Digitalkameras im Sucher

So finden auch Sie die passende Kamera

Wer überlegt, in die faszinierende Welt der digitalen Fotografie einzusteigen, steht vor der Wahl der richtigen Kamera. Anhand expliziter fotografischer Aufgaben zeigen wir exemplarisch, welche Digitalkameras für welche Fotosituationen geeignet sind und wo sie an ihre Grenzen stoßen.

  1. So finden auch Sie die passende Kamera
  2. Teil 2: So finden auch Sie die passende Kamera
So finden auch Sie die passende Kamera

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So finden auch Sie die passende Kamera

Wer überlegt, in die faszinierende Welt der digitalen Fotografie einzusteigen, hat die Qual der Wahl. Anhand expliziter fotografischer Aufgaben zeigen wir exemplarisch, welche Digitalkameras für welche Fotosituationen geeignet sind und wo sie an ihre Grenzen stoßen.

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Entscheidend bei der Wahl der richtigen Kamera ist, welchen fotografischen Herausforderungen Sie sich wollen. Sollen nur gelegentliche Schnappschüsse gemacht werden? Oder wollen Sie vielleicht Abstecher in die Welt der Makrofotografie wagen? Oder vielleicht denken Sie daran, die Kamera auch beim Sporttauchen einzusetzen?

Anhand expliziter fotografischer Aufgaben zeigen wir exemplarisch, welche Kameras für welche Fotosituationen geeignet sind und wo sie an ihre Grenzen stoßen.

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Schöne Fotos haben nicht unbedingt etwas mit dem verwendeten Kameramodell zu tun. Das obere Bild entstand mit einer simplen 3,3 Megapixel Kompaktkamera. Das untere dagegen mit der semiprofessionellen Nikon D200.

Die Fotografie bietet unendlich viele Themenbereiche – alles lässt sich wirkungsvoll in Szene setzen. Für manche Aufgabenstellungen sind ausgefeilte Funktionen notwendig – andere lassen sich mit fast jeder x-beliebigen Kamera erledigen. Für einige Themenbereiche – wie zum Beispiel die Makrofotografie – ist sogar spezielles Equipment empfehlenswert, wenn beeindruckende Ergebnisse entstehen sollen. Andererseits scheuen viele Gelegenheitsfotografen nicht nur die – teilweise – sehr hohen Kosten teurer Spiegelreflexkameras, sondern auch deren Gewicht. Zusätzliches Equipment, wie mehrere Objektive oder Blitzgeräte, summieren sich schnell zu einigen Kilo Marschgepäck. Auf Reisen oder langen Spaziergängen ist dies natürlich hinderlich. In solchen Fällen eignen sich beispielsweise Kompaktkameras viel eher, die man schnell in der Jackentasche verstauen kann.

Ein weiterer Grund für eine bestimmte Kameraentscheidung ist sicherlich auch die Menge an Fotos, die geschossen werden. Für nur einige wenige Aufnahmen im Monat lohnen sich teure Spiegelreflexausrüstungen nicht unbedingt. Wer dagegen sehr viel fotografiert, wird mit preisgünstigen Kompaktmodellen nicht lange glücklich sein, weil diese häufig nicht für viele Auslösungen konstruiert sind. Ein weiterer Punkte wird bei vielen Anwendern eine bedeutende Rolle spielen: Wie klappt die Bedienung der Kamera? Sind die verfügbaren Funktionen schnell zu erfassen und aufzufinden oder nicht? Einsteiger in die Fotografie haben hierbei natürlich andere Anforderungen als Fotografen, die von analog auf digital umsteigen und so bereits Kenntnisse im Umgang mit Kameras besitzen. Die Bedienung digitaler Kameras funktioniert zwar ein wenig anders als die der analogen Pendants – das Prinzip ist aber dasselbe, sodass der Umstieg meist schnell zu bewältigen ist.

