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Ratgeber: "Hardware" So machen sie Ihr altes Notebook schneller als ein Neugerät

Auch wenn Notebooks immer leichter, schneller und flacher werden, gehören alte Geräte nicht zwangsläufig auf den Sondermüll. Ganz im Gegenteil! Mit ein paar neuen Komponenten geben Sie Ihrem alten Rechner gehörig die Sporen!
So machen sie Ihr altes Notebook schneller als ein Neugerät © Hersteller/Archiv
So machen sie Ihr altes Notebook schneller als ein Neugerät

Es tut sich einiges auf dem Notebookmarkt. Die neuen Ultrabooks beispielsweise sehen nicht nur schick aus, sie sind zudem außergewöhnlich leicht und flach, und schnell rechnen tun sie ebenfalls. Mit Sicherheit ist Ihr altes Notebook um einiges schwerer und klobiger. Mit der Rechenpower moderner Boliden kann es ohnehin nicht mithalten.

Statt sich jedoch mit der dürftigen Rechenpower, langen Denkpausen und den Rucklern beim Abspielen von HD-Videos abzufinden, gönnen Sie Ihrem alten Laptop doch einfach eine Frischzellenkur. Mit einer Investition, die nur einen Bruchteil einer kompletten Neuanschaffung ausmacht, lässt sich nahezu jedes zumindest halbwegs moderne Notebook so beschleunigen, dass es sich noch einige Jahre absolut sinnvoll und ohne Frustattacken nutzen lässt!

Was lässt sich aufrüsten?

Natürlich ist ein Notebook kein PC. Letzterer lässt sich problemlos aufschrauben und mit schnellen Standardkomponenten bestücken. Mehr Arbeitsspeicher, ein neuer Prozessor, neue Grafikkarte, neue Festplatte, eventuell sogar ein komplett neues Mainboard – all das stellt bei einem PC kein größeres Problem dar und lässt sich von jedem handwerklich halbwegs begabten PC-Bastler in kurzer Zeit erledigen. Anders beim Notebook, denn hier sind den Aufrüstbemühungen von Beginn an vergleichsweise enge Grenzen gesetzt.

Dennoch bleiben einige sinnvolle und obendrein sichere Tuningmaßnahmen übrig, die das Notebook garantiert wirksam beschleunigen. Dazu gehören neben dem Einbau einer Solid-State-Festplatte und eines neuen WLAN-Moduls der Ausbau des Arbeitsspeichers sowie die Grafikbeschleunigung mit Hilfe der CrystalHD-Karte von Broadcom. Ein optisches Laufwerk lässt sich durch ein schnelleres mit mehr Möglichkeiten ersetzen und auch in Sachen Akkulaufzeit kann man einigen tun, um flexibleres Arbeiten zu ermöglichen:

Tipp 1: Bereiten Sie sich und das Notebook vor

Schon das Aufschrauben des Gehäuses ist bei vielen Notebooks mit erheblichem Aufwand verbunden und nicht selten kommt man an die Komponente, die man gern ersetzen würde, nur unter großen Mühen heran. Erster Anlaufpunkt vor Schraubaktionen jeder Art sollte das Handbuch Ihres Notebooks sein. Dort findet sich zumindest eine Beschreibung, welche Komponenten sich hinter den Klappen auf der Unterseite des Notebooks befinden.

Sie benötigen in der Regel einen kleinen, im Idealfall magnetischen Kreuzschlitz-Schraubenzieher sowie einen normalen Schraubenzieher mit flacher Spitze. Eine kleine Zange kann nicht schaden, ebenso sinnvoll ist eine Pinzette. Trennen Sie vor dem Öffnen des Gehäuses das Netzkabel vom Notebook und nehmen Sie den Akku heraus, so fern er nicht fest im Gehäuse verbaut ist. Dass das Notebook komplett ausgeschaltet werden muss versteht sich von selbst.

Zu guter Letzt sollten Sie vor größeren Ein- und Umbauaktionen Ihre wichtigsten Daten auf einem externen Medium sichern. Einmal mit dem Schraubenzieher abgerutscht und schon ist das Mainboard defekt. Dann sind die Daten zwar nicht verloren, eine Sicherung ist jedoch schon ungleich schwieriger geworden.

Anschließend analysieren Sie die Komponenten des Notebooks mit dem Tool SIW. SIW liefert Informationen über Festplatte, Speichermodule und andere Komponenten.

 
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