Vorbeugen ist besser als heilen So retten Sie Ihre Windows-Daten
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Was klappert denn da? Klack, klack, klack. Das Geräusch, das da seit einigen Sekunden aus dem PC-Gehäuse kommt, klingt nicht gerade vertrauenserweckend. Klack, klack, klack. Kein Zweifel: Was sich da durch ein nerviges Geräusch bemerkbar macht, ist ein klassischer Festplatten-Defekt, und wenn es aus dem Gehäuse erst mal klackert, ist es für ein Daten-Backup in der Regel bereits zu spät.
Die Festplatte ist defekt, eine Reparatur des Datenträgers ist zumeist wenig lohnend, denn Festplatten sind noch immer preiswert. Aber was wird aus den Daten? Lassen sich die Daten retten? Theoretisch ist das natürlich möglich, doch wird eine solche Rettungsaktion schnell ganz richtig teuer, denn eine professionelle Datenrettung kostet im Normalfall Hunderte oder sogar Tausende von Euro.
Besser also, Sie beugen rechtzeitig vor und sichern Ihre Daten regelmäßig. Auch wenn ein Daten-Backup nicht unbedingt das ist, was man mit einem Rechner gerne macht.
Sichern und heilen
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Sollte wegen eines Hardwaredefektes tatsächlich das System nicht mehr zu retten sein, starten Sie eine schnelle Neuinstallation. Dabei passen Sie Ihr Windows schon vor der Neuinstallation so an, dass es schlank und schnell seinen Dienst verrichtet. Auf Seite 84 gibt es Tipps, wie Sie Ihren Rechner mit Gegenmaßnahmen für den absoluten Notfall schützen und die Leistung Ihres Computers verbessern.
Dass Ihr Rechner mit einem wirksamen Schutz gegen Viren oder Trojaner ausgestattet ist, dürfte selbstverständlich sein. Trotzdem sind Virenattacken, bei denen Festplatten verseucht und Daten geschädigt werden, noch immer an der Tagesordnung.
Datenverlust vorbeugen
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Deshalb reicht es nicht aus, nur die Daten selbst zu sichern, sondern auch Betriebssystem und die installierten Programme müssen regelmäßig gesichert werden. Dann ist der Rechner im Notfall ohne großen Aufwand und ohne riesigen Zeitverlust sofort wieder einsatzfähig. Beugen Sie also rechtzeitig vor, indem Sie
- ein Backup Ihres gesamten Systems inklusive Daten anlegen,
- eine Rettungs-DVD und/oder einen Rettungs-USB-Stick erstellen,
- die Registry sichern und
- ständige Backups Ihrer Daten machen.
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Und das Beste dabei ist: Windows 7 bringt die wichtigsten Tools bereits mit und einmal eingerichtet geht die Datensicherung zukünftig nahezu automatisch. Sie müssen nicht viel mehr machen als sich entspannt zurücklehnen in dem Wissen, dass Sie ein "Klack, klack, klack" aus dem Computergehäuse nicht mehr in Panik versetzen kann.