Etliche Faktoren müssen berücksichtigt werden, ehe das passende Kameramodell gefunden ist. Je genauer Sie wissen, was Sie von der Kamera erwarten, desto leichter finden Sie ein geeignetes Modell.

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Der Markt hat sich auf die vielfältigen Wünsche der Anwender eingestellt und bietet diverse Modelle in allen erdenklichen Preissegmenten an. Auch die Ausstattung variiert sehr stark, sodass sich für jeden Anspruch das passende Modell finden lässt. Tiefgehende technische Informationen findet man in speziellen Foren, wie etwa www.digitalkamera.de, die auch Testberichte in ihrem Portfolio haben – allerdings gegen Gebühr.

Schnappschüsse

Wenn Sie Ihre digitale Kamera lediglich dazu verwenden wollen, um gelegentliche Schnappschüsse von "geduldigen Motiven" zu machen, muss die Kamera keine großen Anforderungen erfüllen, dafür sind fast alle Kameramodelle geeignet. Nützlich sind bei Schnappschüssen Aufnahmeprogramme, bei denen für die verschiedenen Aufgaben geeignete Einstellungen gibt. Wenn Sie in Räumlichkeiten fotografieren wollen – zum Beispiel bei Familienfeiern – kann ein integriertes Blitzgerät gute Dienste leisten. Bei preisgünstigen Modellen werden allerdings oft nur Blitzgeräte mit einer geringen Leitzahl eingebaut, sodass die Reichweite des Blitzgeräts nicht allzu groß ist. Fotografieren Sie häufig Menschen mit Blitzeinsatz, wäre eine Vorblitzfunktion empfehlenswert, welcher den Effekt der "roten Augen" reduziert. Diese Funktion wird von den meisten Herstellern eingebaut – aber Ausnahmen gibt es leider immer noch.

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Für Schnappschüsse brauchen Sie nicht viel Geld in den Kamerakauf zu stecken.

Um in Räumlichkeiten auch möglichst viel auf das Bild zu bekommen, wäre es hilfreich, wenn die Kamera über ein Objektiv verfügt, das auch den Weitwinkelbereich abdeckt. Umgerechnet auf das 35-mm- Kleinbildformat sollte das Objektiv ungefähr 24 oder 38 mm unterstützen – das erreichen viele gängige Modelle. Wenn es darum geht möglichst schnell einen Schnappschuss von "mobilen Motiven" zu landen, dann sollten Sie auch einen Blick auf die Einschaltzeit, die Auslöseverzögerung und die benötigte Zeit für die Fokussierung werfen – hier gibt es deutliche Unterschiede von Modell zu Modell. Herstellerangaben sind leider oft idealisiert und schlecht vergleichbar.

Um die erforderliche Megapixelanzahl zu ermitteln, sollten Sie sich vor dem Kauf Gedanken darüber machen, wie groß die Fotos sein sollen, die Sie später ausdrucken. Man kann ungefähr sagen, dass drei Megapixel für Ausdrucke im Format DIN A4 ausreichend sind – je nach Kompressionsstufe und Qualität des Sensors kann dies aber auch variieren. Bei sechs Megapixel erzielt man auch brauchbare Ergebnisse bei DINA3- Ausdrucken. Einige Bilderdienste kommen auch mit kleineren Datenmengen aus, um Poster zu drucken. Wenn Sie großformatige Ausdrucke erstellen oder Ausschnitte vergrößern wollen, benötigen Sie eine Kamera mit einem höher auflösenden Sensor.

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Man sieht: Der Megapixelzahl kommt eine deutlich geringere Bedeutung zu, als die Werbung der Hersteller vermitteln möchte. Die heute bei vielen Modellen angebotenen 10 Megapixel benötigen die wenigsten Hobbyfotografen. Und: Wer ausschließlich mit großen Fotos hantiert, hat Nachteile – die Festplatte wird schneller voll, für das Web- und EMails muss der Nutzer die Bilder klein rechnen und beim Drucken von Standardgrößen (10x15) dauert es länger, die Bildqualität wird aber nicht besser. Daher ist es empfehlenswert, Fotos nur in der wirklich benötigten Größe aufzunehmen – wenn Sie diese vorher kennen.

