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So richten Sie WLAN richtig ein

Die drahtlose Verbindungsvariante zwischen Router und Notebook hat es in sich. Manchmal kommt die WLAN-Verbindung gar nicht erst zustande oder das Funknetz reicht nicht bis ins Arbeitszimmer. Unsere Tipps helfen beim optimalen Einrichten Ihres Drahtlos-Netzwerks.

Schnelles WLAN

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Viele Haushalte, die per Breitband ans Internet angeschlossen sind, nutzen bereits eine drahtlose Verbindung über Wireless LAN (WLAN). Wichtigste Voraussetzung dafür ist ein WLAN-Access-Point, der in der Regel bereits in jedem modernen Heim-Router integriert ist und häufig auch als WLAN-Router bezeichnet wird. Die meisten Breitband-Provider oder Netzbetreiber stellen ihren Kunden bereits bei Vertragsabschluss ein solches Gerät kostenlos zur Verfügung. Da auch jedes halbwegs moderne Notebook mittlerweile mit einem internen WLAN-Adapter ausgestattet ist, steht der drahtlosen Verbindung eigentlich nichts mehr im Wege. Wie Sie eine gesicherte Drahtlos-Verbindung zwischen Notebook (oder PC) und einem Router mit integriertem WLAN-Access-Point herstellen, erfahren Sie im folgenden ersten Tipp.

Tipp 1: Sichere WLAN-Verbindung herstellen

Wer eine sichere Drahtlos-Verbindung zwischen WLAN-Router und -Rechner herstellen möchte, geht meist nach folgendem Schema vor:

Verbinden Sie Ihren Rechner per Netzwerkkabel mit einer LAN-Buchse des WLAN-Routers. Über den Rechner tragen Sie die Zugangsdaten des Internet-Providers, den Netzwerknamen des WLANs (SSID) und die WPA2-PSK-Verschlüsselung mit Schlüsselwort im WLAN-Router ein.Das Schlüsselwort für WPA2-PSK sollte mindestens 20-stellig sein und sich aus Ziffern sowie Groß- und Kleinbuchstaben zusammensetzen. Notieren Sie sich den Namen des WLANs (SSID) und das WPA-Schlüsselwort. Sie benötigen diese Daten noch, wenn Sie anschließend eine drahtlose Verbindung zum Router aufbauen.Die Einrichtung der verschlüsselten Verbindung läuft bei den meisten modernen WLAN-Routern über einen Setup-Assistenten auf CD oder direkt in der Web-Oberfläche des WLAN-Routers ab. Wie Sie über den Browser ins Router-Menü gelangen, entnehmen Sie dem Router-Handbuch. Bei manchen WLAN-Routern ist das Funknetz bereits im Auslieferungszustand sicher verschlüsselt. Der WPA2-PSK-Schlüssel findet sich dann auf der Geräte-Unterseite oder in den Unterlagen des Routers. Trennen Sie nun die Ethernet-Kabelverbindung zwischen Rechner und Router und stellen Sie die Verbindung über den Funkadapter am Rechner her. Hierzu wählen Sie in der Client-Software des WLAN-Adapters zunächst den Netzwerknamen (SSID) Ihres Routers aus und geben dann das korrekte WPA-Passwort ein. Im Anschluss wird die drahtlose Verbindung automatisch aufgebaut.

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Sobald Sie mit dem Router drahtlos online gehen können, sollten Sie ein Firmware-Update durchführen.

Tipp 2: Sicheres WLAN per Knopfdruck

Viele aktuelle WLAN-Router unterstützen das Verfahren WPS, über das sich eine sichere WLAN-Verbindung sehr einfach per Knopfdruck herstellen lässt. Voraussetzung ist, dass auch der WLAN-Adapter WPS unterstützt.

WPS steht für "Wi-Fi Protected Setup" und ist ein Standard, der die Einrichtung eines gesicherten WLANs erheblich vereinfacht. Mit WPS erspart sich der Benutzer beispielsweise das in Tipp 1 beschriebene Eintragen der WPA-Schlüsselwörter in Access Point und WLAN-Adapter.Stattdessen erledigt man mit WPS die gesamte Verschlüsselung per Knopfdruck oder Klick. Der gesamte Vorgang ist denkbar einfach: Er wird durch das Betätigen einer WPS-Taste am Router gestartet. Innerhalb der folgenden zwei Minuten müssen auch alle anderen WPS-fähigen WLAN-Geräte, die eine verschlüsselte Verbindung zum WLAN-Router herstellen möchten, per Klick oder Knopfdruck aktiviert werden.Als Alternative zum Verschlüsseln per Tastendruck bieten WPS-fähige Geräte ein Verfahren mittels PIN. Hierzu gibt man in den Setup-Assistenten des WLAN-Adapters eine mehrstellige Ziffernfolge ein, die in der Regel auf der Unterseite des WPS-fähigen WLAN-Access-Points angebracht ist. Im Anschluss wird die verschlüsselte Verbindung hergestellt.

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Die meisten WPS-fähiger WLAN-Adapter bieten zwei WPS-Verbindungsmethoden an.

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