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Null-Euro-Tools
Sicherheit und Tuning
Wenn Sie schon kein Geld für Software ausgeben wollen, dann
sollten Sie auch keine Zeit für die Suche nach Freeware
verschwenden. Geld- und Zeitsparer finden in diesem Beitrag
die wichtigsten Zusätze für Windows.
Wie würden Sie entscheiden? Wollen Sie sich lieber eine Sicherheits-Suite für rund 40 Euro kaufen oder für dasselbe Geld zwei bis vier Computerspiele vom Sonderangebotstisch?
Selbst, wenn man kein Spiele- Freak ist, gibt man ungern Geld für "Selbstverständlichkeiten" wie "Sicherheit" oder ein funktionierendes Betriebssystem aus.
Zum Glück muss man das nicht. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen kostenlose Betriebssystem- Tools vor, die keine Wünsche offen lassen.
Bei der Aktualisierung von Microsoft-Software und bei der Suche nach Fehlkonfigurationen hilft Ihnen der Microsoft Baseline Security Analyzer. Auch für Programme, die nicht von Microsoft stammen, gibt es Analyse- Tools wie Secunia PSI.
Dieses Tool gleicht seine Analyse-Ergebnisse allerdings mit einer Online-Datenbank ab. Sie müssen also den Datenschutzerklärungen der Herstellers Glauben schenken.
Nach Viren suchen
Eine Auswahl kostenloser Virenscanner finden Sie in der Tabelle. Grundsätzlich sehen zwei Scanner mehr als einer. Trotzdem sollten Sie bei einem dieser Programme bleiben und nicht mehrere Scanner gleichzeitig einsetzen.
Unkoordinierte Scans und Update-Versuche sowie eventuelle Inkompatibilitäten können Ihr System langsam und instabil machen. Eine gute Ergänzung zu diesen Virenscannern ist allerdings der Windows Defender, den es auf der Microsoft- Download-Site gibt. In Windows Vista ist der Scanner von Haus aus integriert.
Befürchten Sie, dass Ihr Virenschützer etwas übersehen hat, holen Sie sich am besten Rat aus dem Web. BitDefender, McAfee, Panda, Symantec, Kaspersky und Trend Micro bieten Online-Scans Ihres Rechners über den Browser an. Meist funktionieren diese Scans mit einem ActiveX-Control, weswegen Sie den Internet Explorer benötigen.
Andere Dienste setzen aber auf Java (Trend Micro) oder bieten ein Add-on für den Firefox-Browser an (Panda). Daneben gibt es noch eigene Scanner, die Ihren Rechner speziell auf Trojaner untersuchen.
Bei den meisten Herstellern von Antivirus- Programmen gibt es auch spezielle Tools zum kostenlosen Download, um einzelne Virentypen gezielt zu entfernen. Gleich ein ganzes Bündel der häufigsten Viren können Tools wie McAfee Stinger oder das Malicious Software Removal Tool von Microsoft erkennen und entfernen. Während das Microsoft-Tool rund 100 Schädlinge kennt, kann Stinger mit knapp 200 Viren umgehen.
Hier finden Sie, was sie brauchen
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Null-Euro-Tools
Mit diesen Tools haben Sie einen dicken Fisch am Haken.
Damit Ihnen Spyware und Werbeprogramme nicht durch die Lappen gehen, können Sie zusätzlich einen Spyware-Scanner verwenden. Ad-Aware und a-squared bieten in der kostenlosen Version allerdings nur noch einen Scanner und keinen Echtzeitschutz mehr. Den Echtzeitschutz finden Sie aber noch bei Spybot -Search and Destroy.
Firewall
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Gefahr durch Altlasten: Secunia PSI zeigt dem Benutzer an, welche Programme auf seinem PC eine Generalüberholung brauchen.
Gefahr durch Altlasten: Secunia PSI zeigt dem Benutzer an, welche Programme auf seinem PC eine Generalüberholung brauchen.
Haben Sie Windows Vista, sind Sie mit der eingebauten Firewall und den besprochenen Sicherheitsmaßnahmen schon ziemlich sicher. Unter Windows XP empfiehlt es sich auf jeden Fall, eine Firewall nachzurüsten. Die systemeigene Firewall kann nämlich keine ausgehenden Verbindungen kontrollieren. Auch hier gibt es jede Menge kostenloser Angebote wie die bewährte ZoneAlarm oder die Comodo-Firewall.
Testen Sie nach der Installation, ob Ihre Firewall richtig konfiguriert ist. Dafür benutzen Sie zum Beispiel den Online- Scan Shields Up von Gibson Research. Wollen Sie ganz sicher gehen, können Sie zusätzlich das Tool TCPView von Sysinternals verwenden. Das Programm zeigt Ihnen alle geöffneten Systemports samt den lauschenden oder sendenden Programmen an.
Trumpf in der Hand
Wenn Sie doch einmal das Gefühl haben, vor einem virusverseuchten Rechner zu sitzen, ist es gut, ein Tool wie HijackThis zu haben. Das Programm analysiert Ihr System und zeigt in einer Log-Datei Betriebssystemeinstellungen an,die möglicherweise von einer Schad-Software geändert wurden. HijackThis hat zwei Nachteile: Zum einen kann es einen gefundenen Schädling nicht selbst entfernen, zum anderen sind seine Log-Dateien nur für erfahrene Benutzer verständlich.
Zum Glück gibt es deutschsprachige Hilfe im Web. Unter www.hijackthis.de können Sie Ihre Log-Datei auswerten lassen. Im Forum von www.troja ner-board.de findetman ebenfalls eine hilfsbereite Community.
HijackThis
Version: 2.0.4
Lizenz: Freeware
Betriebssystem:
Besonders gefürchtet sind Rootkits, also Malware, die sich eng in das Betriebssystem einbettet und sich so vor vielen Sicherheits- Tools versteckt. Wer Vista benutzt oder unter Windows XP immer mit einem eingeschränkten Konto arbeitet, ist vor diesen Bösewichtern einigermaßen geschützt. Wenn doch einmal etwas passieren sollte ist man für Tools wie Rootkit Revealer oder Process Explorer von Sysinternals dankbar.
Bootdisks
Sicher saßen Sie auch schon mal vor einem PC, auf dem das Betriebssystem nicht starten wollte. Sei es ein schlechter Grafiktreiber, eine Fehlkonfiguration oder einfach ein vergessenes Passwort – zur Katastrophe braucht es nicht viel. Zum Glück gibt es im Web kostenlose Rettungs-CDs, mit denen Sie jedes System wieder zum Laufen bringen.
Die erste Wahl sind Winbuilder und Bart PE. Das sind Tools, die aus Microsoft- Material ein von CD oder USB-Stick bootfähiges Mini-Windows zusammenbauen, Winbuilder für Windows Vista und Bart PE für Windows XP. Eine Alternative ist die Ultimate Boot CD.
Sie kann mehrere Linux- sowie DOS-Systeme booten und bringt eine Sammlung von Diagnose- und Rettungswerkzeugen mit. Alle Systeme sind Baukästen, die der Anwender um eigene Tools erweitern kann.
Was es mit ophcrack auf sich hat und wie Sie Ihr System tunen, finden Sie auf Seite 2...