Die meisten Einsteiger-Kameras sind für einfache Schnappschüsse bestens geeignet. Eine Nikon Coolpix L3 oder eine Olympus FE-210 gibt es beispielsweise zum Straßenpreis von unter 150 Euro. Soll es etwas schicker und schneller sein? Die Casio Exilim EX-S600 sollten Sie für rund 200 Euro beim Online-Versender finden.

Landschaftsaufnahmen

Sie machen bei ausgedehnten Spaziergängen gerne Landschaftsaufnahmen? Auch dafür benötigen Sie nicht zwingend eine teure Spiegelreflexausrüstung. Auch bei dieser Aufgabenstellung spielt das Gewicht eine Rolle. Mit einer kiloschweren Fototasche kann der Spaß am Fotografieren schnell vergehen. Daher bietet sich hier durchaus der Einsatz einer Kompaktkamera mit geringem Gewicht an.

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Für Landschaftsaufnahmen ist ein großer Schärfentiefebereich von Bedeutung, um Landschaften ansehnlich abzulichten.

Um die "Weite" der Natur eindrucksvoll auf das Foto bannen zu können, benötigen Sie unter anderem ein gutesWeitwinkelobjektiv. Beim Einsatz eines Weitwinkelobjektivs haben Sie zusätzlich den Vorteil, dass ein großer Bereich des Bilds scharf abgebildet wird – es entsteht ein großer Schärfentiefebereich, sagt man im Fachjargon. Dies wirkt sich bei Landschaftsaufnahmen positiv aus – schließlich soll ja auf dem Foto viel zu sehen sein.

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Beginnt der Brennweitenbereich der Kamera ungefähr bei 24 mm, werden Sie viele Aufgaben der Landschaftsfotografie gut lösen können. Kodak bietet mit der EasyShare V705 eine interessante Variante an – die Kamera arbeitet mit zwei verschiedenen Objektiven. Neben dem 3fach-Zoomobjektiv, das den Brennweitenbereich von 39 bis 117 mm abdeckt, kann auf ein Weitwinkelobjektiv mit einer Brennweite von 23 mm umgeschaltet werden. Die beiden Objektive decken den am häufigsten benötigten Brennweitenbereich gut ab. Die Kamera, die seit Mitte 2006 erhältlich ist, wird für einen Preis von unter 400 Euro angeboten. Mit einem Gewicht von etwa 150 Gramm ist sie eine ideale Kamera – auch für ausgedehnte Wanderungen.

Bilder mit blauem Himmel

Mögen Sie gerne Bilder mit "strahlend blauem" Himmel, wie er häufig auf Hochglanz-Agenturfotos zu sehen ist? Dann sollten Sie darauf achten, dass beim Fotografieren die Sonne in Ihrem Rücken steht. Bei Seitenlicht wirkt der Himmel dagegen blassblau. Arbeiten Sie mit höherwertigen Kameras, können Sie in solchen Fällen einen Polarisationsfilter verwenden, um dennoch einen strahlend blauen Himmel zu erhalten.

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Um einen strahlend blauen Himmel zu erhalten, muss sich die Sonne im Rücken des Fotografen befinden.

Harter Außeneinsatz

Für bestimmte Einsätze im Freien sind robuste Kameras erforderlich. Fotografieren Sie beispielsweise gerne im Urlaub am Meer, können Sand und Wasser der Kamera schaden, wenn sie in die Kamera eindringen. Bei aufwändigen digitalen Spiegelreflexkameras sorgen zum Beispiel Gummidichtungen dafür, dass das Gehäuse gut abgedichtet ist. Durch die viele Elektronik, die bei heutigen Kameras im Gehäuse untergebracht ist, sind die Kameras natürlich weit empfindlicher, als die einfachen mechanischen analogen Pendants früherer Zeiten. Aber auch für solche Herausforderungen gibt es kostengünstige Kompaktkameras. So haben mehrere Hersteller Modelle im Programm, die sich durch ihre Robustheit auszeichnen und teilweise sogar für Unterwasseraufnahmen eignen – allerdings nur für eine geringe Tiefe.

