Streaming So geht's: Daten vom eigenen Homeserver streamen
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- 1. So geht's: Daten vom eigenen Homeserver streamen
- 2. Apache-/MySQL-Server
- 3. Smartphone-Anmeldung
Aber auch Google hat mit Google Music eine Cloud-Musik-Lösung am Start, wobei hier ein vorheriger Upload noch notwendig ist. Vorreiter war allerdings Amazon – den vollen Funktionsumfang mit Zugriff auf gekaufte sowie eigene MP3s gibt es derzeit allerdings, ebenso wie Google Music, nur in den USA.
Aber: Abgesehen vom Nachteil der regionalen Einschränkungen sind die Dienste nicht kostenlos und/oder der Online-Speicherplatz ist beschränkt. Und: Möchten Sie wirklich Apple, Google, Amazon & Co. anvertrauen, welche und wie viele MP3s Sie angesammelt haben und diese alle zeitaufwändig in die Cloud hochladen?
Viel besser ist ein direkter Zugriff auf die Sammlung zu Hause auf dem Homeserver – egal, wo Sie sich befinden. Dafür gibt es mehrere Lösungen, angefangen vom VPN-Server, der Ihnen direkten Dateizugriff gewährt, der Weg über die Dropbox oder ein einfacher FTP-Download. Das alles dauert aber ebenfalls viel zu lange. Viel besser sind da Streaming-Lösungen.
MP3-Cloud-Server Zuhause
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In der grafischen Oberfläche muss man lediglich einen Benutzer mit Passwort anlegen, den Pfad auf die MP3-Dateien angeben, sockso die Dateien scannen lassen, und schon kann man über http://localhost:4444 auf die eigene MP3-Sammlung per Browser zugreifen. Wer die Daten über das Internet streamen will, kann auch den Port 4444 auf seinem Router freigeben. sockso stellt zahlreiche Player bereit: Man kann etwa einen integrierten Flash-Player nutzen oder die Playlist per M3U- oder PLS-Datei herunterladen (und zum Beispiel mit Winamp oder VLC öffnen).
Allerdings hat sockso, so einfach es auch zu installieren und bedienen ist, einen gravierenden Nachteil: Es ist schlecht erweiterbar. Online-Radios- oder Musikdienste lassen sich nicht einbinden, Funktionen wie UPnP-Unterstützung zur Wiedergabe auf Home-Entertainment-Geräten, Streaming-Unterstützung für Smartphones sowie eine direkte Anbindung an Software-Mediaplayer fehlen.
Hier kann Ampache auftrumpfen – namentlich nicht zu verwechseln mit dem Webserver Apache. Die Nähe ist jedoch gewollt, denn Ampache ist eine Kombination aus dem bekannten Apache und Amplifier (Verstärker). Die 2001 erstmals erschienene Software, die nebenbei nicht nur Musik, sondern auch Videos streamen können soll, bietet ein sicheres und schnelles Webfrontend, mit dem man bis zu 4 TByte große Musikkataloge verwalten können soll.
Als Clients kommen nicht nur Windows- und Linux-Player infrage, sondern auch UPnP-Geräte und Smartphones. Für Letztere gibt es zahlreiche, meist kostenlose Apps: für iPhones und iPods beispielsweise iAmpache, für Android Amdroid, Lullaby oder Just Player, für WebOS Ampache Mobile und für BlackBerry Ampacheberry.
Systemvoraussetzungen für Ampache
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Ein 60-Euro-Atom-Board sollte als Basis für eine gehobene Selbstbau-NAS also ebenso ausreichend sein wie der mit Apache und MySQL ausgestattete Webservers eines Webhosters – falls man sich doch für die Online-Speicherung entscheidet und sowohl Webspace als auch maximalen Traffic entsprechend berücksichtigt.
Angst vor Apache, PHP und MySQL und einer aufwändigen Konfigurationsorgie ist unbegründet: Unter www.apachefriends.org/de/xampp-windows.html bekommen Sie mit XAMPP für Windows ein Komplettpaket, das sie am besten wie vorgeschlagen in den Ordner c:\xampp installieren.
Soll Ihr ganz privater Webserver bei jedem Windows-Start automatisch gestartet werden, setzen Sie beim Setup Haken zumindest in die Dienste Apache2 und MySQL, ansonsten können Sie das auch später im XAMPP Control Panel nachholen: Klicken Sie auf Service und setzen Sie einen Haken hinter Run XAMPP Control Panel as a Service sowie vor Apache und MySQL.
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Öffnen Sie dann die Datei c:\xampp\phpMyAdmin\config.inc.php mit einem Texteditor wie Notepad++ (oder Wordpad), tragen Sie unter $cfg[‚Servers‘][$i][‚password‘] das Passwort ein und setzen Sie $cfg[‚Servers‘][$i][‚AllowNoPassword‘] auf false.
Tipp
Von XAMPP gibt es unter http://portableapps.com/apps/development/xampp auch eine portable Version. Sie können also theoretisch XAMPP zusammen mit Apache auch von einem USB-Stick laufen lassen!
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