Programmierung

set tempo

Batch-Programmierung

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So nutzen Sie den Set-Befehls und prüfen Umgebungsvariablen.

Ob eine Variable eines bestimmten Namens überhaupt angelegt wurde, und wenn mit welchem Wert, ermitteln Sie auf DOS-Ebene mit der Sequenz set tempo. Existiert die Variable, gibt das System deren Wert aus, sonst meldet es einen Fehler. Um die Variable in jedem Fall zu löschen, verwenden Sie eine Zuweisung ohne Wert, also set tempo=.

Im Batch-Ablauf ist es sehr nützlich, mit einer speziellen Form des If-Befehls den Inhalt von Umgebungsvariablen zu prüfen: if Zeichenfolge1==Zeichenfolge2 Befehl. Für beide Zeichenfolgen lassen sich feste Werte oder Umgebungsvariablen nutzen.

Um den Inhalt der Variable tempo zu prüfen, greifen Sie per %tempo% auf deren Inhalt zu: if %tempo%==mittel goto Neueinstellung. Der Zugriff auf den Inhalt von Umgebungsvariablen lässt sich bei vielen DOS-Befehlen nutzen: echo Der Inhalt der Variable Tempo ist %tempo%.

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verwendet vor und nach Zeichenfolge1 sowie Zeichenfolge2 Anführungszeichen: if "%tempo%"=="mittel" goto Neueinstellung. Je nach Inhalt der Variablen könnte das System ohne die Anführungszeichen einen Fehler bei der Bearbeitung melden.

Statt des exakten Vergleichs durch == kennt der If-Befehl auch Ungleich (NEQ) sowie einige weitere Vergleichsarten, mit denen Sie gekonnt Zahlen auswerten. Wie Sie den Set-Befehl einsetzen, verdeutlicht das Beispiel Set1.bat auf der Heft-DVD.

Path, Unterprogramme

Wenn Sie die Umgebungsvariable Path definieren, lassen sich alle Programme in den dort aufgeführten Verzeichnissen so starten, als ob sie im aktuellen Verzeichnis vorhanden wären: set path=c:\;c:\tools;d:\programme. Wird das aufgerufene Programm im aktuellen Verzeichnis nicht gefunden, sucht das Betriebssystem nach dem vorherigen Set-Kommando auch in den Verzeichnissen c:\, c:\tools und d:\programme.

Den Path-Befehl setzen Sie üblicherweise in der Datei Autoexec.nt bzw. Autoexec.bat, um beim Aufruf von DOS-Shells die Arbeitsgrundlage zu definieren. Doch Sie erweitern durch ein Batch-Programm auch den Path-Befehl: set path=%path%;f:\neuverz. Diese Sequenz hängt an den schon bestehenden Inhalt der Umgebungsvariable Path (%path%) das zusätzliche Verzeichnis f:\neuverz an. Das Semikolon trennt zwischen den einzelnen Laufwerksbezeichnern bzw. Pfadnamen.

Schreibfehler im Path-Befehl können allerdings seltsame Nebeneffekte besitzen. Existiert ein hier angegebenes Verzeichnis oder Laufwerk nicht oder als Netzlaufwerk oder Wechselmedium nicht immer, kann es zu Fehlermeldungen kommen. Ein Batch-Programm vermag auch, weitere Batch-Dateien aufzurufen.

Die aufgerufene Bat-Datei ist somit ein Unterprogramm und kann ihrerseits weitere Batch-Dateien aufrufen. Hierfür verwenden Sie den Call-Befehl. In den Unterprogrammen lassen sich beispielsweise wiederkehrende Programmsequenzen ablegen, die Sie dann nicht immer aufs Neue wiederholen müssen.

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