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Olympus bietet einige Modelle an, die wetterfest sind, d.h. bei Regen oder Schnee gut einsetzbar sind. Wer seine Kamera mit insWasser nehmen will, kann z.B. zur Pentax Optio W20 greifen. Sie ist bis 1,5m auch für begrenzte Zeit unter Wasser einsetzbar (ca. 230 Euro).

Rund 470 Euro mussman für die Ricoh Caplio 500G Wide anlegen. Diese Kamera ist vor Spritzwasser und Staub geschützt und wenn Sie mit der Kamera irgendwo "anstoßen" sollten, brauchen Sie keine Angst zu haben – die Kamera ist stoßfest nach MIL-Standard- 810F. Auch die anderen Daten machen dieses Kamerammodell durchaus interessant. Der 3fach-Zoom deckt einen Brennweitenbereich von 28 bis 85 mm ab. Dies ist für anspruchsvolle Urlaubsbilder in Ordnung. Der schwache Telebereich erlaubt auch Detailaufnahmen. Durch den geringen Mindestabstand von 10 Zentimetern im Telebereich lassen sich beispielsweise Blumen bildfüllend aufnehmen.

Wollen Sie sich der Unterwasserfotografie in größeren Tiefen widmen, kommen Sie um eine spezielle Ausrüstung nicht herum. Für diverse Kameramodelle werden wasserdichte Spezialgehäuse angeboten. Die Unterwassergehäuse gibt es sowohl für Spiegelreflexkameras als auch für einige Kompaktkameramodelle. Für Canons Ixus-Modelle sind beispielsweise genauso wasserdichte Unterwassergehäuse erhältlich, wie für Olympus µ-Modelle. Die Preise belaufen sich dabei auf ungefähr 250 Euro. Daher lohnt sich eine solche Anschaffung nur dann, wenn Sie häufiger Unterwasseraufnahmen machen möchten.

Tieraufnahmen

Eine besonders reizvolle fotografische Aufgabe ist die Tierfotografie – egal, ob im Zoo oder in der freien Wildbahn. Wichtig ist für diese Aufgabenstellung, dass Ihre Kamera über ein Teleobjektiv verfügt, damit die Fluchtdistanz zum Tier erhalten bleibt. Rücken Sie nämlich den Tieren zu nah auf den Pelz, flüchten sie. Im Zoo entsteht das Problem, dass Sie durch die Gehege auch nicht nah genug an die Tiere herankommen. Eine Brennweite von mindestens 200 bis 300 mm ist daher empfehlenswert. Beim Einsatz solcher Brennweiten müssen Sie allerdings bedenken, dass kürzere Belichtungszeiten verwendet werden müssen, um eine Verwacklungsgefahr auszuschließen.

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Unterwasserfotografie ist ein interessantes Aufgabengebiet. Hierzu werden spezielle Kameragehäuse angeboten.

Alternativ könnten Bildstabilisatoren helfen. Teilweise sind diese im Kamerabody selbst eingebaut. Bei Spiegelreflexkameras werden auch besondere Objektive mit integriertem Bildstabilisator angeboten. Nützlich ist es außerdem, wenn die Kamera schnelle Bildfolgen unterstützt, um mehrere Aufnahmen nacheinander schießen zu können. Neben dem technischen Equipment müssen Sie bei der Tierfotografie eine Menge Geduld mitbringen – schließlich ist es schlecht vorhersehbar, wie sich die Tiere verhalten. Es bietet sich auch an, viele Aufnahmen nacheinander aufzunehmen, um dann am PC die gelungensten herauszusuchen. Sofort das "perfekte" Foto zu schießen, gelingt auch dem versiertesten Fotografen nicht.

