiche Speichertyp für ein Upgrade angeschafft werden. Speichertakt und Latenzzeiten sollten dem bereits eingebauten Modul entsprechen, um Kompatibilitätsproblemen aus dem Weg zu gehen. Zudem verschenkt man bei unterschiedlich schnellen Speichern Leistung, da sich der Speichercontroller immer nach dem langsamsten Modul richtet.

Der Einbau des Speichers ist bei den meisten Geräten unproblematisch, da der Sockel über eine kleine Klappe an der Unterseite des Geräts zugänglich ist. Bei anderen Modellen sind die Steckplätze hinter einer Abdeckung im Akkufach oder, noch etwas komplizierter, unter der Tastatur zu finden.

Die Speicher selbst stecken Sie dann mit der Kontaktleiste in den Sockel und drücken das Modul nach unten, bis die Verriegelung einrastet. Ein verpolter Einbau oder der Einsatz eines falschen Speichertyps ist nicht möglich, da die Speicherriegel durch eine Aussparung in der Kontaktleiste codiert sind.

Plattenwechsel

Notebook im OP
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Die Kapazität von Notebook-Festplatten ist in den vergangenen zwei Jahren sprunghaft gewachsen. Waren 2006 noch 60 oder 80 GByte gängige Größen, bekommt man heute 2,5-Zoll-Platten mit Kapazitäten von bis zu 500 GByte. Die noch kleineren 1,8-Zoll-Platten werden nur selten in einigen Subnotebooks eingesetzt.

Während ältere Notebooks noch mit Laufwerken mit Parallel-ATA-Schnittstelle bestückt sind, finden sich in neueren Geräten durchwegs S-ATA-Drives. Es gibt zwar Adapter für die verschiedenen Schnittstellenstandards, aber die finden in Notebook-Gehäusen keinen Platz. Daher sollten Sie sich im Handbuch vergewissern, welcher Plattentyp im Laufwerk steckt. Auch das Freeware-Programm SIW kann darüber Auskunft geben.

Während neuere Notebooks Festplatten mit praktisch beliebiger Kapazität "verdauen“, kann es bei alten Mobilrechnern Probleme mit Datenträgern geben, die mehr als 137 GByte fassen. Hier kann aber meist ein BIOS-Upgrade helfen. Wichtig ist ebenfalls die Bauhöhe der Festplatte: Gerade die 500-GByte-Platten finden mit ihren 12,5 Millimetern nicht unbedingt Platz in allen Notebooks, da die meisten Notebook-Festplatten maximal 9,5 Millimeter hoch sind.

Als nächster Schritt folgt die Sicherung der Daten. Hier ist ein USB-Festplattenadapter eine sinnvolle Investition, derartige Geräte gibt es bei Pearl bereits ab 10 Euro (). Eine Alternative wäre auch ein externes Festplattengehäuse, wenn Sie die Platte weiter verwenden wollen. Wollen Sie Betriebssystem, Programme und Daten ohne Neuinstallation weiter verwenden, dann können Sie mit Programmen wie Acronis True Image die alte Festplatte klonen.

Wenn Sie die nötige Zeit aufbringen können, raten wir aber zu einer Neuinstallation mit aktuellen Service Packs und Treibern. Die Festplatte selbst ist bei den meisten Notebooks gut zugänglich hinter einer Klappe im Gehäuseboden oder in einem Einschub seitlich im Gehäuse montiert. Nur in Ausnahmefällen versteckt sie sich unter der Tastatur.



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