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Ratgeber: "Soziale Netzwerke" So vermeiden Sie Fallen bei Facebook & Co.

Ein unbedachter Mausklick reicht bereits, um seinen guten Ruf binnen Sekunden im Web zu verspielen. In Sozialen Netzwerken und Online-Diensten, wie Facebook, Twitter oder YouTube, lauern zahlreiche Fallen. PCgo verrät Ihnen, wie Sie sich schützen.
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Die Geschichte ist längst ein Klassiker, weil sie sich ständig wiederholt: Mädchen lädt per Facebook zur privaten Geburtstagsparty ein. Am Tag der eigentlichen Feier stehen aber nicht ein paar handverlesene Gäste vor der Tür, sondern Tausende, meist unbekannte Besucher. So geschehen bei Thessa aus Hamburg im vergangenen Jahr.

Mit dem gleichen Facebook-Faux-pas brachte es eine Australierin ebenfalls im Jahr 2011 auf insgesamt 200.000 Zusagen für das "große" Fest. Rekordverdächtig! Die Party wurde vorsorglich abgesagt… Neben möglichen Kosten bleibt den Betroffenen meist nur die Häme anderer Webnutzer, die sich über solche "Anfängerfehler" im Social Web gerne lustig machen.

Aber nicht nur, wer großspurig und vor allem voreilig private Mitteilungen an einen großen Adressatenkreis versendet, muss unangenehme Konsequenzen fürchten. Ein sehr peinlicher Auftritt lässt sich auch mit nur einem einzigen Mausklick initiieren. Nachfolgend haben wir für Sie die 10 gemeinsten Stolperfallen im Internet zusammengefasst und zeigen natürlich auch, wie Sie die typischen Fettnäpfchen und Sicherheitsfallen umschiffen.

10 Fallen in Sozialen Netzwerken

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Wer auf Facebook versehentlich peinliche Videos teilt, darf sich später nicht über hämische Kommentare wundern.

Natürlich ist die Verlockung groß: Sie suchen etwas Ablenkung von der monotonen Bürotätigkeit und entdecken, dass ein Freund bei Facebook ein scheinbar skandalträchtiges Video angesehen hat. Wer nun aber diesen Film startet, riskiert bereits seinen guten Ruf.

Hintergrund: Die Fake-Videos werden auf externen Seiten bereitgestellt. Dort muss der Interessent zunächst per Schalter bestätigen, dass er über 18 Jahre alt ist oder Ähnliches. Tatsächlich aber sorgen solche Schalter dafür, dass der Anwender das Video sofort samt Vorschau unter eigenem Namen bei Facebook teilt.

In einigen Fällen startet aber selbst dann das vermeintlich sensationsgeladene Video nicht – weil es den Film gar nicht gibt. Stattdessen werden die User auf dubiose Gewinnspiele oder Pornoseiten umgeleitet. Wer auf den Trick hereinfällt, sollte seine Pinnwand sofort danach säubern und den entsprechenden Eintrag löschen.

Tipp: Bei Videos, die auf Facebook verteilt werden, unbedingt auf die zugrundeliegende Plattform achten. Bei YouTube brauchen Sie keine Bedenken zu haben. Bei anderen Quellen sollten Sie misstrauisch werden, wenn das Video nach einem einfachen Mausklick nicht startet, sondern weitere Abfragen folgen. Brechen Sie in solch einem Fall den Vorgang lieber ab.

Vorsicht bei Facebook-Gruppen!

Sie sind in einer Facebook-Gruppe aktiv und leisten sich dort hin und wieder einen hitzigen Schlagabtausch mit den anderen Teilnehmern? Prüfen Sie sehr genau, was Sie dort schreiben! Denn eine Gruppe ist bei Facebook nicht automatisch ein geschlossener, virtueller Raum. Viele Gruppen sind "öffentlich", sodass alle Ihre Kontakte auch jene Texte lesen können, die Sie in der Gruppe schreiben und eigentlich nur für deren Mitglieder bestimmt waren.

Weitere Informationen

Workshop: Facebook-Adressatenkreis filtern

 
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