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Für ansprechende Tieraufnahmen sollten Sie ein Teleobjektiv verwenden.

Gitter ausblenden

Wenn Sie im Zoo fotografieren, werden Sie mit dem Problem zu tun haben, dass die Gitterstäbe der Käfige im Foto zu sehen sein könnten. Dies umgehen Sie, wenn Sie die Kamera sehr nah an das Gitter halten und mit einem Teleobjektiv fotografieren. Verwenden Sie außerdem eine geöffnete Blende, um den Schärfentiefebereich möglichst klein zu halten. Vom Gitter bleibt dann nur ein ganz schwacher, kaum zu erkennender Schimmer übrig.

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Damit im Zoo im Vordergrund die Gitterstäbe des Käfigs nicht zu sehen sind, müssen Sie mit der Kamera sehr nah an den Zaun herangehen und ein Teleobjektiv mit offener Blende verwenden.

Olympus bietet mit der SP-550UZ eine Kamera mit einem beeindruckenden Objektiv an. Umgerechnet auf das 35-mm-Kleinbildformat deckt diese 7,1-Megapixel-Kamera einen Brennweitenbereich von 28 bis 504 mm ab. Das 18fach-Zoomobjektiv eignet sich sehr gut, um auch etwas entfernte Motive "heranzuholen". Sie ist für rund 450 Euro zu haben.

Wer auf einen Teil des Weitwinkels verzichten kann, ist auch mit der Panasonic Lumix DMC-FZ7 gut bedient. Ihre Brennweite geht umgerechnet von 36 bis 432 mm (12x).

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Olympus setzt mit der SP550UZ neue Maßstäbe – das 18-fach optische Zoomobjektiv hat eine umgerechnete Brennweite von 28 bis 504 mm.

Der 2,5 Zoll große Monitor ist für die Bildbeurteilung gut geeignet, zumal er auch bei extrem schrägen Blickwinkeln das Bild gut zeigt. Das Verwacklungsrisiko wird durch den integrierten Bildstabilisator reduziert. Erwähnenswert ist auch der Empfindlichkeitsbereich, der von 80 bis 1600 ISO reicht. Bei der maximalen Empfindlichkeit muss man natürlich ein Bildrauschen in Kauf nehmen – es hält sich aber in Grenzen.

Sportaufnahmen

Für die Sportfotografie gilt ein ähnliches Anforderungsprofil wie für die Tierfotografie. Die Akteure sind hier allerdings oft besser berechenbar. Ein langbrennweitiges Zoomobjektiv ist auch hier eine unbedingte Voraussetzung. Eine möglichst kurze Belichtungszeit ist erforderlich, wenn die Bewegungen der Sportler "eingefroren" werden sollen. Reicht das zur Verfügung stehende Licht nicht aus, muss die Empfindlichkeit heraufgesetzt werden.

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Um kurze Belichtungszeiten zu erreichen, müssen Sie bei Sportaufnahmen die Empfindlichkeit heraufsetzen.

Auch für diese Aufgabenstellung sind die Olympus oder die Panasonic eine gute Wahl. Wenn Ihre Ansprüche etwas geringer sind, kann aber auch eine günstigere Kompaktkamera verwendet werden, wie etwa die Sony CyberShot SC-T9, die für ungefähr 300 Euro erhältlich ist. Die 6-Megapixel-Kamera verfügt über ein Objektiv mit einem Brennweitenbereich von 38 bis 114 mm. Der geringe Telebereich erlaubt allerdings eher Übersichts- als Detailaufnahmen. Der eingebaute optische Bildstabilisator kann Verwacklungen verhindern. Schnelle Bildfolgen sind mit der Sony ebenfalls möglich. Interessant ist auch, dass sogar Videosequenzen im MPEGVideoformat aufgezeichnet werden können. Bei einer Größe von 640 x 480 Pixeln lassen sich 30 Bilder in der Sekunde aufzeichnen.

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