Tutorial

SilverFast Ai Studio 8: Dia scannen - Schritt für Schritt Anleitung

Der einfache Weg zum perfekten Archiv-Scan: Mit der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung gelingt Ihnen der Einstieg in SilverFast Ai Studio 8 mit der 64-Bit HDRi-Scanfunktion ganz einfach.

SilverFast Ai Studio 8

© LaserSoft

SilverFast Ai Studio 8

1. Vorbereitungen in SilverFast

Installieren Sie zuerst die Treiber des Scanner-Herstellers. Manche Scanner wie der Reflecta DigitDia 6000 dürfen bei der Installation nicht mit dem PC verbunden sein. Vermeiden Sie die Installation von Scan-Software unterschiedlicher Hersteller auf einem Rechner, weil diese sich gegenseitig stören können. Bevor Sie SilverFast Ai Studio 8 starten, schalten Sie den Scanner ein. Gehen Sie in SilverFast unter Bearbeiten auf Einstellungen und dort auf Workflow-Pilot.

Abschalten

© Weka/ Archiv

Abschalten: Nur die Funktion Multi-Exposure darf für einen Roh-Scan angewählt sein.

Wählen Sie den Task Archiv, und achten Sie darauf, dass bei allen drei Presets unter Quelle (also bei Negativ, Kodachrome und Dia) nur die Funktion Multi-Exposure angeklickt ist. Löschen Sie gegebenenfalls die Häkchen bei den anderen Presets. Nur so wird ein unbearbeiteter Roh-Scan erzeugt.

2. Workflow-Pilot ausschalten

Grundkonzept der Scansoftware SilverFast Ai Studio 8 ist der Workflow-Pilot, den Sie mit der runden Kugel samt Flugzeug an- und ausschalten. Normalerweise führt er den Benutzer durch alle wesentlichen Schritte des Scans. Für einen vollständigen Roh-Scan brauchen Sie ihn jedoch nicht, denn die Bildbearbeitung erfolgt erst in einem späteren Schritt.

Vierteilung

© Weka/ Archiv

Vierteilung: 1. Kontroll-Deck, 2. Vorschau-Fenster, 3. Standard-Werkzeuge, 4. Spezial-Werkzeuge

Wählen Sie in der oberen Zeile die Funktion Durchlicht (bei einem Filmscanner lässt sich dies ohnehin nicht auf Aufsicht umschalten, weil der Scanner das nicht kann), unter Positiv wählen Sie die Art des zu scannenden Filmmaterials: Positiv (also Dias), Kodachrome (ebenfalls Dias) oder Negativ. Da wir als Erstes das IT-8-Kali-brierungsdia einscannen wollen, fällt die Auswahl auf Positiv.

3. Scanner und Software kalibrieren

SilverFast Ai Studio 8 liefert bei manchen Bundels ein IT8-Kalibrierungsdia mit. Falls nicht, so muss dieses separat erworben werden, um optimale Ergebnisse zu bekommen. Legen Sie dieses Dia in den Scanner ein, und machen Sie einen Vorschau-Scan. Dann klicken Sie auf den Button IT8 in den Spezialwerkzeugen. SilverFast gleicht jetzt automatisch die Farbdarstellung Ihres Scanners mit dem Test-Dia und einer Referenzdatei ab und erstellt ein passendes Farbprofil.

Farbkalibration

© Weka/ Archiv

Farbkalibration: SilverFast erkennt die Farbflächen des IT8-Testdias automatisch.

Tipp: Stellen Sie den Rahmen so ein, dass er das Bildfeld der Durchsichtsvorlage komplett erfasst, also inklusive einer eventuell schwarzen Umrandung. Dias und Negative liegen selten exakt in der Filmbühne. Nichts ist ärgerlicher, als im Nachhinein einige Bilder erneut ein- scannen zu müssen, weil ein Teil des Bildes durch einen zu eng gezogenen Rahmen abgeschnitten wurde. Beschneiden Sie also besser hinterher.

Auflösung

© Weka/ Archiv

Auflösung: Anhand des Schiebereglers lässt sich leicht feststellen, wo man noch mit optischer Auflösung arbeitet (grüner und gelber Bereich).

Bei einer automatischen Rahmenerkennung kann in den Einstellungen von SilverFast Ai Studio 8 ein prozentueller Wert festgelegt werden, um den der Scanbereich vergrößert wird. So können Sie auch per Automatik verhindern, dass Bildteile beim Scannen abgeschnitten werden.

4. Scan-Auflösung festlegen

Wählen Sie nun die optimale Scan-Auflösung. Bei Kleinbild-Dias und Negativen sollte ein Wert von 3000 dpi ausreichend sein, dies entspricht etwa 10 Megapixeln. Leider hat sich bei den Scanner-Herstellern seit Jahren eingebürgert, dass die Auflösungen der Geräte marketingtechnisch sehr hoch angesetzt werden. Fast immer ist die höchste Auflösungseinstellung nur noch eine reine Pixel-Hochrechnerei und müllt die Festplatte mit sinnlosen Datenmengen zu.

HDR

© Weka/ Archiv

HDR: Die eingeschaltete Funktion des Multi-Exposure wird durch einen roten Punkt angezeigt.

Durch die Halbierung des in den Broschüren angegebenen Kleinstwertes (wenn die Auflösung horizontal x vertikal unterschiedlich angegeben wird) gelangt man meist in die Nähe der tatsächlichen Auflösungsqualität. Diese stellen Sie ein. Vergessen Sie abschließend auf keinen Fall, in den Spezialwerkzeugen die Funktion ME (Multi-Exposure) anzuwählen.

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