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Diese Soundbar-Varianten gibt es

Seit dem Triumphzug der Soundbars bekommt der Begriff Bildbalken eine ganz neue Bedeutung. Man kann die praktischen Einteiler vor die Mattscheibe oder darunter schieben und natürlich aufhängen. Doch wo ist der Haken an der Sache?

Soundbar

© Hersteller

Soundbar

Soundbars stellen eine Alternative zu Multi-Kanal-Systemen dar, die sich schwer aufstellen und in die Einrichtung integrieren lassen. Da die Klangriegel immer beliebter werden, wird auch das Angebot immer vielfältiger.

Inzwischen haben sich drei Hauptgruppen herauskristallisiert, von denen sich eine durch die Gehäuseform und eine durch das Arbeitsprinzip von den jeweils anderen unterscheidet.

Lesen Sie in der video 11/2013
5 Sounddecks ab 400 Euro im Test

Soundbars

Soundbars, die Oberkategorie, lassen sich am treffendsten als balkenförmige Front-Surround-Systeme für Flachbildschirme und kleine Leinwände beschreiben. Oft ist eine Wandaufhängung geboten, weil sie sonst keinen festen Stand haben oder das Infrarotauge des Fernsehers verdecken.

Sounddecks

Sounddecks bilden eine Untergruppe. Ihr Gehäuse ist mit Füßen zum Aufstellen auf einer Unterlage ausgestattet, und sie sind breit und tief genug, um einen Flatscreen zu tragen. Sie brauchen meist die Grenzfläche einer Unterlage, weil ihre Downfiring-Bässe sonst ins Leere blasen, und machen aufgrund ihrer Form eigentlich nur als Fernseh-Unterstand oder im Regal eine gute Figur.

Yamaha YSP-4300

© Yamaha

Yamaha ermöglicht durch einen eigenen AirWired-Transmitter die unkomprimierte, lineare Übertragung im PCM-Format.

Sound-Projektoren

Sound-Projektoren sind eine Domäne von Yamaha und sehen wie Soundbars aus. Im Inneren werkeln jedoch ganze Batterien von einzeln angesteuerten Aktiv-Lautsprechern. Diese können mithilfe von aufwendigen DSP-Algorithmen Sound-Beams erzeugen, mit denen es ihnen gelingt, über Wandreflexionen Soundeffekte wie Billardkugeln hinter dem Rücken der Zuhörer zu positionieren - unter Idealbedingungen jedenfalls.

Kaufberatung: Die besten Soundbars unter 500 Euro

Stark bedämpfte oder zerklüftete Einrichtungen stehen trotz automatischer Einmessung oft spektakulären Rear-Effekts entgegen. Dafür wirkt die Räumlichkeit meist gleichmäßiger und weniger künstlich als über Virtual Surround mit typischen 2.1-Soundbars; das kommt Zuschauern zugute, die keinen optimalen Sitzplatz gegenüber der Bildschirmmitte ergattern konnten.

Bildergalerie

Soundbars,Sounddecks,Sound-Projektoren,B&W
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Doch es muss nicht immer ein Klangriegel sein. Bose hat schon vor vielen Jahren mit dem Bestseller 3-2-1 bewiesen, was mit einem 2.1-Sub-Sat-System und einem guten Virtualizer möglich ist.

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