Kaufberatung

Soundkarte vs. Onboard: Hardware-Empfehlungen

Die Asus Essence STX II

© Asus

Die Asus Essence STX II bietet eine Abschirmung auf den wichtigsten Bauteilen.

Wegen Störsignalen von Onboard-Lösungen können Soundkarten punkten und auftrumpfen - vor allem bei der Analogausgabe für Nutzer, die den Rechner nicht an einem vollwertigen Hi-Fi-Verstärker oder AV-Receiver betreiben. Auf einer eigenen Platine können sich ausgewachsene Chips mit ausreichend leistungsstarken Kopfhörerverstärkern ausbreiten, die selbst anspruchsvolle Geräte noch befeuern können, ohne dass wie bei vielen Onboard-Soundkarten schon in mittleren Laustärken "die Luft weg" ist.

  • Natürlich sollten Sie dann nicht die erstbeste und billigste Soundkarte aus dem Online-Sale nehmen. Sonst hat sich der potenzielle Vorteil schnell erübrigt.

Hochwertige Soundkarten wie etwa die Essence Serie von Asus benötigen sogar eine eigene Stromzufuhr. Damit versorgt sie Chips, Wandler und Verstärker und kann so selbst Ansprüche von Hi-Fi-Liebhabern erfüllen. Dazu kommt noch eine richtige Abschirmung - meist aus Metall -, die für möglichst klaren und ungetrübten Klang sorgt.

Eine solche bietet auch die aktuelle Sound-Blaster-Generation von Creative mit der Sound Blaster Z / ZX und ZXr. Die Modelle kommen ohne Zusatzstrom aus und unterscheiden sich vorrangig beim Zubehör. Bei der ZX ist noch ein Audiomodul bei, das einen Lautstärkeregler für zwei Kopfhörer (oder Headsets) mitbringt. Dieses Modul bietet auch ein integriertes Mikrofon, das besonders bei Gruppengesprächen und Sprachkonferenzen praktisch ist. Bei der ZXr kommt zusätzlich eine Erweiterungskarte, damit Sie Musikequipment am PC betreiben können.

SoundBlaster ZX

© Creative

Bei der Soundblaster ZX ist als Zubehör ein praktisches Audiomodul mit Mikrofon- und Kopfhöreranschlüssen dabei. Ein integriertes Mikrofon hilft bei Konferenzen. Ansonsten punktet die Soundblaster ZX mit einer Vollabschirmung und einem sehr guten Klang. Wer auf das Modul verzichten kann, bekommt die Karte (Soundblaster Z) für rund 80 Euro.

Wer Lautsprecher oder Kopfhörer nutzt, profitiert beim Einsatz von Soundkarten von einem weniger störanfälligem Signal und - das haben wir oft festgestellt - von einem deutlich klareren und volleren Klang. Dabei braucht es noch nicht einmal Hi-Fi-Lautsprecher oder -Equipment, um Unterschiede zwischen Onboard-Chips und Soundkarten auszumachen. Spätestens bei höheren Lautstärken kommen selbst vermeintlich hochwertige Onboard-Lösungen ans Limit. Dann kann anstelle eines knackigen Basses nur noch ein Krachen aus dem Kopfhörer oder Lautsprecher kommen. Und die Höhen können alles andere als klar, sondern eher schwammig, aus dem Ausgabegerät tönen.

Auf der nächsten Seite verraten wir, was Sie tun können, wenn Sie keine Soundkarte in Ihren PC einbauen möchten.

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