Ratgeber: "System-Backup" So stellen Sie eine Recovery-DVD her
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Hier erfahren Sie...
...wie Sie eine Windows XP oder Windows 7 Rettungs-DVD erstellen
...welche Tools Sie dafür benötigen
Das Problem dabei: Festplatten sind sehr defektanfällig und nicht selten der Grund für den Ausfall des gesamten Computersystems. In einem solchen Fall sind dann nicht nur die Daten gefährdet, sondern eine Wiederherstellung des Betriebssystems mithilfe der auf der Festplatte angelegten Recovery-Partition ist ebenfalls nicht mehr möglich. Besser also Sie beugen vor und fertigen eine Recovery-DVD an, bevor der Notfall eingetreten ist!
Recovery-DVD: Windows XP
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Besitzen Sie daher keine Original-CD mehr, müssen Sie sich zur Erstellung der Recovery-DVD wohl oder übel eine solche erwerben. Den Inhalt der Windows-CD kopieren Sie in einen Ordner, den Sie beispielsweise auf Laufwerk C: erstellt und "recovery" benannt haben.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass Sie zuvor im Windows-Explorer unter "Extras/Optionen/ Versteckte Dateien und Ordner anzeigen" den Menüpunkt "Alle Dateien und Ordner anzeigen" markiert haben, denn ansonsten werden nicht alle Dateien der Quell-CD angezeigt und in den neu erstellten Ordner kopiert.
Anschließend laden Sie das Service Pack 2 für Windows XP herunter, um es in die Installations-CD zu integrieren. Den Dateinamen benennen Sie von WindowsXPKB835935-SP2-DEU.exe in xpsp2.exe um.
Integrieren Sie das Service Pack
Entpacken Sie die Datei über den Befehl "Start/Ausführen", indem Sie in das Suchfeld c:\xpsp2.exe –x eingeben. Gehen Sie nun erneut auf "Start/Ausführen" und geben Sie folgenden Befehl ein: c:\sp2inst\i386\update\update.exe/integrate:c:\recovery
Jetzt klicken Sie auf "OK”. Das Service Pack wird nun in die auf Laufwerk C: abgelegte Windows-Kopie integriert.
Brennen Sie die Recovery-DVD
Fürs Brennen der Installations-Dateien auf eine Installations-CD, benötigen Sie einem Rohling sowie ein Brennprogramm wie etwa Nero . Außerdem brauchen Sie eine kleine Boot.bin-Datei , die Sie auf Laufwerk C: entpacken. Nero starten Sie im Normalmodus und wählen als Ziel eine "Boot-CD-ROM".
Im Fenster "Neue Zusammenstellung" wählen Sie als Imagedatei die soeben heruntergeladene und auf Laufwerk C: entpackte Datei "boot.bin". In den Experteneinstellungen ändern Sie die Emulationsart auf "Keine Emulation" und die Anzahl der zu ladenden Sektoren auf "4".
Auf dem Register "ISO" ändern Sie die Dateinamenlänge auf "ISO-Level 2 (31 Zeichen)" um, wählen Format Mode 1, als Zeichensatz ISO 9660 Joliet und markieren unter ISO-Restriktionen alle Felder inklusive "ISO 1 – Dateiversion nicht schreiben".
Im Disc-at-Once-Modus brennen Sie abschließend alle Inhalte des Ordners "recovery" auf einen leeren CD-Rohling. Das Service Pack 3 laden Sie nach der Neu-Installation des defekten Windows XP über das Windows-Update direkt auf Ihren Rechner.
Recovery-DVD: Windows 7
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Anders als bei den Vorgängern sind ISO-Images von Windows 7 nämlich frei und absolut legal im Internet zum Download verfügbar. ISO-Images der 32- und 64-Bit-Version laden Sie beispielsweise von der Seite windows-tweaks.info herunter. Brennen Sie das benötigte Image auf eine leere CD und starten Sie Ihren Rechner von der CD.
Seriennummern auslesen und USB-Installation
Für die Installation auf Notebooks, Ultrabooks oder Systeme ohne optisches Laufwerk bietet sich ein Windows 7-USB-Stick an. Mit dem Tool "Windows 7 USB/DVD Download Tool" lässt sich ein Start-USB-Stick anfertigen.
Für eine Neuinstallation des Betriebssystems benötigen Sie selbstverständlich eine gültige Seriennummer – auch mit einem aus dem Internet geladenen Image. Mithilfe des Tools ProduKey lässt sich die Seriennummer im Voraus bequem auslesen und abspeichern.
Wie Sie einen USB-Stick zur Windows 7 Installation nutzen und Seriennummern von Ihrem Programmen auslesen zeigen wir Ihnen in unseren Schritt-für-Schritt-Workshops:
Workshop - Seriennummern auslesen mit ProduKey
Workshop - Windows 7 vom USB-Stick installieren